»Leverkusener Leihomas«
Was tun, wenn die Großeltern zu weit weg wohnen, um auf ihre Enkel aufpassen zu können und auch sonst kein vertrauter Babysitter greifbar ist?
Dann können die Leverkusener Leih-Omas und Leih-Opas weiterhelfen. Sie helfen ehrenamtlich, schnell und flexibel bei der Betreuung von Kindern, vor allem in dringenden Fällen. Zum Beispiel, wenn Arztbesuche oder Elternabende anstehen, wenn Behördengänge zu erledigen sind oder auch, wenn Eltern einmal wieder ins Theater oder ins Kino gehen möchten.
So kann insbesondere jungen Familien und Alleinerziehenden geholfen werden.
Aktuell sind 31 Frauen und 3 Männer im Alter zwischen 54 und 80 Jahren, als "Leih-Omas und -opas " im Einsatz. Sie waren im vergangenen Jahr 431 Mal stadtweit mit insgesamt 1066 Stunden zur Stelle. Ein schöner Nebeneffekt: Viele der Kinder bekommen damit zugleich einen persönlichen Draht zu älteren Menschen, eben zu "Großeltern".
Ein Herz für Kinder
Die "Leih-Omas und -Opas" zeigen auch an anderer Stelle ihr Herz für Kinder. So richten sie Trödelstände aus, deren Einnahmen Kindern zugute kommen. Unter anderem wurden die Elterninitiative HIV-infizierter Kinder, der Bauspielplatz Rheindorf "WIR e.V." und auch das Kinderhospiz Balthasar unterstützt.
Für ihr Engagement erhielt die Gruppe in Leverkusen und auch landesweit die Auszeichnung "Prädikat kinderfreundlich".
Laufend werden weitere Omas und Opas gesucht: Wer Lust und Zeit hat, Kindern und ihren Eltern auf diese Weise zu helfen, ist herzlich willkommen.



