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GLIM für Manfort

GLIM für Manfort

„Gemeinsam leben in Manfort“, kurz GLIM, so heißt das Projekt, das die Lebensbedingungen im Stadtteil nachhaltig verbessern will.

Spende für Stadtteilfest

Hochwillkommen war die Spende der GIA Prozessautomation und IT-Services GmbH zugunsten des ersten Stadtteilfestes in Manfort. Mit 2500 Euro unterstützte das Unternehmen mit Sitz an der Dönhoffstraße den Tag für alle Manforter im Rahmen des "GLIM", Gemeinsam Leben in Manfort.

Auch die anderen Unterstützer sowie viele Aktive machten das Fest am 15. Oktober 2017 zu einer gelungenen Sache. Rund um das Nachbarschaftszentrum Johanneskirche stellten sich Vereine, Initiativen und Einrichtungen vor. Angeboten und Aktionen standen für das Miteinander und Füreinander im Quartier.

Anfang mit Befragung

Im Sommer 2015 gestartet, wurden in einem ersten Schritt Bewohner, Vereine, andere Organisationen und Institutionen sowie lokale Unternehmen befragt. Zwei Stadtteilversammlungen gab es, drei Projektgruppen wurden gegründet. Es wurde diskutiert und Maßnahmen entwickelt.

Ende 2016 schließlich haben die Aktiven und Verantwortlichen das Handlungsprogramm für Manfort vorgelegt und Oberbürgermeister Uwe Richrath überreicht. Die Stadt begleitet und unterstützt das Projekt.

Handlungsbedarf

Auf mehr als 60 Seiten schildert das Programm  das Vorgehen im Projekt und die Voraussetzungen im Stadtteil. Manfort hat keine einfache Struktur, sowohl städtebaulich als auch sozial betrachtet.

Autobahnstelze und verkehrsreiche Straßen durchschneiden des Stadtteil.
Der Anteil der Alleinerziehenden und der Menschen, die Sozialhilfe beziehen, liegen deutlich über dem Durchschnitt der Gesamtstadt. Rund 40 Prozent der gut 6 100 Einwohner haben eine doppelte Staatsbürgerschaft beziehungsweise eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Handlungsbedarf besteht. So hat bei den Hochhäusern an der Gustav-Heinemann-Straße seit Jahren der „Manforter Laden“ seinen Sitz. Er unterstützt vor allem Familien mit Kindern. Diese Einrichtung betreibt das Diakonische Werk des Kirchenkreises Leverkusen gemeinsam mit der Stadt.

Ersteres leitet und koordiniert auch das GLIM-Projekt. Gefördert wird es vom NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales aus dem Programm „NRW hält zusammen … für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“.

Maßnahmen aufgelistet

Etliche Maßnahmen für Manfort sind im Programm aufgelistet: von der Verschönerung der Westseite des Bahnhofs über die Verbesserung des Wohnumfeldes der Hochhäuser, von der Untertunnelung der Autobahn bis hin zur Nutzung der Johanneskirche als Bürger- und Stadtteilzentrum. Neue kleine Geschäfte sollen den Leerstand ablösen, Verkehrssituationen und Spielflächen sollen verbessert, die lokalen Akteure gestärkt und vernetzt werden.

Diese Maßnahmen und eine sich gründende Interessenvertretung werden im Jahr 2017 im Fokus stehen. Dann geht es darum, einen "Masterplan" für Manfort zu erstellen, weitere Projektmittel zu erhalten, um machbare Vorhaben umsetzen zu können.

Ansprechpartner

  • Diakonisches Werk des Kirchenkreises Leverkusen
    Pfarrer Hans Höroldt
    Otto-Grimm-Straße 9
    51373 Leverkusen
    Telefon: 0214/382-712
    Mail: hans.hoeroldtdiakonie-leverkusende
    Internet: GLIM in Manfort

  • Stadt Leverkusen
    Fachbereich Soziales
    Helga Vogt
    Miselohestr. 4
    51379 Leverkusen
    Telefon: 0214/406-5000
    Mail: helga.vogtstadt.leverkusende