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Aktuelles

Integrationsrat tagt

Am Dienstag, 31. Mai 2016, tagt der Integrationsrat ab 18 Uhr im Ratssaal. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Vorstellung des Projektes "Point Leverkusen". Dabei geht es um die Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Die Sitzung ist öffentlich.

Europafest im Schlosspark

Am Sonntag, 5. Juni 2016, sind alle Leverkusener zum internationalen Europafest im Park von Schloss Morsbroich eingeladen. Das Fest beginnt um 12 Uhr. Internationale Musik, Speisen und Folklore erwartet die Gäste. Der Eintritt ist frei.

  • Info zum Europafest

Integration spielerisch: An der Kindertagesstätte Sandstraße haben die Mädchen und Jungen mit Feuereifer die neuen Spiele aus der "Internationalen Spielebox" ausprobiert. Ob "Tinto" aus Guinea, "Senet" aus Ägypten oder "Reise um die Welt" aus Indien, 14 bis 18 Spiele enthalten die Boxen.  
Oberbürgermeister Uwe Richrath war bei der Übergabe dabei. Er lobte das Projekt des Berufskollegs Opladen, das zum zweiten Mal stattfindet.
Angehende Erzieher/innen und Schüler/innen der Internationalen Klasse am Kolleg tüftelten, bastelten und testeten gemeinsam die Spiele aus aller Welt für die Boxen. Acht weitere Kitas bekommen demnächst ein Exemplar.

Info unter: Berufskolleg Opladen

Als Symbol für Frieden und Freundschaft haben Vertreter der muslimischen Gemeinde Ahmadiyya eine Magnolie im Friedenspark im Stadtteil Rheindorf gepflanzt.

Auch Oberbürgermeister Uwe Richrath griff zum Spaten. Er begrüßte die Aktion: „Einen Baum zu pflanzen, ist eine symbolische Handlung, die Vertrauen in die Zukunft zum Ausdruck bringt.“ Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, dass die Gemeinde Ahmadiyya damit ein Zeichen für eine friedliche und freundliche Zusammenarbeit in Leverkusen setzen wolle.

Die Ahmadiyya-Gemeinde mit rund 40 Mitgliedern gibt es seit etwa vier Jahren in der Stadt. Imam Syed Salman Shah stellte "Ahmadiyya Muslim Jamaat", die "mit ihren vielen zehn Millionen Mitgliedern in über 200 Staaten der Erde die größte islamische Reformbewegung unserer Zeit".

Unter dem Vorsitz eines gewählten Kalifen trete sie ein für die ursprünglichen Werte des Islam: Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen, absolute Gerechtigkeit, Gleichwertigkeit von Mann und Frau, Trennung von Religion und Staat, Beendigung gewalttätiger Aktionen im Namen der Religion sowie die Menschenrechte, wie sie im Koran festgelegt worden sind.

Ehrenamtliche gemeinnützige Arbeit ist der Ahmadiyya Gemeinde wichtig. Schon am Neujahrsmorgen hatten 18 Gemeindemitglieder Straßen in der Stadt von Feuerwerkskörpern und Müll befreit. Weitere ehrenamtliche Aktionen und Baumpflanzungen sind in diesem Jahr geplant.

Kinder aus vielen verschiedenen Nationen besuchen die Kindertagesstätten (Kita) in Leverkusen. In der Kita Stralsunder Straße etwas sind es 120 Kinder aus 19 Nationen. Verschiedene Kulturen treffen zusammen und es stellt sich die Herausforderung, Integration pädagogisch umzusetzen und in der Konzeption zu verankern. 
Das Erzieher-Team hat jetzt gewissermaßen als Pionier die neue Schulung "Kubuki-Kulturbunte Kita" absolviert. Diese Schulung ist vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt entwickelt und geleitet worden. Inhalte sind verschiedene Aspekte interkultureller Arbeit wie das Wissen um kulturelle Gründe für soziales Verhalten, Sprach-, Werte- und Elternbildung, kultursensible Kommunikation und auch die Wahrnehmung des eigenen Verhaltens.

Am Ende der zweijährigen Ausbildung erhielt die Kita Stralsunder Straße als erste die Urkunde "Kubuki-Kulturbunte Kita". Sozialdezernent Markus Märtens und  Schuldezernent Marc Adomat überreichten die Auszeichnung.
Fortsetzung folgt: Drei weitere städtische Kita sind in die Kubuki-Schulung gestartet.   

Sprachmittler im Gesundheitswesen

Die Stadt fördert im Rahmen eines Modellprojektes das interkulturelle Verständnis im Gesundheitswesen. Sie arbeitet seit Mai 2014 für zunächst ein Jahr mit dem Sprachmittlerpool Nordrhein-Westfalen der gemeinnützigen bikup GmbH zusammen. Das heißt: 100 Stunden Einsatz dieser Sprach- und Integrationsmittler im Gesundheitsbereich sind finanziert. Ziel ist es, den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Migranten zu verbessern, indem durch Dolmetscher sprachlich und kulturell vermittelt wird. So können Migranten in der Stadt bedarfsgerechte Angebote bei der medizinischen Versorgung unterbreitet werden. Zugleich werden Ärzte und weiteres medizinisches Fachpersonal durch eine reibungslose sprachliche Verständigung entlastet.