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Klimakonferenz in Leverkusen

Klimakonferenz in Leverkusen

Am Mittwoch, 8. November, hat sich im Rathaus alles um das „Klima“ gedreht. Anlass: die Welt-Klimakonferenz in Bonn.

81 Schülerinnen und Schüler der Realschule am Stadtpark, des Landrat-Lucas-Gymnasiums und des Lise-Meitner-Gymnasiums erarbeiteten am Mittwoch, 8. November, im Rahmen eines Planspiels, wie CO2 und andere Treibhausgase im Bereich Mobilität, Wirtschaft und Verwaltung in Leverkusen reduziert werden können.

Sie schlüpften in die Rolle verschiedener politischer Fraktionen, die den Leverkusener Ratsfraktionen recht verwandt waren. Dann nahmen sie den Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz unter die Lupe, den der Leverkusener Rat im Sommer verabschiedet hatte. Unterteilt in Fraktionen erarbeiteten sie zunächst Änderungsvorschläge und suchten Verbündete in anderen Parteien. „Es ist gar nicht so einfach Koalitionen zu finden“, meinte die 16jährige Alida aus dem Landrat-Lucas-Gymnasium. "Es war cool zu sehen, dass man kooperieren muss, wenn man eine Sache durchbringen will." Denn am Ende wurde in einer fiktiven Ratssitzung, an der auch Oberbürgermeister Uwe Richrath teilnahm, über den neuen Maßnahmenkatalog abgestimmt.

Oberbürgermeister Uwe Richrath hatte gerne die Räumlichkeiten für das Planspiel zu Verfügung gestellt. "Ich finde es wichtig, dass junge Menschen politische Entscheidungsstrukturen kennenlernen und sich einmischen, denn es geht ja schließlich um eure Zukunft", sagte er. Gespannt sei er auf die Ergebnisse des Klima-Planspiels. Sehr anschaulich erklärte er den interessierten Jugendlichen, dass Klimaschutz in der Stadt mit vielen anderen Aufgaben wie Wohnungsbau und Verkehrsinfrastruktur eng verwoben sei und man viele Zwänge und Interessen berücksichtigen muss.

Sonja Fasbender und Britta Demmer, Organisatorinnen des Planspiels, waren begeistert von dem Engagement der Schüler. Viereinhalb Stunden wurde besprochen, beraten und abgestimmt.

Eine geplante Maßnahme, die die meiste Zustimmung erhielt war der Ausbau des Elektromobilität und des Carsharings mit dem Modellprojekt „E-Car-Sharing“. Aber nur unter der Voraussetzung, dass die Energie für die Betreibung der Ladeinfrastruktur aus Erneuerbaren Energien stammt.