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Nistkästen für Turmfalken

Nistkästen für Turmfalken

"Wir wollen, dass bedrohte Arten wie der Turmfalke vom Rhein bis hoch ins Bergische hier in Leverkusen wieder ein Zuhause haben", das sagte Regina Sidiropoulos, Bezirksvorsteherin des Bezirks I, jetzt am Hitdorfer Rheinufer. Gemeinsam mit Vertretern der NABU Naturschutzstation Leverkusen-Köln ließ sie an einer Pappel am Hitdorfer Rheinufer einen Nistkasten für Turmfalken und andere bedrohte Vögel aufhängen.

Bezirksvertretungen unterstützen bedrohte Arten

Sie sprach auch stellvertretend für ihre Kollegen der Bezirksvertretungen in Schlebusch  und Opladen. Alle drei politischen Stadtteil-Vertretungen investieren 2017 insgesamt 9000 Euro zur Anbringung von Nistkästen. Die Aktion am Rheinufer war jetzt der Startschuss für die Aufhängung weiterer Kästen in allen Stadtteilen von Leverkusen. Koordiniert wird die Naturschutzmaßnahme vom NABU. In den Nistkästen finden nicht nur Turmfalken, sondern auch Fledermäuse, Siebenschläfer, Stare und Waldkäuze eine artgerechte Unterkunft. 

"Ein neues Zuhause für Turmfalken und Hohltauben" überschreibt daher auch der NABU sein Engagement für bedrohte Arten. Die beeindruckenden Vögel sind in Leverkusen immer seltener zu sehen. Falke und Taube brüten beide in Höhlen. Ursprünglich fanden sie diese in Baumstämmen oder in altem Mauerwerk. "Höhlen gibt es in modernen Städten jedoch immer weniger", so Sönke Geske, Geschäftsführer des NABU Leverkusen-Köln.

Streuobstwiesen liefern Nahrung

Weitere Mittel investieren die Bezirksvertretungen in den Erhalt historischer Streuobstwiesen. Sie dienen zahlreichen Tieren als Lebens- und Nahrungsraum. So investiert der Bezirk III (Schlebusch) 3000 Euro: Der NABU pflegt und pflanzt dafür Obstbäume alter Sorten.