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Opladen
Einzelhandel + Gastronomie

Fördern und verbessern

Das Zentrum Opladens unterliegt einem schon länger andauernden negativen Entwicklungsprozess. Die lineare Struktur der Haupteinzelhandelslagen von Kölner Straße und Düsseldorfer Straße mit rund 1,3 Kilometern Länge und die zahlreichen Streulagen in den Seitenstraßen entsprechen nicht mehr dem  Kundenverhalten beim Einkaufen.
Zudem wurde mit dem STEK Opladen das lange bekannte Problem hervorgehoben, dass das Ladenflächenangebot und die Struktur zum Großteil aus kleinteiligen und wenig zeitgemäßen, marktgängigen Geschäftsflächen bestehen.
Hinzu kommen fehlende Barrierefreiheit, geringe Verkaufsflächengrößen, ungünstige Flächenzuschnitte, geringe Geschosshöhen, mindergenutzte Grundstücke, bauliche Defizite und ein hoher Investitionsstau.

Einkaufsort für viele

Gleichwohl ist das Zentrum Opladens ein wichtiger und regelmäßiger Einkaufsort für viele. Ein wesentlicher Baustein der Ziele des STEK ist es deshalb, die Zentrenfunktion zu stärken. Das beinhaltet, Einzelhandel und Gastronomie zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, den Branchenmix sowie das gastronomische Angebot zu verbessern.

Aufmerksamkeit für Ladenlokale

Vier Projekte, ausgestattet mit Fördermitteln, sollen Einzelhandel und Gastronomie aufwerten. Sie werden in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung umgesetzt. Eine Maßnahme ist die Einführung eines Ladenleerstandsmanagements. Die aktive Gestaltung von leer stehenden Schaufenstern, vor allem in eigentlich guten Lagen, mit sogenannten "Fake-Shop"-Plakaten haben ein Ziel: Sie kaschieren den Leerstand und machen gleichzeitig potentielle Neumieter auf das Ladenlokal aufmerksam.

Gutachten zieht 100 Besucher an

Im September machten die Stadt Leverkusen, die Wirtschaftsförderung Leverkusen und das Stadtteilmanagement einen großen Schritt nach vorn. Vor gut 100 Zuhörern stellten sie im Landrat-Lucas-Gymnasium die Ergebnisse eines Gutachtens zu Einzelhandel und Gastronomie in Opladen vor.

Das Büro Stadt + Handel aus Dortmund hatte 2017 alle Ladenlokale in der Fußgängerzone, aber auch in den Seitenstraßen bis in die Neustadt angesehen und bewertet. Auf Grundlage dieser Daten präsentierte das Büro nun für jedes Quartier Maßnahmen zur Optimierung.

Ziel ist es, ein positives Einkaufs- und Neuansiedlungsklima für Opladen zu schaffen. Die Experten des Stadtteilmanagements und der Wirtschaftsförderung beraten und informieren dazu: individuell zu den Empfehlungen für jedes einzelne Geschäftshaus und jeden einzelnen Gastronomiebetrieb, aber auch generell zur bevorstehenden Aufwertung der City von Opladen. Das ist insbesondere die Modernisierung der Fußgängerzone. Die Umgestaltung beginnt ab 2018. Sie wird mit rd. 1,2 Mio. Euro Fördergeldern vom Land unterstützt.