»Moderner Standard für Chemie und Biologie «
Neue naturwissenschaftliche Räume am Werner-Heisenberg-Gymnasium
Am Donnerstag, 20. Oktober, sind die neuen naturwissenschaftlichen Räume am Werner-Heisenberg-Gymnasium eingeweiht worden. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn kam zur offiziellen Einweihungsfeier der Schule und überzeugte sich selbst von den vier neuen Klassenzimmern. Diese können ab sofort für den Chemie-, Biologie- und Physikunterricht genutzt werden. Bei einem Rundgang ließ sich Reinhard Buchhorn vom Chemieleistungskurs der Stufe 13 demonstrieren, wie indigoblauer Farbstoff für Jeanshosen hergestellt wird.
Mit der Einweihung der neuen naturwissenschaftlichen Räume ist der erste von drei Bauabschnitten abgeschlossen. Bis zum Sommer 2012 wird die Fenster- und Dachsanierung vorgenommen sowie die Innensanierung des alten naturwissenschaftlichen Traktes. Im Anschluss daran folgt der Umbau für den Ganztagsbetrieb mit einer neuen Mensa und Aufenthaltsräumen.
Die neuen Räume wurden in einem modernen Energiekonzept realisiert. Hiernach liegt der Energieverbrauch mit 55 Prozent unter den Anforderungen der Energieeinsparverordnung. In dem Erweiterungsbau hat die Stadt Leverkusen 1,9 Millionen Euro investiert, die aus dem Etat des Masterplans stammen.
Seit Januar fertiggestellt sind die neuen naturwisschaftlichen Räume im Landrat-Lucas-Gymnasium. Jetzt (18. März) sind sie feierlich eingeweiht worden. Fast zwei Jahre hat die Bauzeit gedauert. Die Baukosten: rund 1,6 Millionen Euro. Mit dieser umfassenden Sanierung wird ein moderner naturwissenschaftlicher Untericht möglich. Sie ist zugleich Teil des Masterplans "Naturwissenschaftliche Räume" der Stadt. Er umfasst die vier Gymnasien der Stadt und die Theodor-Wuppermann-Hauptschule.
Oberbürgermeister Buchhorn sagte anlässlich der Einweihung: "Das ist längst nicht alles, was wir in den vergangenen Jahren dafür getan haben, den Naturwissenschaften in unseren Schulen wieder den Platz zuzuweisen, der ihnen gerade in dieser Stadt gebührt. Denn Leverkusen wäre auf keiner Landkarte zu finden, gäbe es die Naturwissenschaften nicht." Deshalb sei vor zwei Jahren mit der Umsetzung des Masterplans begonnen worden. Mehr als elf Millionen Euro investiert die Stadt seitdem in die naturwissenschaftlichen Räume der weiterführenden Schulen.
Masterplan wird umgesetzt
Nachdem im Dezember 2007 der Masterplan "Naturwissenschaftliche Räume" im Rat der Stadt Leverkusen verabschiedet wurde, begannen 2009 die Bauarbeiten an vier Gymnasien und einer Hauptschule.
Die Naturwissenschaftlichen (NW)-Bereiche der Theodor-Wuppermann-Hauptschule, des Landrat-Lucas-Gymnasiums und des Lise-Meitner-Gymnasiums sind fertig gestellt. Die NW-Bereiche der beiden anderen Gymnasien, des Freiherr-vom Stein-Gymnasiums und der Erweiterungsbau am Werner-Heisenberg-Gymnasium folgen in diesem Sommer.
Zudem wird, sofern der Rat im April grünes Licht gibt, voraussichtlich Mitte 2011 mit dem Umbau der alten NW-Räume im Werner-Heisenberg-Gymnasium begonnen werden. Wenn sie Mitte 2012 fertiggestellt sind, wird die erste Stufe des Masterplans im vorgesehen Zeitplan abgeschlossen sein.
Geplant sind im Rahmen des Masterplans außerdem weitere Sanierungen im Lise-Meitner-Gymnasium(zwei Unterrichts- und Nebenräume) und im Landrat-Lucas-Gymnasium (Trakt B Gebäude SEK I Physik, fünf Unterrichts- und Nebenräume), in der Realschule am Stadtpark (acht Unterrichtsräume und Nebenräume) und in den zwei Gesamtschulen (Gesamtschule Schlebusch drei Unterrichts- und Nebenräume, Gesamtschule Rheindorf, ein Vorbereitungsraum). Das geschätzte Bauvolumen: rund 1,675 Millionen Euro. Diese Maßnahmen müssen jedoch noch in den Haushalt eingestellt werden. Sie können nach Abschluß der Baumaßnehmen im Rahmen des Konjunkturpaketes in Angriff genommen werden.
Zur Sanierung am Landrat-Lucas-Gymnasium
Das Landrat-Lucas-Gymnasium in Leverkusen-Opladen ist mit rund 1 900 Schülern das größte der vier Leverkusener Gymnasien.
Die naturwissenschaftlichen Räume befanden sich überwiegend noch im Zustand aus den 60er Jahren. Auch die Ausstattung entsprach nicht mehr den Standards an einen modernen Unterricht. Im Rahmen des Masterplans wurde die Sanierung der Räume im Rat am 10.03.2008 beschlossen.
In den Sommerferien 2009 wurde mit den Abbrucharbeiten und der Rohinstallation von Leitungen für die grundlegende Sanierung und Modernisierung der Räume begonnen.Auf einer Nettogeschossfläche von rund 1 500 Quadratmetern sind die Fachräume der Biologie und der Chemie. Auch Raumzuschnitte wurden verändert, um die Räume an vorhandene Klassengrößen anzupassen oder eine Belichtung mit Tageslicht zu ermöglichen. Neben der Anpassung an die heutigen technischen Standards wurde auch die Ausstattung der Räume modernisiert - etwa durch mehr Digestorien für die Schüler und bessere Aufbewahrungsmöglichkeiten für Chemikalien, flexible Bestuhlung oder sogenannte Active Boards.





