»Neue Brücke über die Wupper«
Übersicht
Rehbock-Anlage und Himmelsleiter
Die Ludwig-Rehbock-Anlage, die Treppe der "Himmelsleiter" und die Brücke über die Wupper in Opladen sind saniert worden. Am Freitag, 25. Mai 2012, wurde das bauliche Ensemble durch Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Bezirksvorsteher Rainer Schieffer eröffnet.
Die Landschaftsgärtner haben auch die Aussichtspunkte wieder hergestellt. Zu ihnen gehört auch der Sitzplatz unterhalb der "Villa Römer".
Die Sanierung der Parkanlage wurde als Regionale-Projekt "WupperWandel" vom Land zu 90 Prozent gefördert. Die Gesamtkosten betragen 1,3 Millionen Euro. Der städtische Eigenanteil wird aus der Gewinnausschüttung 2010 der Sparkasse Leverkusen finanziert.
Der Park im Stadtteil Opladen ist direkt an der Wupper gelegen. Er verbindet den Frankenberg mit der im Tal gelegenen Wiembachsiedlung. Die historische Anlage aus den 30er Jahren besteht aus einer Parklandschaft mit Wiesen, einer Treppenanlage zum Berg, der "Himmelsleiter", und zwei Brücken, der Wupperbrücke und der "Gewölbebrücke". Sie überspannen die Wupper beziehungsweise die Wiembachteiche.
Die Rehbockanlage gilt als ein verbindendes städtebauliches Element Opladens. Im engsten Radius um sie herum wird die Epoche der industriellen Entwicklung sichtbar und soll im "WupperWandel" und seiner Wegeführung erlebbar werden.
Promenieren an der Wiembachallee
Spaziergänger, Jogger und Radfahrer werden es schätzen: Die Wege auf beiden Seiten des Wiembachs haben einen neuen, wassergebundenen Belag bekommen. Das heißt: Das Regenwasser wird von dem Belag aufgenommen und abgeleitet. Damit sind die Zeiten der eher matschigen Pfade vorbei. Auf rund 840 Meter Länge sind entlang der Wiembachallee im Stadtteil Opladen, zwischen Weiher und der Siedlung Ruhlach, die Pfade erneuert worden. Der Fachbereich Stadtgrün hat dort außerdem neue Sitzbänke und Papierkörbe aufgestellt. Denn die alten Holzbänke waren verrottet. Mit den vor einem Jahr neu gepflanzten Bäumen, Säulenhainbuchen, ist die Promenade längs des Wiembachs nun ansprechend gestaltet. Ein Teil des Projektes wurde im Rahmen der regionale 2010/Wupperwandel finanziert.
Neuer Weg zum "Blauen Berg"
Der Fußweg zwischen "Blauem Berg" und "Wuppermannpark" in Schlebusch ist jetzt fertig gestellt worden. Er führt rund 400 Meter am südlichen Ufer der Dhünn entlang und verbindet die Gartenanlagen der Villen "Andreae", "Peill" und "Rhodius" mit den Wanderwegen am "Blauen Berg".
Bei der Baumaßnahme hat die Stadt die alte Treppenanlage zum "Blauen Berg" durch eine neue ersetzt. Weiter sind die Wanderwege saniert worden und das Steilufer bekam eine neue Absturzsicherung. Entlang des Hochweges und im Lesegarten der Peill'schen Villa wurden Bänke zum Ausruhen und Verweilen aufgestellt. Bei der Wegeführung im Lesegarten haben die Planer den Verlauf der historischen Kutschenvorfahrt wieder teilweise sichtbar gemacht. Ein weiterer kleinerer Weg wurde auf 1,5 Meter verbreitert.
Die Baukosten beliefen sich auf rund 48 000 Euro. Das Sanierungsprojekt ist im Rahmen der regionale 2010 zu 90 Prozent vom Land NRW gefördert worden.
Der Bau einer festen Wegverbindung vom "Wuppermannpark" über die kleine Dhünnbrücke hinauf zur Siedlung "Am Blauen Berg" und weiter in Richtung Freudenthal ist bereits Bestandteil der Grundlagenplanungen zur Regionale für den Bereich "Gartenreich Dhünn" gewesen. Dazu gehören auch die drei Landschaftsgärten der Villen "Andreae", "Peill" und "Rhodius".
Fußfall-Stationen wieder da
Sie gehen auf einen kirchlichen Brauch Ende des 14. Jahrhunderts zurück: An einem Kreuzweg aus sieben Holz- oder Steinkreuzen knieend und betend, konnten Christen die sogenannten "Römerfahrten" nachvollziehen. Diese Wallfahrten zu nahen Orten ersetzten die Pilgerreisen nach Rom oder ins Heilige Land für alle diejenigen, denen das Geld zur Reise fehlte. So sollten die "normalen" Gläubigen auch zu Lebzeiten Ablass von ihren Sünden erlangen können.
In Leverkusen sind diese historischen Fußfall-Stationen jetzt wieder rund um die Gezelinkapelle aufgestellt. Nachdem sie vor etlichen Jahren mutwillig zerstört worden waren, sind sie im Rahmen der regionale 2010 restauriert worden. Die Kirchengemeinde Sankt Andreas unterstützte die Arbeiten und übernahm zehn Prozent der Restaurierungskosten von insgesamt rund 36 000 Euro sowie die Kosten für die neuen Pflanzen rund um die denkmalgeschützten Gebetsstationen.
