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Autobahnausbau

Autobahnausbau

Verkehrsinfo: "Busstraße" gesperrt

Ab Dienstag, 25. April 2017, wird die Nobelstraße ab der Adolfstraße bis zum Westring, die sogenannte "Busstraße", für den Verkehr gesperrt. Der Grund: Leitungsarbeiten wie auf dem bereits gesperrten Westring, die voraussichtlich bis Oktober 2017 dauern. Die Umleitung Richtung City verläuft über die (Bayer-Lastenstraße), Rheinallee, Dhünnstraße.      

Wie der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW weiter mitteilt, werden im Neuland-Park im Baufeld der Leitungsarbeiten im geringen Umfang weitere Flächen von Gewächsen wie Sträuchern befreit. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den zuständigen Landschaftsbehörden.
Im Rahmen des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke hatte das Bundesverwaltungsgericht vorab die Verlegung von Leitungen genehmigt. Es geht um zwei Gasleitungen der Unternehmen "Open Grid Europe" und "Nordrheinische-Erdgas-Transportleitungsgesellschaft".

Rodungsarbeiten können beginnen

Die Initiative "Netzwerk gegen Lärm, Feinstaub und andere schädliche Immissionen e.V." und eine Privatperson, wenden sich gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 10. November 2016 für den Neubau der Autobahn A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West. Sie haben Klage und Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz eingereicht. Antragsgegner ist das Land Nordrhein-Westfalen. Ob die gesamte Planung der neuen Autobahnbrücke rechtmäßig ist, darüber hat das Bundesverwaltungsricht in Leipzig noch nicht entschieden.
Freigegeben hat das Gericht nach Abwägung der Interessen beider Parteien aktuell fünf geplante Vorabmaßnahmen. Das sind, so das Gericht, die Ausschreibung von Bauleistungen, die Verlegung von Leitungen im linksrheinischen sowie im rechtsrheinischen Planungsraum, die Verlegung eines Entwässerungskanals sowie die Baufeldfreimachung durch Entfernung von Bäumen und Sträuchern. Mit diesen Maßnahmen würden noch keine vollendeten Maßnahmen geschaffen.

Wie der Landesbaubetrieb Straßen.NRW mitteilt, soll mit den Rodungsarbeiten ab 20. Februar begonnen werden: in Köln-Merkenich im Bereich der Brücke der A1 über die KVB-Linie und rechtsrheinisch in Leverkusen entlang des Westrings. Zunächst werden fast fünf Hektar Fläche gerodet.

Mit einem Bürgerbüro in der City informiert Straßen.NRW seit Ende Januar über den Autobahnausbau bei Leverkusen (A-bei-LEV). Im Büro können sich die Bürger Präsentationen, unter anderem vom Zustand der jetzigen Rheinbrücke über den Eingriff in die Dhünnaue bis hin zur Planung des neuen Autobahnkreuzes Leverkusen anschauen. Auch die originalen Planungsunterlagen zu allen Abschnitten sind einsehen. Ein Info-Terminal liefert dreidimensionale Einblick in die geplanten Bauwerke. Broschüren und die Bürgerzeitung "Dialog" rund um A-bei-LEV liegen zur Mitnahme bereit. Mit diesem Center vor Ort entspricht der Bauherr Landesbetrieb auch einer Forderung des Stadtrates nach verbesserter Information der Bürger.

  • Adresse: Das Büro ist im ersten Obergeschoss der "Luminaden" (Wiesdorfer Platz 34a, Leverkusen-Wiedorf).
    Die Öffnungszeiten sind bis 3. Februar jeweils von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Danach werden immer dienstags und donnerstags (nicht am 7.2. und am 23.2. (Weiberfastnacht) zu den gleichen Zeiten Experten aus der Projektgruppe von Straßen.NRW Ansprechpartner für die Bürger sein.

Infoabende zum Neubau der Brücke

Straßen.NRW lädt zu insgesamt drei Infoveranstaltungen zum ersten Bauabschnitt, dem Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke ein:    

  • am Dienstag, 17. Januar 2017
    Ort: Bundeshalle Leverkusen-Bürrig
    Heinrich-Brüning-Straße 136

  • am Mittwoch, 18. Januar 2017
    Bürgerhalle in Leverkusen-Wiesdorf
    Hauptstraße 150
    Uhrzeit: jeweils von 18 Uhr bis 20 Uhr
  • Infomesse am Dienstag, 7. Februar 2017, im Forum Leverkusen (Agam-Saal), Am Büchelter Hof 9, von 16 Uhr bis 20 Uhr.

Live im Agam-Saal

Um den Ausbau der Autobahnen um und in Leverkusen drehte sich das Stadtgespräch von WDR 5 und Studio Köln am Donnerstag, 15. Dezember 2016. Alle Interessierten waren zur Livesendung im Agam-Saal des Forums eingeladen. Bürger, Betroffene und Politiker kamen zu Wort. Gäste waren außerdem Michael Groschek, Verkehrsminister des Landes NRW, Oberbürgermeister Uwe Richrath und Peter Westmeier von den "Leverkusener Initiativen für Verkehrsplanung".

Wer keine Zeit hatte, zu kommen: Hier der Link zur Archivseite WDR 5

Zuerst der Ortstermin, dann das Gespräch: Ende November (29.11.2016) haben sich Abgeordnete aus Düsseldorf über den geplanten Ausbau der Autobahnen und vor allem über den des Abschnitts 2 im Bereich der heutigen Stelze informiert.

Die Stadt hatte den gesamten Verkehrsausschuss des Landtages nach Beschluss des Rates eingeladen. Zwischenzeitlich gab es bereits einzelne Termine. Zum Termin 29. November waren dann der Vorsitzende des Ausschusses, Dieter Hilser und der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Becker zu Gast.

Bei der Begehung unter der Stelze wurde, angesichts der Dimension des Ausbaus, die Forderung der Stadt und der Fraktionen des Rates nach einer Tunnellösung augenscheinlich. Bürgermeisterin und SPD-Landtagsabgeordnete Eva Lux sowie Oberbürgermeister Uwe Richrath erläuterten die Situation, insbesondere die Belastungen vor Ort sowie für die gesamte Stadt infolge einer „Mega-Stelze“.

Im Anschluss folgte ein Gespräch der Abgeordneten mit Vertretern von Ratsfraktionen im Rathaus. Es wurde verdeutlicht, dass eine Tunnel-Lösung auch ein städtebaulicher Gewinn für Leverkusen wäre. Verwiesen wurde als Beispiel auf eine Tunnellösung, die Wahlkreis von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt möglich gewesen sei.

Wichtig sei es, so die Abgeordneten, ein breites, politisches Bündnis im Land für diese Lösung zu erzeugen, um diese Position dann stark gegenüber dem Bund vertreten zu können. Denn nicht Düsseldorf, sondern Berlin, der Bundestag, entscheidet dazu.

RP überreicht Beschlussband

Oberbürgermeister Uwe Richrath, die Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt sowie Mitglieder des Verwaltungsvorstandes  haben sich am 24. November 2016 mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken in Köln getroffen.

Anlass: Seit dem Tag ist der Planfeststellungsbeschluss für den geplanten Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West einschließlich des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke veröffentlicht. Er umfasst rund 1 100 Seiten, liegt bis zum 8. Dezember in den betroffenen Städten Leverkusen, Köln und Monheim aus. Er ist auch online auf der Seite der Bezirksregierung abrufbar.

Beschluss: Offenlage bis 8. Dezember

Vom 24. November bis zum 8. Dezember 2016 wird der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln (RP) für den Neubau der Autobahn A1 im ersten Abschnitt öffentlich ausgelegt. Dieser umfasst die A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Kreuz Leverkusen einschließlich der Rheinbrücke.

Nähere Info dazu: im Amtsblatt der Stadt

Die Unterlagen zum Beschluss werden bei der Stadtverwaltung Leverkusen, Hauptstraße 101 (Elberfelder Haus) Raum 205 während der Öffnungszeiten ausgelegt. Ebenso wie bei den Verwaltungen der Städte Köln und Monheim. 

Zeitgleich sind die Unterlagen im Internet auf der Seite der Bezirksregierung Köln freigeschaltet:

Link zur Bezirksregierung    

Nur innerhalb eines Monats nach dem letzten Tag der Auslegung (8. Dezember) kann Klage gegen den Beschluss beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig erhoben werden. Weitere Info dazu: Bekanntmachung der Bezirksregierung.  

Januar 2016: Stellungnahme abgegeben

Die Planunterlagen für den Ausbau der Autobahn A 1 im ersten Abschnitt lagen bis 5. Januar 2016 aus. Das betrifft den Bereich zwischen den Anschlussstellen Köln-Niehl und dem Kreuz Leverkusen-West. Sie umfasst auch den Neubau der Rheinbrücke. Planer und Bauherr im Auftrag des Bundes ist der Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Die Offenlage ist Teil des Planfeststellungsverfahrens.
Die Unterlagen (Zeichnungen und Erläuterungen) sind noch online auf der Seite der Bezirksregierung Köln (RP) unter http://www.brk.nrw.de abrufbar. Sie ist die zuständige  Anhörungsbehörde.

Bis zum 19. Januar konnten Bürger und betroffene Kommunen Einwendungen und Stellungnahmen gegen die Planungen einreichen.
Die Stadt Leverkusen hat ihre Stellungnahme ebenfalls bei der Bezirksregierung in Köln (RP) abgegeben.

Dort werden in den kommenden Monaten alle Einwendungen gesichtet und an den Landesbetrieb StraßenNRW zur Erwiderung weitergeleitet.
In einer Erörterung wurden Einwände und Erwiderungen dann  besprochen und abgeklärt. Am Ende fasst der RP den sogenannten Planbeschluss.
Klagen dagegen werden im beschleunigten Verfahren behandelt, das heißt der Klageweg ist um eine Instanz verkürzt.    

 

Ausbau in drei Abschnitten

Die Autobahnen A1 und A3 gehören zu den am stärksten belasteten Straßen in Nordrhein-Westfalen; daher ist ihr leistungsgerechter Ausbau ein besonderes Anliegen der Stadt Leverkusen. Eine große Herausforderung stellt in diesem Zusammenhang der 8-spurige Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem AK Leverkusen, einschließlich der neuen Rheinbrücke und der „Stelzenautobahn“, dem Autobahnkreuz sowie dem 8-spurigen Ausbau der A3 zwischen Köln-Mülheim und der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen dar.

Diese wichtigen Infrastrukturprojekte werden vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) bearbeitet und betreut.


Aufgrund der besonderen Bedeutung für die Stadt Leverkusen wurde zur Begleitung dieses Projektes eigens eine Koordinierungsstelle beim Büro Baudezernat eingerichtet. Weitere Informationen zur Koordinierungsstelle und zum Autobahnausbau erhalten Sie auf den folgenden Seiten.
Diese werden regelmäßig angepasst, so dass Sie immer den aktuellen Stand des Projektes abfragen können.
Haben Sie noch Ideen, Ergänzungen und Anregungen zu den eingestellten Informationen? Die Koordinierungsstelle freut sich auf Ihre Rückmeldung.

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Leverkusen:
Koordinierungsstelle Ausbau A1/A3
Ralf Uttich
Telefon: 0214/406-8856
autobahnausbaustadt.leverkusende

Ihr Ansprechpartner bei Straßen NRW:
a-bei-levstrassen.nrwde