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Autobahnausbau

Autobahnausbau

Straßen NRW: Animationsfilm Regenrückhaltebecken

Straßen NRW beginnt im Januar 2018 im Autobahnkreuz Leverkusen-West mit den Erdarbeiten am neuen Regenklärbecken "N2".

Dieses Regenklärbecken ist Teil des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke.

Zur Erläuterung des Bauablaufs hat Straßen.NRW einen Animationsfilm veröffentlicht, der das Prinzip des Bauablaufs und insbesondere die Schutzmaßnahmen erläutert: 

"Da es sich hierbei um einen Eingriff die Altablagerung Dhünnaue handelt, kommt ein umfangreiches Sicherungskonzept zur Anwendung. Eine "Einhausung", in der die Luft abgesaugt und gereinigt wird, sorgt unter anderem dafür, dass nichts nach außen getragen werden kann. Trockene Abfälle werden befeuchtet, damit kein Staub entsteht. Die LKW und Container werden gründlich gewaschen, bevor die Baustelle verlassen wird. Die Mitarbeiter auf der Baustelle in der Altablagerung tragen bei ihrer Arbeit spezielle Schutzanzüge." (Quelle: Mitteilung Straßen NRW zum Animationsfilm vom 18.12.17. 

Erster Spatenstich für Bau der Rheinbrücke

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW führte am 14.12. 2017 in Köln-Merkenich in Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und weiteren Vertretern von Bund und Land den ersten Spatenstich für den Bau der neuen Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen durch. Zum Projekt gehört neben der Brücke auch der Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen-West und der Ausbau der A1 auf acht Fahrspuren. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hatte im Oktober die Gültigkeit des Planfeststellungsbeschlusses vom November 2016 zum Bau der neuen Rheinbrücke bestätigt.

Das Bauvorhaben macht einen Eingriff in die Altlast Dhünnaue notwendig.

Für die betroffenen Städte Leverkusen und Köln nahmen Oberbürgermeister Uwe Richrath und die Kölner Verkehrsdezernentin Andrea Blome an dem Spatenstich teil.

Der Bau der Rheinbrücke stellt den ersten von drei Abschnitten beim Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen dar. Die neue Rheinbrücke wird aus zwei Brücken bestehen. Die erste soll Ende 2020 fertig sein, die zweite Ende 2024.

Land unterstützt Tunnelforderung

Gemeinsam mit den direkt gewählten Leverkusener Abgeordneten traf Oberbürgermeister Uwe Richrath am 1. Dezember 2017 mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Arbeitsgespräch zusammen. 

Der Oberbürgermeister machte dabei auf die großen Sorgen vieler Leverkusenerinnen und Leverkusener vor einer Öffnung der Deponie aufmerksam. "Dies ist ein sehr sensibles Thema. Ich appelliere an den Verkehrsminister, dass alle im gerichtlich bestätigten Emissionsschutz- und Entsorgungskonzept für die Bauarbeiten im Deponiebereich festgelegten Maßnahmen mit höchster Sorgfalt umgesetzt werden." Er forderte gleichzeitig in Baustellennähe intensive begleitende Informations- und Kommunikationsangebote zum Fortgang der Bauarbeiten. 

Richrath verdeutlichte darüber hinaus seine Erwartungshaltung gegenüber Land und Bund: "Leverkusen braucht eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur, es braucht aber auch dringend eine verkehrliche Entlastung. Der Rat der Stadt hat sich bereits klar für eine Tunnellösung im Bereich der heutigen A1-Stelze ausgesprochen. Auch für die A3 kann nur eine Tunnellösung in Frage kommen. Daher fordere ich vom Bund, seiner Verantwortung gerecht zu werden und im Sinne der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Leverkusen Tunnellösungen umzusetzen." 

Dabei kann Leverkusen, so der OB, nun mit der Unterstützung des Landes rechnen: "Verkehrsminister Wüst hat zugesagt, dass das Land NRW die Bemühungen der Stadt Leverkusen um eine Finanzierung der Tunnellösung im Bereich der A1-Stelze beim Bund unterstützen wird. Ministerpräsident Laschet wird die Forderung nach Finanzierung einer Tunnellösung für die A1-Stelze in mögliche Sondierungsgespräche in Berlin einbringen. Das ist ein wichtiger und ermutigender Schritt nach vorne."

Das Urteil aus Leipzig betrifft den Neubau der Autobahnbrücke, nicht aber die weiteren Ausbauabschnitte auf dem Gebiet der Stadt. Daher bleibt es dabei: Für den weiteren Ausbau der Autobahn A1 fordert die Stadt von Bund und Land eine Tunnellösung statt einer breiten "Megastelze". Ergebnisse eines Gutachtens stützen die Forderung des Rates an die Verantwortlichen, einzig die Tunnellösung zu planen und umzusetzen.

Zeitplan für den Bau der Brücke

Der Zeitplan laut Straßen.NRW:

  • Die Aufträge für die Baulose werden noch in 2017 erteilt.
  • Ab November 2017 beginnen Erdarabeiten linksrheinisch.
  • Zur gleichen Zeit beginnt der Bau eines Regenrückhaltebeckens unter der Fahrbahn der Autobahn A59 im Autobahnkreuz Leverkusen-West.
  • Ab Frühjahr 2018 beginnen umfangreiche Arbeiten für den Umbau des AK Leverkusen-West.
  • Zeitgleich: Baubeginn der neuen Rheinbrücke und Beginn mit dem Umbau der Anschlussstelle Köln-Niehl
  • Ende 2020 Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der ersten Hälfte der neuen Rheinbrücke. Die Umbauarbeiten in Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West sind abgeschlossen.
  • Im Anschluss Abbruch der heutigen Rheinbrücke und Bau der zweiten neuen Rheinbrücke. 
    2024: Fertigstellung der zweiten neuen Rheinbrücke.     

Gericht: Grünes Licht für neue Brücke

Die Autobahnbrücke über den Rhein kann neu gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig wies die beiden Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln ab.
Die Initiative "Netzwerk gegen Lärm, Feinstaub und andere schädliche Immissionen e.V." und eine Privatperson, hatten sich gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 10. November 2016 für den Neubau der Autobahn A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West gewandt. Sie hatten Klage und Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz eingereicht. Antragsgegner war das Land Nordrhein-Westfalen. Ob die gesamte Planung der neuen Autobahnbrücke rechtmäßig ist, darüber hatte das Bundesverwaltungsgericht zu entscheiden.

"Busstraße" wieder befahrbar

Seit Mitte Oktober 2017 ist die Nobelstraße ab der Adolfstraße bis zum Westring, die sogenannte "Busstraße", wieder befahrbar. Die Leitungsarbeiten dort hatten Ende April begonnen.
Wie der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW mitteilte, wurden im Neuland-Park im Baufeld der Leitungsarbeiten im geringen Umfang zudem weitere Flächen von Gewächsen wie Sträuchern befreit. Im Rahmen des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke hatte das Bundesverwaltungsgericht vorab die Verlegung von Leitungen genehmigt. Es geht um zwei Gasleitungen der Unternehmen "Open Grid Europe" und "Nordrheinische-Erdgas-Transportleitungsgesellschaft".

Mit einem Bürgerbüro in der City informiert Straßen.NRW seit Ende Januar 2017 über den Autobahnausbau bei Leverkusen (A-bei-LEV). Im Büro können sich die Bürger Präsentationen, unter anderem vom Zustand der jetzigen Rheinbrücke über den Eingriff in die Dhünnaue bis hin zur Planung des neuen Autobahnkreuzes Leverkusen anschauen. Auch die originalen Planungsunterlagen zu allen Abschnitten sind einsehen. Ein Info-Terminal liefert dreidimensionale Einblick in die geplanten Bauwerke. Broschüren und die Bürgerzeitung "Dialog" rund um A-bei-LEV liegen zur Mitnahme bereit. Mit diesem Center vor Ort entspricht der Bauherr Landesbetrieb auch einer Forderung des Stadtrates nach verbesserter Information der Bürger.

  • Adresse: Das Büro ist im ersten Obergeschoss der "Luminaden" (Wiesdorfer Platz 34a, Leverkusen-Wiedorf).
    Die Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Experten aus der Projektgruppe von Straßen.NRW sind Ansprechpartner für die Bürger.

Infoabende zum Neubau der Brücke

Straßen.NRW lädt zu insgesamt drei Infoveranstaltungen zum ersten Bauabschnitt, dem Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke ein:    

  • am Dienstag, 17. Januar 2017
    Ort: Bundeshalle Leverkusen-Bürrig
    Heinrich-Brüning-Straße 136

  • am Mittwoch, 18. Januar 2017
    Bürgerhalle in Leverkusen-Wiesdorf
    Hauptstraße 150
    Uhrzeit: jeweils von 18 Uhr bis 20 Uhr
  • Infomesse am Dienstag, 7. Februar 2017, im Forum Leverkusen (Agam-Saal), Am Büchelter Hof 9, von 16 Uhr bis 20 Uhr.

Live im Agam-Saal

Um den Ausbau der Autobahnen um und in Leverkusen drehte sich das Stadtgespräch von WDR 5 und Studio Köln am Donnerstag, 15. Dezember 2016. Alle Interessierten waren zur Livesendung im Agam-Saal des Forums eingeladen. Bürger, Betroffene und Politiker kamen zu Wort. Gäste waren außerdem Michael Groschek, Verkehrsminister des Landes NRW, Oberbürgermeister Uwe Richrath und Peter Westmeier von den "Leverkusener Initiativen für Verkehrsplanung".

Wer keine Zeit hatte, zu kommen: Hier der Link zur Archivseite WDR 5

Zuerst der Ortstermin, dann das Gespräch: Ende November (29.11.2016) haben sich Abgeordnete aus Düsseldorf über den geplanten Ausbau der Autobahnen und vor allem über den des Abschnitts 2 im Bereich der heutigen Stelze informiert.

Die Stadt hatte den gesamten Verkehrsausschuss des Landtages nach Beschluss des Rates eingeladen. Zwischenzeitlich gab es bereits einzelne Termine. Zum Termin 29. November waren dann der Vorsitzende des Ausschusses, Dieter Hilser und der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Becker zu Gast.

Bei der Begehung unter der Stelze wurde, angesichts der Dimension des Ausbaus, die Forderung der Stadt und der Fraktionen des Rates nach einer Tunnellösung augenscheinlich. Bürgermeisterin und SPD-Landtagsabgeordnete Eva Lux sowie Oberbürgermeister Uwe Richrath erläuterten die Situation, insbesondere die Belastungen vor Ort sowie für die gesamte Stadt infolge einer „Mega-Stelze“.

Im Anschluss folgte ein Gespräch der Abgeordneten mit Vertretern von Ratsfraktionen im Rathaus. Es wurde verdeutlicht, dass eine Tunnel-Lösung auch ein städtebaulicher Gewinn für Leverkusen wäre. Verwiesen wurde als Beispiel auf eine Tunnellösung, die Wahlkreis von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt möglich gewesen sei.

Wichtig sei es, so die Abgeordneten, ein breites, politisches Bündnis im Land für diese Lösung zu erzeugen, um diese Position dann stark gegenüber dem Bund vertreten zu können. Denn nicht Düsseldorf, sondern Berlin, der Bundestag, entscheidet dazu.

RP überreicht Beschlussband

Oberbürgermeister Uwe Richrath, die Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt sowie Mitglieder des Verwaltungsvorstandes  haben sich am 24. November 2016 mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken in Köln getroffen.

Anlass: Seit dem Tag ist der Planfeststellungsbeschluss für den geplanten Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West einschließlich des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke veröffentlicht. Er umfasst rund 1 100 Seiten, liegt bis zum 8. Dezember in den betroffenen Städten Leverkusen, Köln und Monheim aus. Er ist auch online auf der Seite der Bezirksregierung abrufbar.

Beschluss: Offenlage bis 8. Dezember

Vom 24. November bis zum 8. Dezember 2016 wird der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln (RP) für den Neubau der Autobahn A1 im ersten Abschnitt öffentlich ausgelegt. Dieser umfasst die A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Kreuz Leverkusen einschließlich der Rheinbrücke.

Nähere Info dazu: im Amtsblatt der Stadt

Die Unterlagen zum Beschluss werden bei der Stadtverwaltung Leverkusen, Hauptstraße 101 (Elberfelder Haus) Raum 205 während der Öffnungszeiten ausgelegt. Ebenso wie bei den Verwaltungen der Städte Köln und Monheim. 

Zeitgleich sind die Unterlagen im Internet auf der Seite der Bezirksregierung Köln freigeschaltet:

Link zur Bezirksregierung    

Nur innerhalb eines Monats nach dem letzten Tag der Auslegung (8. Dezember) kann Klage gegen den Beschluss beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig erhoben werden. Weitere Info dazu: Bekanntmachung der Bezirksregierung.  

Januar 2016: Stellungnahme abgegeben

Die Planunterlagen für den Ausbau der Autobahn A 1 im ersten Abschnitt lagen bis 5. Januar 2016 aus. Das betrifft den Bereich zwischen den Anschlussstellen Köln-Niehl und dem Kreuz Leverkusen-West. Sie umfasst auch den Neubau der Rheinbrücke. Planer und Bauherr im Auftrag des Bundes ist der Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Die Offenlage ist Teil des Planfeststellungsverfahrens.
Die Unterlagen (Zeichnungen und Erläuterungen) sind noch online auf der Seite der Bezirksregierung Köln (RP) unter http://www.brk.nrw.de abrufbar. Sie ist die zuständige  Anhörungsbehörde.

Bis zum 19. Januar konnten Bürger und betroffene Kommunen Einwendungen und Stellungnahmen gegen die Planungen einreichen.
Die Stadt Leverkusen hat ihre Stellungnahme ebenfalls bei der Bezirksregierung in Köln (RP) abgegeben.

Dort werden in den kommenden Monaten alle Einwendungen gesichtet und an den Landesbetrieb StraßenNRW zur Erwiderung weitergeleitet.
In einer Erörterung wurden Einwände und Erwiderungen dann  besprochen und abgeklärt. Am Ende fasst der RP den sogenannten Planbeschluss.
Klagen dagegen werden im beschleunigten Verfahren behandelt, das heißt der Klageweg ist um eine Instanz verkürzt.    

 

Ausbau in drei Abschnitten

Die Autobahnen A1 und A3 gehören zu den am stärksten belasteten Straßen in Nordrhein-Westfalen; daher ist ihr leistungsgerechter Ausbau ein besonderes Anliegen der Stadt Leverkusen. Eine große Herausforderung stellt in diesem Zusammenhang der 8-spurige Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem AK Leverkusen, einschließlich der neuen Rheinbrücke und der „Stelzenautobahn“, dem Autobahnkreuz sowie dem 8-spurigen Ausbau der A3 zwischen Köln-Mülheim und der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen dar.

Diese wichtigen Infrastrukturprojekte werden vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) bearbeitet und betreut.


Aufgrund der besonderen Bedeutung für die Stadt Leverkusen wurde zur Begleitung dieses Projektes eigens eine Koordinierungsstelle beim Büro Baudezernat eingerichtet. Weitere Informationen zur Koordinierungsstelle und zum Autobahnausbau erhalten Sie auf den folgenden Seiten.
Diese werden regelmäßig angepasst, so dass Sie immer den aktuellen Stand des Projektes abfragen können.
Haben Sie noch Ideen, Ergänzungen und Anregungen zu den eingestellten Informationen? Die Koordinierungsstelle freut sich auf Ihre Rückmeldung.

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Leverkusen:
Koordinierungsstelle Ausbau A1/A3
Ralf Uttich
Telefon: 0214/406-8856
autobahnausbaustadt.leverkusende

Ihr Ansprechpartner bei Straßen NRW:
a-bei-levstrassen.nrwde

Regierungspräsidentin Gisela Walsken (r.) überreicht Oberbürgermeister Uwe Richrath und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek den Planfeststellungsbeschluss. Bezirksregierung Köln
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