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Mitwirkung der Bürger
Befragung zur Mobilität

Ergebnisse liegen vor

Mehr als 1 500 Befragte

Wie sind die Leverkusener mobil unterwegs? Darum ging es bei der Haushaltsbefragung 2016 zum Mobilitätsverhalten. Sie startete am 19. April und dauerte bis Mitte Juni. Die Stadt befragt tausende zufällig ausgewählte Haushalte. Knapp 800 von ihnen mit mehr als 1 500 Personen haben mitgemacht. Das entspricht rund einem Prozent der Bevölkerung und ist repräsentativ.
Ergebnisse und Erkenntnisse der Befragung sind wichtig für eine bürgernahe Ausrichtung der Verkehrsplanung. Zentrale Ergebnisse der Befragung:

Auto hat "die Nase vorn"

  • Das Auto liegt an erster Stelle aller Verkehrsmittel. 86 Prozent der Haushalte, die bei der Befragung mitgemacht haben, besitzen einen PKW, 82 Prozent ein Fahrrad und 27 Prozent der Befragten eine ÖPNV-Zeitkarte. Damit liegt Leverkusen beim Auto im bundesweiten Trend, das Rad schneidet schlechter ab, der Anteil der ÖPNV-Zeitkarten ist vergleichsweise hoch. Gleiches gilt auch für den Anteil an E-Bikes (13 Prozent).

  • Dementsprechend hat das Auto auch bei der Nutzung als Verkehrsmittel an einem normalen Werktag "die Nase vorn". 56 Prozent der Menschen nutzen es. Zu Fuß, per Rad ober Bus/Bahn sind rund 15 Prozent unterwegs.

  • Auch bei Strecken ab zwei Kilometern ist das Auto das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel. An der Stelle erkennen die Planer "Verlagerungspotential", vor allem zum Fahrrad hin. 

  • Neue Angebote: Carsharing stößt auf grundsätzliches Interesse bei den Befragten.     

"Luft nach oben": Fahrrad auf kurzen Strecken

  • Leicht unterdurchschnittlich ist Leverkusen in punkto Fahrradbesitz. Dafür ist der Anteil an E-Bikes/Pedelec mit 13 Prozent recht hoch. Das bietet neue Möglichkeiten, mehr Menschen fürs Radfahren zu gewinnen.

  • Bei Wegen bis fünf beziehungsweise auch zehn Kilometer Länge hat das Rad noch "Luft nach oben". Denn diese Strecken sind besonders für diese Art der Mobilität geeignet. Das könnte gezielt durch Aktionen wie z.B. "Mit dem Rad zur Arbeit" gefördet werden. Auch zusätzliche Abstellanlagen könnte das unterstützen.

  • Neue Angebote: Leihfahrräder stoßen auf grundsätzliches Interesse bei den Befragten.
  • Wesentliche Kritikpunkte: Verkehrssicherheit, Anzahl der Abstellanlagen

Busangebot: vergleichsweise hoch zufrieden

  • Im Vergleich zu anderen Städten haben die Leverkusener mit 27 Prozent der Befragten viele Zeitkarten für Bus/Bahn.

  • Vergleichsweise hoch zufrieden wird das Busangebot bewertet. Das gilt für Häufigkeit der Fahrten (Taktung), Pünktlichkeit, Sauberkeit und subjektive Sicherheit.

  • Kritikpunkte: Höhe der Fahrpreise, bei der Bahn zusätzlich: Mängel bei Pünktlichkeit und Tarifstruktur 

Ergebnisse

Das Planungsbüro „Planersocietät“ aus Dortmund war von der Stadt mit der Untersuchung beauftragt. Eine Kurzfassung sowie die Präsentation der Ergebnisse sind auf dieser Seite unter "Info" abrufbar. Der Endbericht erscheint voraussichtlich Ende 2016 unter www.lev-mobil.de. Das Büro "Planersocietät" unter 0231 – 58 96 96 0 und die Stadtverwaltung Leverkusen, Fachbereich Tiefbau unter 0214 – 406 6600 stehen auch telefonisch für Fragen zur Verfügung.

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