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Städtepartnerschaften
Schwedt

Partnerschaft mit Schwedt

Seit 1989 ist Schwedt Partnerstadt von Leverkusen. Ursprünglich war sie als Partnerschaft zwischen den damals bestehenden beiden deutschen Staaten gedacht. 2014 wurde die Partnerschaft 25 Jahre alt.

Eine besondere Städtepartnerschaft

Nur wenige Wochen vor dem Mauerfall unterzeichneten die Städte Schwedt und Leverkusen am 27. Oktober 1989, als deutsche Städte zweier Staaten in Schwedt einen Städtepartnerschaftsvertrag. Als der Vertrag am 12. Dezember 1989 auch in Leverkusen unterzeichnet wurde, war die Deutsche Demokratische Republik fast schon Geschichte. So nahm diese besondere Städtepartnerschaft gleichzeitig mit dem deutschen Einigungsprozess ihren Anfang. Zwischen Leverkusen und Schwedt entwickelte sich ein intensiver Ost-West-Erfahrungsaustausch.

Die Städtepartnerschaft dient auf diese Weise dem innerdeutschen Dialog. Gruppenreisen in beide Städte fördern weiterhin das Verständnis zwischen Ost und West. Vorrangig finden bürgerschaftliche Begegnungen zwischen kulturell ausgerichteten Vereinen und Gruppen statt. Gute Kontakte bestehen zwischen der Leverkusener Arbeiterwohlfahrt und der Europa-Union mit ihren Partnern in Schwedt.

Eine reiche Flusslandschaft prägt das Bild der Partnerstadt Schwedt. Sie liegt direkt an der deutsch-polnischen Grenze. Schwedt wirbt mit der Schönheit des Nationalparks Unteres Odertal. Die einstige Markgrafenresidenz hat selbst aus den sozialistischen Plattenbauten das Beste gemacht. Heute hat sie sich als lebendige Industriestadt am deutsch-polnischen Nationalpark "Unteres Odertal" behauptet.
Kartenausschnitt: Schwedt an der Oder
Schwedt an der Oder