»Füttern verboten«
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Herbstlaub - ein Segen für die Natur
Jetzt ist wieder die Zeit gekommen, wo der Herbst die Bäume und Sträucher in den schönsten Farben erglühen lässt. Auch das fallende Laub gehört zu der schönen Herbststimmung. Treibt der Wind aber die Blätter zu großen Haufen zusammen und macht Regen sie noch zu einer gefährlichen Rutschbahn, dann ist die schöne Herbststimmung schnell vorbei und Ärger macht sich breit. Deshalb sollten in dieser Zeit Gehwege und Treppen von den Blättern gereinigt werden, damit sich niemand verletzt.
Im eigenen Garten, in Parks und Grünanlagen sieht das jedoch anders aus. Dort können herabgefallene Blätter als Laubschicht unter und zwischen Büschen, Hecken und Bäumen liegen gelassen werden. Denn das Herbstlaub hat wichtige Funktionen: Es vermindert die Austrocknung des Oberbodens und stellt einen wichtigen Nährstoffspender dar, wenn die Blätter durch Bodenorganismen zu Humus zersetzt werden. Dadurch kann oft auf das Düngen und das Ausbringen von Torf im Frühling verzichtet werden. Zumal besonders der Torf den Boden sauer macht, was die meisten Pflanzen nicht vertragen. Darüber hinaus mildert eine schützende Laubschicht die Wirkung von Frost auf empfindliche Frühjahresblüher und Stauden.
Im dichten Falllaub finden viele Vögel auch im Herbst und Winter Nahrung. Igel, Spitzmäuse und Amphibien suchen in Laubhaufen Schutz vor dem Frost. Deshalb ist es wichtig, herunter gefallene Blätter nicht als Abfall zu betrachten, sondern sie lieber im Garten zu belassen.
Übrigens: Auch aus den Zweigen, die beim Herbstschnitt der Gehölze anfallen, lässt sich in einer Gartenecke ein lose aufgeschichteter Holzhaufen herstellen, der Lebens- und Brutraum für viele Tierarten schafft.
Weitere Informationen zum Thema Herbstlaub und Laubentsorgung finden Sie unten auf der Seite
Achtung: Kommerzielle Sammler unterwegs!
Mit Altmetallen und Altkleidern lassen sich derzeit gute Geschäfte machen. Deswegen fahren regelmäßig Kleintransporter durch das Stadtgebiet und versuchen Altmetalle oder Altelektrogeräte einzusammeln. Dabei durchwühlen sie verbotenerweise auch den Sperrmüll nach werthaltigen Abfällen.
Aktuell werden wieder Handzettel in die Briefkästen geworfen. Darauf: ein roter Kreis und ein weißes Kreuz. Wer nicht genau hinsieht, vermutet eine Kleidersammlung des Roten Kreuzes. Die angegebene Telefonnummer ist nicht vergeben. Den aufgeführten Runderlass des Innenministeriums gibt es ebenfalls nicht. Es handelt sich hierbei um eine kommerzielle Sammlung. Diese ist aber nur dann erlaubt, wenn der Stadt Leverkusen nachgewiesen wird, dass die eingesammelten Altkleider und Schuhe einer ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung zugeführt werden. Dies ist in der Regel nicht der Fall.
Deshalb die eindringliche Bitte: Stellen Sie keine Altkleider und Schuhe für derartige Sammlungen vor Ihre Tür. Auch Ihren Sperrmüll bitte nur am Vorabend oder sogar erst in den frühen Morgenstunden zur Abholung bereitstellen.
Nur so können Sie effektiv verhindern, dass die illegalen Sammlungen Erfolg haben. Die kommunalen Entsorger erwirtschaften Erträge aus den werthaltigen Abfällen. Diese Einnahmen mindern die Kosten und ersparen dadurch Abfallentsorgungsgebühren für alle Bürger.
Fütterverbot von Enten und Gänsen
Das Füttern von freilebenden Enten und Gänsen mit trockenem Brot schadet den Tieren und den Gewässern. Satte Wasservögel suchen sich außerdem zuwenig natürliche Nahrung. Brüchige Knochen und Eierschalen, mangelhaft gefettetes Gefieder und Organ- und Stoffwechselschäden sind die langfristige Folge.
Darüber hinaus ziehen die Reste von Nahrungsmitteln in der Landschaft immer Ratten an. Auch die Wasserqualität verschlechtert sich. Denn im Wasser verfaulende Nahrungsmittel, dessen Überdüngung durch das Brot und das damit vermehrte Algenwachstum vermindern den Sauerstoffgehalt im Wasser. Die Folge: Fische und Kleinlebewesen sterben.
Auch die bakterielle Belastung des Wassers steigt durch den Kot der Wasservögel drastisch an. Sein Abbau verbraucht ebenfalls Sauerstoff, die Selbstreinigungsfähigkeit des Wassers sinkt. Darüber hinaus entsteht an Badegewässern durch die vielen Bakterien im Wasser eine unmittelbare Infektionsgefahr für Badende. Badeverbote sind die Folge. Deshalb bittet die Stadt alle Tierfreunde auf das Füttern zu verzichten.
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