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Radfahren und Klimaschutz
Im vorigen Monat war Kopenhagen im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Dort fand die bislang größte UN-Klimakonferenz statt. Ein verbindlicher Fahrplan zur Reduzierung der Treibhausgase wurde nicht vereinbart. Damit ist das Hauptziel nicht erreicht.
Am Tagungsort hat es wohl nicht gelegen. Dänemarks Hauptstadt hat nämlich in Sachen Umwelt- und Klimaschutz Einiges zu bieten. Sie gilt zum Beispiel als "Fahrrad-Paradies". Über ein Drittel der Beschäftigten kommen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Bis 2015 sollen es gar 50 Prozent sein. Radeln ist dort einfach "chic" - dem Wetter zum trotz!
Wie viel Lärm, Abgase, Staus und Unfälle dadurch vermieden werden, kann man nur erahnen. Die individuellen Kostenvorteile des Umstiegs vom Auto aufs Rad lassen sich dagegen durch eine einfache Rechnung belegen. Oft reicht das eingesparte Spritgeld eines Jahres für den Kauf eines tollen, nagelneuen Rades, mit dem das Fahren so richtig Spaß macht. Die Fitness bekommt man gratis dazu.
Mithilfe eines Online CO2-Rechners ist zu erfahren, wie sich die persönliche CO2-Bilanz durch das weniger Autofahren verbessert. Der Rechner erinnert uns auch an weitere Möglichkeiten, sich (ohne Komfortverlust) klimafreundlich zu verhalten. Diese gilt es nun zu nutzen - ohne irgendwelche Konferenzbeschlüsse abzuwarten. Fangen wir es damit an - nach dem Motto frei nach Erich Kästner "Es gibt nichts Gutes außer: man tut es."
Weitere Informationen
Online CO2-Rechner der Energieagentur NRW



