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»Lüften will gelernt sein«

Fünf Schritte zum richtigen Lüften

gekipptes Fenster
Falsch: Lüften mit gekipptem Fenster

Die Heizperiode ist noch lange nicht zu Ende und damit auch die Frage: Wie holt man ausreichend frische Luft in die Wohnung, ohne dabei zu viel teure Heizenergie zu vergeuden?

Lüften ist notwendig, um Wasserdampf oder schlechte Gerüche zu entfernen und verbrauchten Sauerstoff zu ersetzen. Falsche oder unzureichende Lüftung gehört zu den häufigsten Ursachen für Schimmelpilzbefall - das ist eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefährdung. Alles dicht zu halten, um Kosten zu sparen ist, also keine Alternative.

Richtig Lüften bedeutet, bei einem möglichst geringen Heizenergieverlust einen vollständigen Luftaustausch zu erreichen. Dies gelingt am besten nach der Regel: kurz und kräftig, in folgenden fünf Schritten.

1. Heizkörperventile herunterdrehen
2. Fenster öffnen, Durchzug erzeugen
3. Fünf Minuten (Dezember bis Februar) beziehungsweise zehn Minuten (März, November) warten
4. Fenster schließen
5. Heizventile wieder auf Normalposition stellen

Diese Lüftungsmethode sollte mehrmals pro Tag wiederholt werden. Das ist in der Praxis gar nicht so einfach. Dauerlüften mit gekippten Fenstern aber ist bloße Energieverschwendung.

Eine Lösung können die modernen automatischen Lüftungssysteme sein. Diese kosten zwar Geld, sind aber bequem, filtern bei Bedarf die Luft (zum Beispiel Pollen) und schirmen außerdem gegen Lärm ab.

 

 

Weitere Informationen:


Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert.

Ein Aufsatz aus der "Energiedepesche" (2/2011), einer Publikation des Bundes der Energieverbraucher


Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Leverkusen:


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