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»Thema Schweinepest«

Im Wald ausgelegte Impfköder
Ausgelegte Impfköder

Impfköder und Frühwarnsystem
Seit 27. Februar 2009 gilt Leverkusen offiziell als Schweinepest-gefährdetes Gebiet. Bisher wurde das Virus nur bei Wildschweinen nachgewiesen. Jetzt jedoch gilt es, ein Übergreifen auf den Hausschweinebestand zu verhindern.

Deswegen hat der Fachbereich Veterinärmedizin im Februar 2008 diese Schutzmaßnahmen eingeleitet:

Frühwarnsystem bei Hausschweinen
Zum Schutz der Verbraucher müssen Hausschweine in Leverkusen seitdem in Ställen gehalten werden. Der Verkauf oder die Schlachtung müssen beim Amtstierarzt angemeldet werden. Ziel ist es, möglichst lückenlos die Entwicklung der Seuche beobachten zu können.

Impfköder für WildschweineAuch in diesem Jahr hat das Veterinäramt Leverkusen, gemeinsam mit den Jagdpächtern an 15 Impfplätzen in Leverkusener Waldgebieten Impfköder ausgelegt. Mit diesen Ködern sollen die Wildschweine gegen die Schweinepest geimpft werden. Dadurch wird eine Verbreitung des Virus verhindert.

Wildsammelstelle eingerichtet
Das langfristige Ziel ist es, den Wildschweinebestand in Leverkusen zu verringern. Deswegen wurde die Schonfrist für die Bejagung der Wildschweine teilweise aufgehoben. Sämtliche erlegte oder tot aufgefundene Wildschweine müssen in der "Wildsammelstelle" im Untergeschoß des Verwaltungsgebäudes an der Miselohestraße zur Untersuchung abgeliefert werden.

Rechtliche Grundlagen