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»Stadtziele 2011«

Die Sanierung der städtischen Finanzen, die Stärkung der Wirtschaft, die Förderung von Familien und Bildung und die aktive Stadtentwicklung: Das sind einige der Inhalte der acht Stadtziele für 2011. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn nennt die einzelnen Handlungsfelder:

  • Haushaltskonsolidierung
  • Wirtschaftsförderung
  • Aktiver Klimaschutz
  • Aktive Stadtentwicklung
  • Förderung von Familien
  • Förderung von Bildung
  • Demographischer Wandel und Bürgergesellschaft
  • Zukunftsorientierte Verwaltung
Die Ziele sind von Inhalten getragen. Hier ein Überblick der Schwerpunkte:

Haushaltskonsolidierung
Die Stadt Leverkusen befindet sich in der tiefsten Finanzkrise ihrer Geschichte. Der städtische Haushalt ist hoch defizitär. Die Verwaltung muss ihren Beitrag leisten, der Verschuldung entgegen zu wirken. Dies soll durch eine mit Prioritäten versehene Aufgabenkritik und der Erhöhung von Erträgen geschehen.

Stärkung der Wirtschaft
Leverkusen will die bestehenden Unternehmen vor Ort umfassend und zuverlässig betreuen. Gleichzeitig soll die Ansiedelung neuer Unternehmen ergebnisorientiert begleitet werden, um Arbeitsplätze und Beschäftigung zu sichern und auszubauen. Wirtschaftliche Potentiale müssen identifiziert und aufgegriffen werden. Eine entsprechende Vermarktungsstrategie muss Leverkusen deutschland-, europa- und weltweit mit seinen Potentialen bekanntmachen.

Aktiver Klimaschutz
Die Stadt will durch die Umsetzung des kommunalen Klimaschutzprogramms einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hierdurch sollen Bürger und Unternehmen über die Möglichkeiten eines effektiven Schutzes des Klimas informiert und ein entsprechendes Bewusstsein gefördert werden. Dazu gehören der Bereich der Energieeinsparung, Erhöhung der Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien sowie die nachhaltige Verhinderung vermeidbarer Emissionen.

Aktive Stadtentwicklung
Leverkusen muss sich als Stadt weiter entwickeln und seine Rolle in der Region ausbauen. Dabei ist die Stärkung der Stadtteile und Quartiere für die Vitalität der Stadt sehr wichtig. Dazu gehören unter anderen Projekte wie die "neue bahnstadt opladen", der Campus Leverkusen, der B-Plan des Klinikums, die Umsetzung des Verkehrskonzeptes Hitdorf, die Einbringung Leverkusener Belange im Projekt "Verbreiterung A3/Umbau Autobahnkreuz Leverkusen und Anschlussstelle Leverkusen" oder der Grüne Fächer.

Förderung von Familien
Die Stadt richtet ihre Arbeit darauf aus, ein familien- und kinderfreundliches Lebensumfeld zu schaffen. So sollen beispielsweise ausreichend Betreuungsplätze für Kinder aller Altersgruppen geschaffen, lebenslange Bildungschancen durch die Weiterentwicklung der kommunalen Bildungseinrichtung verbessert werden. Die Verwaltung möchte weiter die Optimierung familien- und kinder-, jugend- und seniorenfreundlicher Lebbensräume durch bedarfsgerechte Wohnmodelle mit entsprechender Infrastruktur und Angeboten vorantreiben. Weiter soll der Standort- und Attraktivitätsfaktor Sport und Kultur sichergestellt werden. Die FIFA Frauen-WM 2011 mit Spielen in Leverkusen ist ebenfalls ein wichtiges Projekt für die Stadt im kommenden Jahr.

Förderung der Bildung
Für die Verwaltung ist die Ganztagsbetreuung in Schulen des Primar- und Sekundarbereiches I ist ebenfalls ein wichtiges Themenfeld. Wie auch die Etablierung des Campus Leverkusen als ein Herzstück regionaler Bildungs- und Wirtschaftspolitik. Weiter soll ein ausreichendes und qualifiziertes Sporthallenangebot sicher gestellt werden. Außerdem sollen Jugendliche mit fehlender Ausbildungsreife verstärkt gefördert werden.

Zukunftsgestaltung Bürgergesellschaft und demographischer Wandel
Bürgerschaftliches Engagement ist eine wichtige Ressource Leverkusens. Hierbei soll das bürgerschaftliche Engagement auch in das Projekt "neue bahnstadt opladen" eingebunden werden. Weiter möchte die Verwaltung das Integrationskonzept durch die aktive Zusammenarbeit mit den Integrationsvereinen umsetzen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist auch die Umsetzung des EU-Unterreg-Projektes "Cities in Balance".

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