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»Equal Pay Day 2011«

Zum vierten Mal am 25. März 2011

(von links) v. l.: Sabine Rusch-Witthohn, Simone-Fey-Hoffmann und Antje Winterscheidt am Aktionsstand des Frauenbüros.
(von links)Sabine Rusch-Witthohn, Simone-Fey-Hoffmann und Antje Winterscheidt am Aktionsstand des Frauenbüros.

Protest-Unterschriften gegen die oft ungerecht niedrige Entlohnung von Frauen, die die gleiche Arbeit wie ihr männlicher Kollege verrichten, sammelte am 25. März Simone Fey-Hoffmann, Leiterin des Frauenbüros, mit ihren Mitarbeiterinnen in der Fußgängerzone von Wiesdorf ein.

Damit beteiligte sich das Leverkusener Frauenbüro wie auch in den vergangenen Jahren an der Aktion "Equal pay day", mit der bundesweit gegen das Lohngefälle demonstriert wird: 23 Prozent weniger Lohn erhalten Frauen im Deutschland. Und dies nicht nur, so Simone Fey-Hoffmann, weil sie oft tatsächllich weniger für die gleiche Arbeit bekommen, sondern auch, weil sie oft in Teilzeit oder in schlechter bezahlten Branchen arbeiten und weil bestehende Rollenbilder immer noch das Berufswahlverhalten beeinflussen und somit die Karrierechancen schmälern.

Unterstützung für die Ziele des Aktionstages, dessen Kennzeichen eine rote Tasche ist, erhielt sie von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, der dem Stand einen Besuch abstattete.


Das Aktionsbündnis "Equal pay day" will:

Rote Tasche

 

  • das Bewußtsein für die Ursachen von Entgeltunterschieden schärfen
  • die Debatte über die Gründe der Entgeltunterschiede in die Öffentlichkeit tragen
  • die unterschiedlichen Karrierechancen in den einzelnen Berufen und Branchen darstellen und Wege zur Überwindung der Unterschiede aufzeigen.

    Was ist der Equal Pay Day?

    Beim Equal Pay Day wird bundesweit mit zahlreichen Aktionen darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen in der Bundesrepublik Deutschland im Durchschnitt 23 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.

    Der Equal Pay Day markiert diese Entgeltdifferenz und somit ist der 26.03.2011 der Tag, an dem Frauen in Deutschland das Einkommen erwirtschaftet haben werden, welches Männer bereits am 31.12.10 erzielt haben.

    Unterstützt wird der EPD neben zahlreichen anderen Akteuren maßgeblich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem BPW (Business and Professional Women) Germany.

    Weitere Informationen auch über die Unterschriftenaktion im Internet finden Sie unter www.equalpayday.de.

 

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