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»Defibrillator im Rathaus«

Defibrillator im Rathaus für Notfälle

AOK-Regionaldirektor Klaus-Gunther Häuseler und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn mit Defibrillator und Hinweisschild
AOK-Regionaldirektor Klaus-Gunther Häuseler und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn mit Defibrillator und Hinweisschild

Als erstes öffentliches Gebäude der Stadt Leverkusen hat der Eingangsbereich im Rathaus am 27. Oktober einen "Automatischen Externen Defibrillator" (AED) bekommen. Er ist ein Gerät zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Herzstillständen. Durch elektrische Impulse an das Herz wird der Herzschlag bei einem Patienten aktiviert beziehungsweise wieder in den richtigen Rhythmus gebracht. Dadurch kann sein Leben gerettet werden. Das Besondere an diesem Defibrillator ist, dass er sich selbst erklärt, die Herzfrequenz misst und einen Stromschlag nur dann auslöst, wenn er nötig ist. Die AOK Rheinland/Hamburg hat der Stadt dieses Lebensrettungsgerät zur Verfügung gestellt. 

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn freute sich über das Geschenk:"Bisher ist haben wir hier im Rathaus zwar noch keinen Herzinfarkt erlebt, bei einer Besucherfrequenz von etwa 10.000 Besuchern im Monat ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen solchen Defibrillator brauchen, aber gar nicht so gering."

AOK-Regionaldirektor Klaus-Gunther Häuseler betonte, wie wichtig die ersten Minuten bei einem Herzinfarkt sind: "Mit jeder Minute, die ohne Hilfe verstreicht, sinkt die Überlebenschance um 10 Prozent." Deshalb sei es entscheidend, sofort aktiv zu werden, wenn jemand plötzlich umfällt. Etwas falsch machen könne mit dem automatischen Defibrillator niemand, denn das AED messe zunächst die Herzströme und löse den Elektroschock nur aus, wenn es nötig sei.