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»Ljubljana«

Hauptstadt Sloweniens

Blick auf die Stadt Ljubljana mit Burg
Auf eine lange Stadtgeschichte kann das slowenische Ljubljana zurückblicken. Archäologen fanden dort die Überreste des ältesten Rades der Welt. Die keltische Siedlung hieß in der Römerzeit Emona. Im Mittelalter wurde die Stadt erstmals 1144 unter dem Namen Laibach erwähnt. Später gehörte der Ort in seiner wechselvollen Geschichte zur österreich-ungarischen Monarchie und zur Sozialistischen Republik Jugoslawien. Seit 1991 ist Ljubljana die Hauptstadt der Republik Slowenien. Ihren Charakter als vitale Universitätsstadt mit barockem Charme hat sie über die Jahrhunderte bewahrt.
 
1979 ging Leverkusen eine Städtepartnerschaft mit der damals noch jugoslawischen Stadt ein. Diese Freundschaft wurde aus der Bürgerschaft, durch Institutionen und Vereine intensiv vorbereitet. Denn schon vor dieser Zeit gab es einen regen Austausch zwischen den Ljubljanern und Leverkusenern bei Reisen der Volkshochschule, bei Gewerkschaftstreffen oder kulturellen Begegnungen.

Auch der Sport war stets ein verbindendes Glied zwischen beiden Städten. Eine lange Tradition haben die sportlichen Begegnungen beim Leverkusen-Cup. Hier nahmen oftmals Kunstturnerinnen aus Ljubljana teil. Darüber hinaus standen sich auch Mannschaften beider Städte bei Spielen um den Europa-Pokal im Basketball und Volleyball gegenüber. 2009 spielten die Handballerinnen von Olimpija Ljubljana gegen die Leverkusener "Bayer-Elfen" im Achtelfinale des EHF-Cups in der Smidt-Arena. Bei diesem Spiel nutzte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn den Empfang für die slowenischen Gäste, um die damals 30-jährige Städtepartnerschaft zu würdigen.