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»Zentrale der Bayer AG«

Zentrale des Weltunternehmens

Die Konzernzentrale der Bayer AG; Foto: Bayer AG
Die Konzernzentrale der Bayer AG
Foto: Bayer AG

Die Geschichte der Stadt Leverkusen ist eng verbunden mit der Entwicklung des Weltunternehmens Bayer AG. Der Apotheker Carl Leverkus, der Begründer der Ultramarin-Farbenfabrik ( gegründet 1860), gab der Stadt seinen Namen. Die Ansiedlung seines Unternehmens in Wiesdorf am Rhein war der Ausgangspunkt für den Aufstieg einer ländlich geprägten Umgebung mit kleinen Ortschaften zu einem urbanen Zentrum.
1891 kaufte das Elberfelder Unternehmen "Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co." die Fabrik Leverkus', weil der Standort in Wuppertal zu klein wurde. In Wiesdorf fand sich Platz genug für die Expansion des Chemieunternehmens. 1912 schließlich wurde Leverkusen dann Firmensitz. 

Größte Leuchtreklame der Welt

Das Bayer-Kreuz bei Nacht; Foto: Bayer AG
Das Bayer-Kreuz bei Nacht
Foto: Bayer AG

Als sichtbares Markenzeichen in den Abendstunden leuchtet das Symbol des Weltkonzerns, das Bayer-Kreuz, seit 1958 weit über die Stadt in das Umfeld hinaus. In 120 Metern Höhe angebracht, hat es einen Durchmesser von 50 Metern und wurde bis Sommer 2009 durch 1.710 Glühbirnen beleuchtet. Dann nämlich sind die 40-Watt-Glühbirnen ausgemustert und durch dimmbare 5-Watt-Leuchtdioden (LED) ersetzt worden. Dem Unternehmen zufolge werden damit mehr als 80 Prozent Energie eingespart.   
Als größte Leuchtreklame der Welt ist das Byer-Kreuz im Guiness-Buch der Rekorde verzeichnet.

Die Welt der Chemie
Multimedial in acht Themenbereichen mit mehr als 200 Ausstellungsstücken, Modellen und Kurzfilmen bringt die Bayer AG in ihrem Kommunikationszentrum Interessierten die Welt der Chemie und Pharmazie näher. Das sogenannte "BayKomm" versteht sich als Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Unternehmen. Führungen und Veranstaltungen werden gut angenommen: So verzeichnet die Bayer AG mehr als 1,5 Millionen Besucher seit Beginn der 90er Jahre.