»Stadthalle Opladen«
Liebevoll saniert
In neuem Glanz: die Stadthalle Opladen mit Hotel
Foto: Uwe Miserius
Foto: Uwe Miserius
Aus ihr ist wieder ein echtes Schmuckstück in punkto Veranstaltungen geworden: Die Stadthalle, die vormals "gute Stube" im Stadtteil Opladen, zeigt sich seit Ende 2006 in komplett erneuertem Licht.
Der neue Eigentümer von denkmalgeschützter Villa und Stadthalle an der Fürstenbergstraße hat die historischen Gebäude ebenso liebevoll wie umsichtig saniert und renoviert. So ist ein Hotel mitsamt Restaurant und einem reizvollem Veranstaltungsort "neu" entstanden.
Das Ensemble ist geschichtsträchtig. Den Anfang machte die Villa, die der Industrielle Friedrich Weskott zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichten ließ. Drei Morgen Park, Gärtnerhaus, Stallung und Garten gehörten damals dazu.
1930 erwarb katholische Pfarrgemeinde St. Remigius die Immobilie. Sie ließ den großen Saal anbauen. Er diente ab 1931 der Gemeinde und den katholischen Vereinen als Vereinshaus. Unter dem Druck der Nationalsozialisten sah sich die Kirche jedoch gezwungen, Villa und Vereinshaus an die damalige Kreisverwaltung zu verkaufen.
Der neue Eigentümer von denkmalgeschützter Villa und Stadthalle an der Fürstenbergstraße hat die historischen Gebäude ebenso liebevoll wie umsichtig saniert und renoviert. So ist ein Hotel mitsamt Restaurant und einem reizvollem Veranstaltungsort "neu" entstanden.
Das Ensemble ist geschichtsträchtig. Den Anfang machte die Villa, die der Industrielle Friedrich Weskott zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichten ließ. Drei Morgen Park, Gärtnerhaus, Stallung und Garten gehörten damals dazu.
1930 erwarb katholische Pfarrgemeinde St. Remigius die Immobilie. Sie ließ den großen Saal anbauen. Er diente ab 1931 der Gemeinde und den katholischen Vereinen als Vereinshaus. Unter dem Druck der Nationalsozialisten sah sich die Kirche jedoch gezwungen, Villa und Vereinshaus an die damalige Kreisverwaltung zu verkaufen.
Geschichtsträchtiges Ensemble
Die Stadthalle diente im Zweiten Weltkrieg als Reservelazarett, danach für mehrere Jahre als Flüchtlingsunterkunft. Die Villa wurde bis in die 60er Jahre als Altenheim genutzt. In den 50er Jahren ließ die damaligen Stadt Opladen noch eine Wandelhalle an den Saal anbauen. Damals wurde dort auch noch Theaterstücke aufgeführt.
Wechselnde Pächter betrieben das Anwesen, in dem viele Vereine über die Jahrzehnte ihre Veranstaltungen durchführten.
Ihren "alten" Glanz als bekannter und beliebter Veranstaltungsort in Opladen hat die Stadthalle nunmehr neu zurückerhalten. Als Ort für Feste, und Feiern, für Konzerte und private Parties bietet die Halle ein ansprechendes Ambiente.


