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»Patenschaften«

ICE "Leverkusen"

Seit dem 20.6. 2009 trägt auch ein ICE 3 der Deutschen Bahn AG (DB AG) den Namen "Leverkusen". Im Bahnhof Opladen wurde das neue "Patenkind" mit einem Leverkusener Kölsch getauft.

Insgesamt setzt die DB 63 Züge dieser Art ein. Der ICE wird zunächst auf einer Strecke zwischen Dortmund und Süddeutschland eingesetzt. In Leverkusen hält er jedoch nicht. Mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h sind die ICE 3 die schnellsten Reisezüge in Deutschland. Sie sind 200m lang und werden aus acht Wagen gebildet. Seit 2002 tragen 47 Züge die Namen von deutschen Städten.

Container-Schiff "Leverkusen-Express"

Containerschiff Leverkusen
Container-Schiff "Leverkusen-Express"

Der Container-Frachter "Leverkusen-Express" ist ein weiteres "Patenkind" der Stadt Leverkusen.

Seine Ausmaße sind gewaltig: Das Containerschiff ist 294 Meter lang und 32 Meter breit. Der tote Winkel vor dem Bug beträgt 200 Meter. Mit einem maximalen Tiefgang von 13,52 Metern kann es 4.422 Container laden. 

Die "Leverkusen-Express" ist mit modernster Technik ausgestattet. Sie gehört zur Flotte von der Reederei Hapag-Lloyd. Alle zwei Monate macht sie auf ihrer Reise von und nach Fernost in Hamburg fest.

Airbus "Leverkusen"

Der Airbus Leverkusen
Airbus A340 "Leverkusen"

Der Airbus A340 "Leverkusen" gehört zu den Paradepferden der Flotte der Lufthansa.

Das Flugzeug verfügt über 221 Sitzplätze. Die Maschine hat auch ein Atmosphärenmesslabor an Bord. Es sammelt für das europäische Projekt CARIBIC Daten für die Grundlagenforschung. Dafür wurde der Flieger mit einem 1,5 Tonnen schweren Messcontainer im Frachtraum ausgerüstet. Dieser enthält Messapparaturen, mit denen insgesamt 50 verschiedene Spurengase sowie Wasserdampf und Schwebeteilchen in der Luft erfasst werden können. Darunter auch Vulkanstaub.

Kreisgemeinschaft Treuburg e.V.

Foto Straßenzeile mit alten Häusern
Treuburg/ Olecko: Historische Häuser

1956 übernahm die damalige Kreisstadt Opladen die Patenschaft über die "Kreisgemeinschaft Treuburg e.V./ Ostpreußen" in der "Landsmannschaft Ostpreußen". Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Region zur Heimat für viele Vertriebene. Mit der kommunalen Gebietsreform ging die Patenschaft auf die Stadt Leverkusen über. Hier finden regelmäßig Treuburger Heimattreffen statt. Treuburg/ Olecko liegt im östlichen Teil der polnischen Region Masuren. Die Stadt wurde 1560 unter dem Namen Marggrabowa gegründet. Sie hat über 18.000 Einwohner. Der Verein Kreisgemeinschaft Treuburg möchte das kulturelle Erbe wahren und eine freundschaftliche Brücke zu den jetzigen Bewohnern Oleckos schlagen. 

Treuburger zu Besuch in Leverkusen

Besichtigung im Ratsaal: Bürgermeisterin Lux mit Mitgliedern der Kreisgemeinschaft Treuburg
Besichtigung im Ratsaal: Bürgermeisterin Lux mit Mitgliedern der Kreisgemeinschaft Treuburg

Am Freitag, 14. Februar, begrüßte Bürgermeisterin Eva Lux die Kreisgemeinschaft Treuburg e.V./ Ostpreußen zum Neujahrsempfang im Leverkusener Rathaus. Kreisvertreterin Irmgard Klink überreichte der Bürgermeisterin einen Bildband mit Fotos und Hintergründen zur langjährigen Geschichte Treuburgs - heute Olecko - sowie den selbstgestalteten Heimatbrief des Vereins.

1956 übernahm die damalige Kreisstadt Opladen die Patenschaft über die Kreisgemeinschaft Treuburg, die nach Ende des zweiten Weltkrieges zur Heimatregion vieler Vertriebenen wurde. Mit der kommunalen Gebietsreform ging die Patenschaft auf die Stadt Leverkusen über. Seitdem finden hier regelmäßige Heimattreffen statt. Ziel des Vereins ist es, das kulturelle Erbe zu wahren und eine freundschaftliche Brücke zu den jetzigen Bewohnern zu schlagen.

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