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»Hitdorf«

Schiffsgüter bis nach Frankfurt

Historische Stromgasse mit kleinen Häusern in Hitdorf
Historische Stromgasse in Hitdorf

Hitdorf liegt in Norden Leverkusens direkt am Rhein. Neben der schönen Rheinuferpromenade mit vielen malerischen historischen Gebäuden, hat der Stadtteil noch mehr zu bieten. Besonders junge Familien schätzen die Bebauung mit vielen Einfamilienhäusern, Gärten und vielen Spielplätzen rund um den alten Dorfkern. Für die Gläubigen gibt es Gottesdienste in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Stephanus und in der Evangelische Kirchengemeinde an der Fliednerkirche.

Hitdorf ist auch durch seinen Karneval bekannt. An seinem tradtionellen Umzug nehmen jährlich immer mehr Wagen und auch Bürger teil. Darüber hinaus besitzt der Stadtteil mit dem "Matchbox-Theater" das kleinste Theater Leverkusens. Weiteren Raum für Freizeitaktivitäten bieten die Stadthalle und das Heimatmuseum "Türmchen am Werth".

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören die Rheinfront mit Haus Nees-Caspers und Häusern aus dem 18. Jahrhundert, der Hafenkran aus dem Jahr 1928 und die Fähre nach Köln. Daneben sind auch Haus Dorff aus dem Jahre 1784, die neoromanische St. Antonius-Kapelle und die Pfarrkirche St. Stephanus sehenswerte Ziele.

Infrastruktur:

  • drei Kindertagesstätten
  • Gemeinschaftsgrundschule Hans-Christian-Andersen-Schule
  • Katholische Grundschule St. Stephanus-Grundschule
  • viele Buslinien
  • Fähre Hitdorf-Langel nach Köln

Freizeit:

  • im Nordosten: eine herrliche Feldflur
  • eine Kleingartenanlage
  • eine Seenplatte.
  • das malerische Rheinufer mit seinem Park
  • der Yachthafen und das Kran-Café

Medizinische Versorgung:

  • eine Apotheke,
  • fünf Allgemeinmediziner
  • vier Zahnärzte

Geschichte:
Hitdorf wurde zwischen 1151 und 1153 zum ersten Mal genannt. Der "bergische Hafen" in Hitdorf ist seit 1356 urkundlich nachweisbar. Von dort gingen Güter des Bergischen Landes per Schiff nach Köln. Seit dem 18. Jahrhundert auch zur Frankfurter Messe. Um 1765 begann im Dorf die Tabakverarbeitung. Seit dem 19. Jahrhundert wurden auch Zündhölzer hergestellt. Anfang des 20. Jahrhunderts bauten die Hitdorfer ihren Hafen aus.1857 erhielt Hitdorf die Rheinische Städteordnung, 1960 kam es zur Eingemeindung nach Monheim. Mit rund 5.900 Einwohnern wurde es 1975 in die neue Stadt Leverkusen eingegliedert. Am 31.12.2011 hatte der Stadtteil 7.560 Einwohner.