Stadt Leverkusen

Straßen sicherer machen: Blitzer-Bilanz 2025

Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit ist laut Auswertung der Polizei NRW nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere und tödliche Verkehrsunfälle. Die Stadt Leverkusen überwacht deshalb mit mobilen und stationären bzw. semi-stationären Messanlagen den Verkehr an unterschiedlichen Standorten im gesamten Stadtgebiet.

Ziel der Verkehrsüberwachung ist es, die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit an Gefahrenstellen zu reduzieren und hierdurch das Risiko schwerer Verkehrsunfälle zu vermindern. Wer auf Straßen und Wegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss vor solchen Gefahren besonders geschützt werden. Dies gilt vor allem mit Blick auf schwächere Verkehrsteilnehmende, wie Kinder und ältere Menschen. 

Wie notwendig die Maßnahmen zur Geschwindigkeitskontrolle sind, zeigt die jährliche Statistik des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr. Denn auch 2025 wurden wieder extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen im Stadtgebiet Leverkusen festgestellt. Besonders negativ fielen auf:

  • Ein Pkw, der mit 167 km/h auf der Fixheider Straße bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 70 km/h unterwegs war. Die Fahrerin/den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot für drei Monate.
  • Ein Pkw, der mit 131 km/h auf der Odenthaler Straße bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs war. Die Fahrerin/den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot für drei Monate.
  • Ein Pkw, der mit 118 km/h auf dem Willy-Brandt-Ring bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs war. Die Fahrerin/den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot für drei Monate.
  • Ein Pkw, der mit 94 km/h auf der Rheinallee bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 30 km/h unterwegs war. Die Fahrerin/den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot für zwei Monate.
  • Ein Pkw, der mit 109 km/h auf der Rathenaustraße bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs war. Die Fahrerin/den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot für zwei Monate.

Kontrollen: Besondere Gefährdungsstellen im Mittelpunkt

Mit fünf semistationären Anhängern und zwei Radarwagen wird stadtweit an besonderen Gefährdungsstellen - wie Altenheimen, Kindergärten und Schulen – geblitzt. Im Fokus stehen aber auch Örtlichkeiten, die von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet werden und an welchen mittels eines Geschwindigkeitsprofils deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden.

Insgesamt stellte die städtische Verkehrsüberwachung im vergangenen Jahr rund 85.000 Verstöße fest, etwa 1.000 weniger als 2024. 

Die Stadt Leverkusen appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden, auch im neuen Jahr zu einem sicheren und kooperativen Miteinander im Straßenverkehr beizutragen. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeitsregeln sowie die gegenseitige Rücksichtnahme gehören als Grundvoraussetzung dazu.

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