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Standortkonzept Museum

Konzept fürs Schloss

Der Museumsverein Morsbroich e. V. legte im Januar 2018 das "Standortkonzept für die Zukunftssicherung von Schloss Morsbroich in Leverkusen" vor. Der Rat beschloss seine Umsetzung - weitestgehend ohne zusätzliche städtische Finanzmittel.

Mit Erfolg gemeistert hat die Stadt ihre Bewerbung um Fördermittel für den Schlosspark Morsbroich, genauer die "Revitalisierung und Erneuerung des Schlossparks Morsbroich". Inhaltlich umfasst dies die Bausteine eins bis acht des Standortkonzeptes: die Revitalisierung des Parks, einen Skulpturenlehrpfad, einen Spielplatz und einen Parkplatz.
Das Projekt überzeugte die Entscheider im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Insgesamt 118 Projekte aus ganz Deutschland hatten sich beworben.  
Der Schlosspark Morsbroich ist eines von 35 ausgewählten neuen "Nationalen Projekten des Städtebaus 2018/19". Er wird mit 1,08 Millionen Euro vom Bund gefördert werden.

Standorte für Parkplätze

Die Stadtverwaltung hat am 7. Mai 2019 eine Ideensammlung für mögliche andere Standorte von Parkplätzen in Nähe des Schlosses Morsbroich vorgestellt. Der Auftrag dazu kam vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bauen.

Der Grund: Das Standortkonzept sieht einen Parkplatz im Bereich des äußeren Schlossparks längs der Gustav-Heinemann-Straße vor. Dort ist jedoch Landschaftsschutzgebiet. Ein sogenanntes "Waldumlegungsverfahren" wäre erforderlich.            

  • Die Übersicht und der Vorschlag im Konzept sind hier abrufbar:

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG legte 2016 den Bericht "Optimierungspotenziale der KulturStadtLev" vor. Eine Empfehlung lautete, das Museum Morsbroich zu schließen und die Sammlung aufzulösen.  

Der "Museumsverein Morsbroich e.V". bot daraufhin an, ein Entwicklungskonzept für das Schloss und Museum Morsbroich zu verfassen. Im Januar 2018 stellte er das Gutachten "Zukunftssicherung von Schloss Morsbroich" öffentlich vor. Dieses wurde vom Rat im Februar beschlossen. 

Eckpunkte

  • Museum, Schloss und Park gehören zusammen und sind eine Einheit
  • Schloss und Museum bleiben in städtischer Hand

Revitalisierung durch: 

  • Vermietungen des Erdgeschosses
  • eine erneuerte  Gastronomie
  • Ausrichtung von Märkten und Events im Schlosspark
  • eine hochwertige gärtnerische Aufwertung des Parks mit u.a. einem Spielplatz

Für das Museum schlug der Verein einen "Zubau" mit 1050 Quadratmeter Ausstellungsfläche vor, um dort Wechselausstellungen und Kunst zu präsentieren, die bislang nicht gezeigt werden können. 

Umsetzung weitestgehend ohne zusätzliche Finanzmittel

Der Rat beauftragte den Oberbürgermeister, alle Maßnahmen auf ihre generelle Umsetzbarkeit und auf den Einsatz von Sponsoring-, Spenden- und Drittmitteln zu prüfen, denn: Alle Maßnahmen sollen weitestgehend ohne zusätzliche städtische Finanzmittel realisiert werden. 

Museumsverein: Vorschläge zur Finanzierung

Zur Finanzierung der Vorschläge hatte der Museumsverein festgestellt, dass es belastbare Kontakte zu Investoren und privaten Förderern gebe. Außerdem könnten staatliche Fördertöpfe zum Tragen kommen.  

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