Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Leben in Lev
Mobilität
Nachhaltig und mobil

Woche der Mobilität

Um Erderwärmung und Klimawandel zu bremsen, braucht es eine andere, nachhaltige Mobilität.
Neue Fahrradstraßen, Zählstellen für den Radverkehr, Sonderpreise fürs Sharing und eine neue E-Bike-Flotte beim wupsiRad. Mit etwas Glück sogar eine schöne Stadtrundfahrt. Das sind die Beiträge aus Leverkusen zur europaweiten Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September.

Die silbernen Räder, die wupsi-Leihräder, gehören schon zum Stadtbild und werden gut genutzt. Jetzt, nach 2019, wird das Sharing-Angebot Zweirad um E-Bikes erweitert. 30 rote Elektro-Räder an drei Stationen in der Stadt machen den Anfang.

Die Woche der Mobilität bot den besten Rahmen, das neue Angebot am 17. September, zu präsentieren. An den Busbahnhöfen Wiesdorf und Opladen und in Schlebusch Post sind die E-Bikes platziert. Denn dort sind auch die Ladestationen. Genutzt und abgestellt werden können sie aber an einer der mittlerweile 57 Stationen in der Stadt.

Begonnen wurde 2019 mit 40 Stationen. Seitdem gab es 10 000 Registrierungen bei wupsiRad und 100 000 Ausleihen. Für den Geschäftsführer der wupsi, Marc Kretkowski, ist das "ein absoluter Erfolg. Wir wollen die neue Mobilität vorantreiben, mit unserem ÖPNV-Angebot und auch dem Radverleih-System."
Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßte das neue Angebot E-Bike. "Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte weiter. Denn die Zeit rennt. Angesichts des Klimawandels muss die Mobilität eine andere werden." Er dankte den Partnern, dem Unternehmen Covestro für das erneute Sponsoring, der wupsi und dem Unternehmen im Verleihsystem "nextbike".

Dr. Daniel Koch von Covestro nannte zwei Gründe für das Engagement des Konzerns, der Hauptsponsor beim wupsiRad ist: Zum einen Nachhaltigkeit als wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie und zum zweiten die Verbundenheit und Nachbarschaft mit der Stadt. "Wir sind in Leverkusen fest verankert und befürworten dieses Mobilitätsprojekt voll und ganz."

Zum Start der neuen E-Bike-Flotte gibt es für zwei Wochen "Schnupper"-Angebote: Die silbernen Räder (nicht E-Bike) können pro Fahrt für 30 Minuten von allen Nutzern kostenlos genutzt werden. Die roten E-Bikes kosten bis zum 30. September ein statt zwei Euro pro halber Stunde. Für alle Räder gilt bis zu dem Datum zudem: keine Anmelde-, kein Grundgebühr.

Alle Infos unter www.wupsiRad.de

Der Amselweg in Küppersteg ist eine, auch der Burgweg in Rheindorf und  auch die Straße Schlebuschrath in Alkenrath: neue Fahrradstraßen. Etliche weitere kommen noch hinzu; Sie können auch eine Zone aus mehreren Fahrradstraßen sein.
Das bedeutet grundsätzlich: Dort haben Radfahrende Vorrang. Sie dürfen nebeneinander fahren und geben dem motorisierten Verkehr das Tempo vor. Auf  den Fahrradstraßen gilt höchstens Tempo 30.
Im März 2021 hatte der Rat der Stadt die neuen Fahrradstraßen als ein Element des Mobilitätskonzeptes der Stadt beschlossen.

Folgende Fahrradstraßen wird es geben in: 

  • Hitdorf: Rheinstraße/Wiesenstraße
  • Wiesdorf: Fahrradzone bestehend aus Albert-Einstein-Straße, Bitterfelder Straße, Carl-Duisburg-Platz, Emil-Fischer-Straße, Teilbereich Große Kirchstraße, Teilbereich Adolfstraße, Berzeliusstraße, August-Kekule-Straße, Peter-Grieß-Straße
  • Bürrig: Teilbereich Von-Ketteler-Straße (Deichradweg bis Kreuzung Heinrich-Brüning-Straße)
  • Opladen: Verbindung Reuschenberger Straße, Birkenbergstraße, Menchendahler Straße
  • Quettingen: Kolberger Straße, Jakobistraße ggfls. mit Erweiterung Jakobistraße, Jacob-Fröhlen-Straße
  • Alkenrath: Wilhelm-Leuschner-Straße, Karl-Friedrich-Goerdeler-Straße, Otto-Müller-Straße, Carlo-von-Mierendorff-Straße
  • Schlebusch: Fahrradzone bestehend aus Von-Diergarth-Straße, Felix-von-Roll-Straße, Morsbroicher Straße, Gezellinallee bis Oulustraße, Im Bühl, Hermann-Waibel-Straße, Martin-Luther-Straße

  • Eine Übersicht, welche dieser Straßen schon eingerichtet ist, bietet das Geoportal der Stadt hier.

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche bietet die wupsi Sonderkonditionen für das Carsharing wupsiCar und das Fahrradverleihsystem wupsiRad an.

Für Carsharing-Neukunden fallen keine Registrierungsgebühren an und es werden zehn Prozent Rabatt auf den Zeittarif gewährt. Die Registrierung ist mit der Führerschein-Validierung im KundenCenter vollständig.

Alle Nutzer des Fahrradverleihsystems wupsiRad fahren dann mit den silbernen Flitzern die erste halbe Stunde kostenfrei durch Leverkusens Straßen. Anschließend gilt der reguläre Tarif.

Alle Informationen sind unter wupsi.de zu finden.

 

Angebot für alle mit Jobticket

Die Verkehrsunternehmen und -verbünde aus ganz Deutschland sagen mit einem besonderen Angebot "Danke" allen Jobticket-Nutzenden für die Treue in Zeiten der Pandemie.

Kostenlos unterwegs in ganz Deutschland

Mit dem Deutschland Abo-Upgrade können sie vom 13. bis 26. September den Nah- und Regionalverkehr mit Bus und Bahn bundesweit nutzen – und das ohne weitere Kosten.
Das Upgrade gilt in allen teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen. Es ist nur eine Online-Registrierung erforderlich unter www.besserweiter.de/abo-upgrade
Weitere Informationen auch auf der Seite der wupsi unter www.wupsi.de

Bekannte oder namenhafte Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind die Ziele einer Stadrundfahrt. Sie können dabei sein - bei der Tour bequem per Bus. Vom Flugplatz Kurtekotten über den japanischen Garten vorbei an der Wacht am Rhein, dem Wasserturm und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. Michael Wilde, erfahrener Stadtführer, übernimmt die Leitung.

Die Stadtrundfahrt findet am 21. September ab 14 Uhr statt und dauert rund drei Stunden. Einstieg ist um 14 Uhr am Busbahnhof in Opladen und um 14:15 Uhr am Bahnhof Leverkusen-Mitte.
Teilnehmende müssen einen 3G-Nachweis (Geimpft oder Genesen oder Getestet) vorlegen.

Die Tickets für die Teilnahme werden durch die wupsi ermittelt. Wer an der Rundfahrt teilnehmen will, kann sich bis zum 15. September per E-Mail an gewinnspielwupside mit Name und Adresse der teilnehmenden Personen und dem Betreff "Bustour Leverkusen" bewerben. Die Gewinner werden am 16. September informiert. Zwölf Mal je zwei Tickets stehen zur Verfügung.

Wer vernünftig planen will, braucht Daten. Das gilt auch für den Ausbau der Radwege beziehungsweise die gesamte Infrastruktur für den Radverkehr.

Deshalb wird der Radverkehr in der Stadt punktuell gezählt. Ergänzend zu diesen Zählungen gibt es seit Frühjahr 2020 drei Dauerzählstellen. Mittels Induktionsschleifen auf der Fahrbahn erfassen sie die Anzahl der Radfahrenden über 24 Stunden täglich in beiden Richtungen.

Die Ergebnisse geben einen Einblick, wie häufig das Fahrrad sowohl im Alltags- als auch Freizeitverkehr genutzt wird. Eine Vielzahl an Auswerte- und Vergleichsmöglichkeiten können durch die Ergebnisse genutzt werden.

Balkantrasse

Die Messstelle befindet sich auf der Balkantrasse in Höhe der Zuwegung Neukronenberger Straße. Hier sind gerade am Wochenende viele Freizeitradler unterwegs auf dem Panorama-Radweg, der über eine stillgelegte Bahntrasse führt. 

Dhünn-Radweg

Auf dem Dhünn-Radweg in Höhe der Kreuzung Tannenbergstraße unweit des Stadions BayArena befindet sich eine weitere Zählstelle. Der Dhünnradweg ist besonders bei Pendlern beliebt, da er eine attraktive West-Ost-Verbindung zu anderen Stadtteilen darstellt und am Bahnhof Leverkusen-Mitte vorbeiführt.

Rhein-Radweg Hitdorf

In Hitdorf auf der Wiesenstraße ist in Höhe Fährstraße eine weitere Dauerzählstelle eingerichtet. Auch hier ist ein hoher Freizeitanteil im Radverkehr zu verzeichnen, aber auch eine viel genutzte Verbindung für Pendler nach Monheim und Düsseldorf.

Die Daten zum Radverkehr der Dauerzählstellen können hier abgerufen werden.
Link zu den Daten

Vielen Dank fürs Teilen

E-Bikes bei wupsiRad: die neuen roten Räder präsentierten Marc Kretkowski (v.lks.), OB Uwe Richrath und Dr. Daniel Koch, Standortleiter NRW von Covestro
1 / 6