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Umbau Busbahnhof Wiesdorf

Busbahnhof wird neu gebaut

Seit 10. Oktober spannen Facharbeiter die weiße Folie, die Membran des Daches auf. Stück für Stück, beziehungsweise Feld um Feld, geht es voran.Rund 2000 Quadratmeter groß ist die gesamte Dachfläche.

Die Witterung muss mitspielen: Es sind mindestens zehn Grad Außentemperatur notwendig, damit die Folie optimal aufgebracht werden kann.

Zeitgleich wird an anderen Stellen am Busbahnhof weiter gearbeitet, so etwa Pflasterarbeiten oder Arbeiten am Aufenthaltsraum, Schweißarbeiten und auch Arbeiten an der Beleuchtung des Daches.

August 2019: Eröffnung zum Jahresende

Der Bau des Busbahnhofes in der City geht sichtbar voran: Hochqualifizierte Facharbeiter montieren und verschweißen aktuell - im August 2019 - die Verlängerungen der Stahlträger für das Dach über dem späteren ovalen Mittelbahnsteig. Von 250 Tonnen Stahl sind derzeit rund 140 Tonnen montiert.

Die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) rechnen damit, dass ab Mitte September die Dachhaut - die Membran - aufgezogen wird. Parallel laufen die Tiefbauarbeiten: Fünf Bushaltestellen wurden bereits betoniert, Fahrbahndecken asphaltiert und Beleuchtungsmasten angebracht.

Bis zum Spätherbst sollen auch die letzten Arbeiten, zum Beispiel der Aufenthaltsraum für die Busfahrer, aber auch die Aufstellung von Bänken, Papierkörben geschafft sein. Geplante Inbetriebnahme: zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019.

Mai 2019: Gang über die Baustelle

Jetzt stehen die Trichter aus Stahl, so dass im Mai die nächste Bauphase der Montagearbeiten für das Dach des neuen Busbahnhofs beginnen kann. Das heißt, die Verlängerungen der Stahlträger und die Randträger werden montiert und verschweißt. Diese Arbeiten erfordern besonders qualifizierte Mitarbeiter. 

Beim Gang über die Baustelle erläuterten die Vertreter der Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) im Mai den Stand der Bauarbeiten.

Das Dach steht dabei im Mittelpunkt. Die Arbeiten dazu sind in vier Abschnitte unterteilt, pro Abschnitt wird rund ein Monat Arbeitszeit gerechnet. Insgesamt müssen rund 400 der von der beauftragten Firma in Nottuln vorgefertigten Teile des Dachs ausgerichtet und miteinander verschweißt werden. Alle Facharbeiter der Firma sind dabei im Einsatz.
Auch der Randträger, der letztlich aus einem 260 Meter langen Profil besteht, erforderte große Schweißarbeiten: sechs Kilometer Schweißnaht waren dafür notwendig. Ab Ende August soll dann die Dachbespannung, die Membran, aufgezogen werden.    

Straßenbelag, Busbuchten, Pflaster

Als weitere Arbeiten stehen unter anderem die Asphaltierung im Kreisverkehr an der Rathenaustraße und am westlichen Busbahnhof an. Zehn Busbuchten werden hergestellt, Pflasterarbeiten, Beleuchtung und anderes steht noch an.

Insgesamt hat sich der bisherige Zeitplan geändert: Bis Ende Oktober soll der Busbahnhof fertig sein. Den Betrieb aufnehmen soll er dann zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019.

2018 wurden die Fundamente und Verankerungen für das 250 Tonnen schwere Dach fertiggestellt. Der Generalunternehmer startete Anfang 2019 damit, die Trichter aufzustellen. Sie dienen als Stützen für die Dachkonstruktion.

Die Trichter wurden im Werk im westfälischen Nottuln in Einzelteilen hergestellt, beschichtet und werden jetzt vor Ort zusammengesetzt. Nach Fertigstellung dieser Trichter wird die darüber liegende Dachkonstruktion aufgebaut. Darüber wird schließlich die Dachmembran aufgezogen und gespannt.

Parallel zu den Dacharbeiten werden - bei entsprechender Witterung - der Aufenthaltsraum für die Busfahrer gebaut und die Wartebereiche mit den Leitungsverlegungen, Pflaster- und Straßenbauarbeiten durchgeführt.

August 2018: Blick von oben auf Busbahnhof

August 2018: Die Arbeiten am Busbahnhof in Wiesdorf schreiten voran. Der zukünftige Busbahnhof wurde in Richtung Süden fotografiert: Eingerahmt wird er links vom Bahnhof "Leverkusen Mitte" und oben rechts vom "Rialto-Boulevard".

Acht Ringfundamente in Bau
Deutlich fallen in der Bildmitte die insgesamt acht Ringfundamente für das künftige Bahnhofsdach ins Auge. Die oberen beiden Fundamente sind bereits betoniert, die anderen sind in Arbeit. Unten ist eine Betonpumpe zu erkennen. Links ist der Erdaushub der Fundamentlöcher zu sehen.

Bussteig gepflastert 
Ganz rechts im Bild: der bereits gepflasterte westliche Busbahnsteig mit der Betonfahrbahn der Bushaltestellen. Gleichzeitig ist er auch die Fußgänger-Verbindung zwischen der Y-Brücke und dem Rialto-Boulevard. Auf dem Bussteig werden in Zukunft noch Wartehäuschen aufgestellt. Zwischen Bussteig und Dachbaustelle ist die umgelegte Fahrbahn der Heinrich-von-Stephan-Straße mit dem Abgrenzungszaun zur Baustelle zu sehen.

Die Arbeiten am neuen Busbahnhof nehmen seit dem Mai immer deutlicher Konturen an: Wer vom Rialto-Boulevard Richtung Norden schaut, erkennt direkt im Vordergrund schon den zukünftigen "Baumhain": So wird in Zukunft der Ruhebereich mit einer Treppenanlage, Bänken und natürlich Bäumen heißen.

Nachdem der neue Bussteig im Westen gepflastert ist, wird dort die Busfahrspur gebaut. Ab dem Sommer sollen Autos und Reisebusse dann über diese neue Fahrbahn geleitet werden. Die Reisebusse werden dann am neuen Bussteig halten können.

Zum Vorhaben zählt auch der Bau des neuen Kreisverkehrs an der Rathenaustraße. Er ist seit August 2017 fertig.
Die Brücke über die Heinrich-von-Stephan-Straße ist abgebrochen. Die Straße wurde verlegt und an den Kreisverkehr angeschlossen.

Verkehr wird anders geführt

Im Herbst 2017 wurde planmäßig mit dem Umbau der Fernbushaltestelle und dem Abbruch der östlichen Stützmauer begonnen. Deswegen wird der Verkehr anders geleitet: Die Einfahrt in die Heinrich-von-Stephan-Straße von Süden her ab dem Europaring / Ibis-Hotel ist gesperrt. Die Straße ist nur noch in einer Richtung von der Rathenaustraße aus über den neuen Kreisverkehr befahrbar. Eine Umleitung ist eingerichtet. Sie führt ab der Kreuzung Europaring/Carl-Duisberg-Straße in Fahrtrichtung Norden bis zur Rathenaustraße. Die Haltepunkte für die Taxen sind südlich des Bahnhofgebäudes neu eingerichtet.
Die Fern- und Reisebusse stehen jetzt südlich der Zufahrt zur Postbank. Der Parkplatz am Bahnhof kann weiter genutzt werden.

Für die Bauarbeiten muss der Busbahnhof für die Busse komplett gesperrt werden. Ersatzhaltestellen sind die Haltepunkte Wöhlerstraße/Rathaus-Galerie. Auf der Rathenaustraße gibt es zudem die neu eingerichtete Haltestelle „Doktorsburg“. Wo welche Buslinien fahren, können Sie auf der Internetseite der wupsi abrufen.

Ein farbiges Leitsystem vom Bahnhof zu den Ersatzhaltestellen und zurück hilft vor allem ortsfremden Reisenden. Die Markierungen in Blau, Gelb, Grün und Rot sind auf dem Boden aufgebracht. Sie werden durch Hinweisschilder ergänzt.

Fern- und Reisebusse

In der ersten Phase, während der Bauzeit des Kreisverkehrs an der Rathenaustraße, bleiben die Fern- und Reisebusse an der heutigen Haltestelle im Busbahnhof. Voraussichtliche im November 2017 ist der Kreisverkehr fertig gebaut. Dann werden sich die Busse entlang der Heinrich-von-Stephan-Straße (südlich der Einmündung zur Post) aufstellen.

Tipps

- Von den Haltestellen B (Wöhlerstraße) und C (Rathaus-Galerie) sind die Züge über den Fußgängersteg (barrierefrei) oder den Treppenaufgang zur Y-Brücke zu erreichen.
- Von der Haltestelle „Doktorsburg“ führen kurze Wege zu den Bahnen und S-Bahnen.
- Bustickets bereits im Vorfeld kaufen: Das verringert die Wartezeiten an den Haltestellen.
- Der Bahnhof Schlebusch kann Umstiegsmöglichkeit in Richtung Köln sein.

Der neue ZOB

Am 8. Mai 2017 haben die Arbeiten zum Neubau des zentralen Busbahnhofs in der City begonnen. Der Umbau wird voraussichtlich rund zwei Jahre dauern. Auslöser ist vor allem der neue Rhein-Ruhr-Express (RRX). Dadurch ist der Bau eines zusätzlichen S-Bahngleises durch die Deutsche Bahn AG notwendig.

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am Montag, 3. April 2017, der Bauphase 1 des Umbaus des zentralen Busbahnhofes in der City einstimmig zugestimmt. Der zusätzliche Gleisbau an der Bahnstrecke für den Rhein-Ruhr-Express durch die Deutsche Bahn ist der Grund zum Umbau. Zudem war der jetzige Bahnhof, der aus den 70er Jahren stammt, in einem schlechten baulichen Zustand und nicht barrierefrei.
Die Bauphase 1 beinhaltet vor allem den Neubau des ZOB und den Bau eines Kreisverkehrs an der Rathenaustraße/Einmündung Heinrich-von-Stephan-Straße. Dort steht jetzt eine Ampelanlage.
Zu den Arbeiten gehören unter anderem:
- Rückbau des alten ZOB, Geländeanpassungen, neue Tragschichten
- neue Fahrbahnen, Bussteige, Randflächen, Ausstattung (z. B. Bänke)
- das neue Dach wird installiert mit Fundamenten und Aufbauten (z.B. Kiosk/Wartebereich, Wartezonen)
Bis Ende 2018 sollte diese erste Bauphase ursprünglich abgeschlossen sein. Aufgrund einer unerwartet notwendigen zweiten Ausschreibungsphase für Dach, Beleuchtung und Elektroarbeiten wird der neue ZOB voraussichtlich Ende Juni 2019 fertig sein.
Im Zuge der weiteren Bauphasen hat sich die zeitliche Planung verändert. Ende Oktober 2019 soll der Busbahnhof fertig sein und im Dezember abgestimmt mit dem Fahrplanwechsel der Busse in Betrieb gehen.    

Vorteile

Übersichtlicher, sicherer, moderner, barrierefrei und besser mit der Bahn verknüpft: Das sind Vorteile des neuen ZOB. Er hat eine zentrale Fläche für die Busse mit jeweils versetzten Haltestellen. Der Zugang zu den Bussen ist barrierefrei und hat ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Menschen.

Ein 2 300 Quadratmeter großes, halbdurchsichtiges Dach aus PVC überspannt die Fläche des Mittelbussteigs. Es schützt die Wartenden vor Sonne und Regen und wird abends wie der gesamte ZOB beleuchtet. Für Helligkeit sorgen weitere Lichtmasten, so dass insgesamt die Sicherheit und der Komfort am Busbahnhof erhöht werden. Zusätzlich wird es mehr Sitz- und windgeschützte Warteplätze geben. Ein Kiosk ist angedacht.

Die voraussichtlichen Kosten des Umbaus insgesamt: rund 8,595 Millionen Euro. Die Stadt hat Fördermittel im Rahmen der Städtebauförderung beantragt und erhält zudem weitere Förderleistungen (Nahverkehr Rheinland/Nahmobilität).   

Ansprechpartner

Für den Umbau des Busbahnhofes gibt es folgende Ansprechpartner:

Zu Fahrplanauskünften:

Verkehrsunternehmen wupsi: 0180 6 50 40 30 (Festnetz 20ct/Anruf, Mobil max. 60ct/Anruf) Weitere Fragen zum ÖPNV: 02171 50007-0

Bei Fragen zum Umbau:

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