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Bauen & Wohnen
Umbau Busbahnhof Wiesdorf

Busbahnhof wird neu gebaut

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am Montag, 3. April, der Bauphase 1 des Umbaus des zentralen Busbahnhofes in der City einstimmig zugestimmt. Am 8. Mai wird mit den Arbeiten begonnen. Der Umbau wird rund 1,5 Jahre dauern.

Die Bauphase 1 beinhaltet vor allem den Neubau des ZOB und den Bau eines Kreisverkehrs an der Rathenaustraße/Einmündung Heinrich-von-Stephan-Straße. Dort steht jetzt eine Ampelanlage.
Zu den Arbeiten gehören unter anderem:
- Rückbau des alten ZOB, Geländeanpassungen, neue Tragschichten
- neue Fahrbahnen, Bussteige, Randflächen, Ausstattung (z. B. Bänke)
- das neue Dach wird installiert mit Fundamenten und Aufbauten (z.B. Kiosk/Wartebereich, Wartezonen)
Bis Ende 2018 soll diese erste Bauphase abgeschlossen sein.

Für die Bauarbeiten muss der Busbahnhof komplett gesperrt werden. Ersatzhaltestellen sind die Haltepunkte Wöhlerstraße/Rathaus-Galerie. Auf der Rathenaustraße wird es die neu eingerichtete Haltestelle „Doktorsburg“ geben. Wo welche Buslinien fahren, können Sie mit dem neuen Fahrplan spätestens ab 7. Mai auf der Internetseite der wupsi abrufen.

Fern- und Reisebusse

In der ersten Phase, während der Bauzeit des Kreisverkehrs an der Rathenaustraße, bleiben die Fern- und Reisebusse an der heutigen Haltestelle im Busbahnhof. Voraussichtliche im November 2017 ist der Kreisverkehr fertig gebaut. Dann werden sich die Busse entlang der Heinrich-von-Stephan-Straße (südlich der Einmündung zur Post) aufstellen.


Tipps

- Von den Haltestellen B (Wöhlerstraße) und C (Rathaus-Galerie) sind die Züge über den Fußgängersteg (barrierefrei) oder den Treppenaufgang zur Y-Brücke zu erreichen.
- Von der Haltestelle „Doktorsburg“ führen kurze Wege zu den Bahnen und S-Bahnen.
- Bustickets bereits im Vorfeld kaufen: Das verringert die Wartezeiten an den Haltestellen.
- Der Bahnhof Schlebusch kann Umstiegsmöglichkeit in Richtung Köln sein.



 

Übersichtlicher, sicherer, moderner, barrierefrei und besser mit der Bahn verknüpft: Das sind Vorteile des neuen ZOB. Er hat eine zentrale Fläche für die Busse mit jeweils versetzten Haltestellen. Der Zugang zu den Bussen ist barrierefrei und hat ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Menschen.

Ein 2 300 Quadratmeter großes, halbdurchsichtiges Dach aus PVC überspannt die Fläche des Mittelbussteigs. Es schützt die Wartenden vor Sonne und Regen und wird abends wie der gesamte ZOB beleuchtet. Für Helligkeit sorgen weitere Lichtmasten, so dass insgesamt die Sicherheit und der Komfort am Busbahnhof erhöht werden. Zusätzlich wird es mehr Sitz- und windgeschützte Warteplätze geben. Ein Kiosk ist angedacht.

Die Kosten des Umbaus: rund 7,8 Millionen Euro. Die Stadt hat Fördermittel im Rahmen der Städtebauförderung beantragt und erhält zudem weitere Förderleistungen (Nahverkehr Rheinland/Nahmobilität).