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Umbau Busbahnhof Wiesdorf

Busbahnhof wird neu gebaut

Am 8. Mai haben die Arbeiten zum Neubau des zentralen Busbahnhofs in der City begonnen. Der Umbau wird rund 1,5 Jahre dauern. Auslöser ist vor allem der neue Rhein-Ruhr-Express (RRX). Dadurch ist der Bau eines zusätzlichen S-Bahngleises durch die Deutsche Bahn AG notwendig.

Für die Bauarbeiten muss der Busbahnhof für die Busse komplett gesperrt werden. Ersatzhaltestellen sind die Haltepunkte Wöhlerstraße/Rathaus-Galerie. Auf der Rathenaustraße gibt es zudem die neu eingerichtete Haltestelle „Doktorsburg“. Wo welche Buslinien fahren, können Sie auf der Internetseite der wupsi abrufen.

Ein farbiges Leitsystem vom Bahnhof zu den Ersatzhaltestellen und zurück hilft vor allem ortsfremden Reisenden. Die Markierungen in Blau, Gelb, Grün und Rot sind auf dem Boden aufgebracht. Sie werden durch Hinweisschilder ergänzt.

Fern- und Reisebusse

In der ersten Phase, während der Bauzeit des Kreisverkehrs an der Rathenaustraße, bleiben die Fern- und Reisebusse an der heutigen Haltestelle im Busbahnhof. Voraussichtliche im November 2017 ist der Kreisverkehr fertig gebaut. Dann werden sich die Busse entlang der Heinrich-von-Stephan-Straße (südlich der Einmündung zur Post) aufstellen.

Tipps

- Von den Haltestellen B (Wöhlerstraße) und C (Rathaus-Galerie) sind die Züge über den Fußgängersteg (barrierefrei) oder den Treppenaufgang zur Y-Brücke zu erreichen.
- Von der Haltestelle „Doktorsburg“ führen kurze Wege zu den Bahnen und S-Bahnen.
- Bustickets bereits im Vorfeld kaufen: Das verringert die Wartezeiten an den Haltestellen.
- Der Bahnhof Schlebusch kann Umstiegsmöglichkeit in Richtung Köln sein.

Geänderte Verkehrsführung

Die Umbau-Arbeiten für den neuen Busbahnhof schreiten seit Mai zügig voran. Dazu zählt auch der Bau des neuen Kreisverkehrs an der Rathenaustraße. Eine Hälfte ist bereits fertig. Ende Juli starteten die Arbeiten am zweiten Halbkreis. An den Zu- und Abfahrten Heinrich-von-Stephan-Straße ändert sich dadurch nichts: Wie bisher können nur Rechtsabbieger ein- und ausfahren. Neu ist nur: Diejenigen, die stadteinwärts fahren, fahren jetzt über die neu gebaute Hälfte des Kreisverkehrs. Diejenigen, die stadtauswärts fahren, nutzen die provisorisch hergestellte Fahrspur parallel zur Rathenaustraße.

Ansprechpartner

Für den Umbau des Busbahnhofes gibt es folgende Ansprechpartner:

Zu Fahrplanauskünften:

Verkehrsunternehmen wupsi: 0180 6 50 40 30 (Festnetz 20ct/Anruf, Mobil max. 60ct/Anruf) Weitere Fragen zum ÖPNV: 02171 50007-0

Bei Fragen zum Umbau:

  • Technische Betriebe der Stadt Leverkusen: AöR Volker Steffen, Telefon: 0214 406-6971, E-Mail: volker.steffentbl-leverkusende
  • Stadt Leverkusen, Fachbereich Tiefbau: Brigitte Prämaßing, Telefon: 0214 406-6623 E-Mail: brigitte.praemassingStadt.leverkusende

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am Montag, 3. April, der Bauphase 1 des Umbaus des zentralen Busbahnhofes in der City einstimmig zugestimmt. Der zusätzliche Gleisbau an der Bahnstrecke ist der Grund zum Umbau. Zudem war der jetzige Bahnhof, der aus den 70er Jahren stammt, in einem schlechten baulichen Zustand und nicht barrierefrei.
Die Bauphase 1 beinhaltet vor allem den Neubau des ZOB und den Bau eines Kreisverkehrs an der Rathenaustraße/Einmündung Heinrich-von-Stephan-Straße. Dort steht jetzt eine Ampelanlage.
Zu den Arbeiten gehören unter anderem:
- Rückbau des alten ZOB, Geländeanpassungen, neue Tragschichten
- neue Fahrbahnen, Bussteige, Randflächen, Ausstattung (z. B. Bänke)
- das neue Dach wird installiert mit Fundamenten und Aufbauten (z.B. Kiosk/Wartebereich, Wartezonen)
Bis Ende 2018 soll diese erste Bauphase abgeschlossen sein.

Kreisverkehr im Bau

Der Umbau des Busbahnhofs in Wiesdorf ist seit Mai im vollen Gang. Das Baufeld am alten Busbahnhof ist inzwischen abgeräumt und freigemacht. Länger als geplant dauerte der Abbruch der alten Bus-Wartehallen. Sie waren mit Asbest belastet und mussten aufwändig entsorgt werden. Schon deutlich Gestalt nimmt inzwischen der neue Kreisverkehr in Höhe der Rathenaustraße an. Über ihn sollen später die Busse den neuen Bahnhof anfahren. Aktuell laufen die Tiefbauarbeiten. Parallel verlegt die Energieversorgung Leverkusen (EVL) Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Fernwärme. Im November soll der Kreisverkehr fertig sein.

Vorteile

Übersichtlicher, sicherer, moderner, barrierefrei und besser mit der Bahn verknüpft: Das sind Vorteile des neuen ZOB. Er hat eine zentrale Fläche für die Busse mit jeweils versetzten Haltestellen. Der Zugang zu den Bussen ist barrierefrei und hat ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Menschen.

Ein 2 300 Quadratmeter großes, halbdurchsichtiges Dach aus PVC überspannt die Fläche des Mittelbussteigs. Es schützt die Wartenden vor Sonne und Regen und wird abends wie der gesamte ZOB beleuchtet. Für Helligkeit sorgen weitere Lichtmasten, so dass insgesamt die Sicherheit und der Komfort am Busbahnhof erhöht werden. Zusätzlich wird es mehr Sitz- und windgeschützte Warteplätze geben. Ein Kiosk ist angedacht.

Die Kosten des Umbaus: rund 7,8 Millionen Euro. Die Stadt hat Fördermittel im Rahmen der Städtebauförderung beantragt und erhält zudem weitere Förderleistungen (Nahverkehr Rheinland/Nahmobilität).