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Denkmalschutz

Denkmalschutz: von der Burg Ophoven bis zum Forum

In Leverkusen gibt es 356 Bauten, die unter Denkmalschutz stehen. Das älteste ist der Keller der Burg Ophoven aus dem 14. Jahrhundert, das jüngste das 1969 erbaute Forum. Aber auch Bodendenkmäler wie der Graben der Reuschenberger Mühle oder die Fahne des Kirchenchores Cäcilia Hitdorf von 1877 werden bewahrt und geschützt.
Aufgabe der städtischen Denkmalpfleger ist laut Gesetz die Bewahrung und der Schutz von geschichtsträchtigen und stilprägenden Bauten, Bodendenkmälern und so genannten "beweglichen Denkmälern" wie eben der Kirchenfahne aus dem Jahre 1877. Im Januar 2020 machte das Baudezernat auf einem Rundgang durch Opladen an drei Baudenkmälern deutlich, wie Denkmalpflege im Stadtteil sichtbar wird:

"Schule im Hederichsfeld"

Gezeigt wurde die 1913 im Stil des Bergischen Barock erbaute "Schule im Hederichsfeld". Die katholische Hauptschule ist in ihrer Bausubstanz weitgehend erhalten. Seit geraumer Zeit findet eine Sanierung statt. Die Schule wird unter Wahrung des Denkmalschutzes an moderne Bedürfnisse angepasst. Aktuell wird jetzt das Gerüst zurückgebaut. Die Dacharbeiten sind weitgehend abgeschlossen. 2020 folgt der Innenausbau.

Evangelisches Kirchenzentrum Humboldtstraße

Ein Beispiel für den Erhalt und die Neunutzung von denkmalgeschützten Kirchenbauten ist das Evangelische Kirchenzentrum Humboldtstraße. Es besteht aus einem Kopfbau von 1929, einem Saalbau von 1946 und dem Kirchenbau mit Turm von 1955. Der letzte Gottesdienst fand 2009 statt. Der städtische Denkmalschutz rettete das Gebäude vor einem möglichen Abriss und stellte es 2010 unter Denkmalschutz. Besonders wertvoll ist der markante Kirchensaal mit Empore. Heute ist die Kirche im Besitz der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde.

Eisenbahnersiedlung

Unübersehbar und fest im Gedächtnis Opladens verwurzelt ist die 100 Jahre währende Geschichte als Standort des Eisenbahnausbesserungswerks. Diese Ära ging 2003 zur Ende. Lebhaftes Zeugnis davon gibt die denkmalgeschützte Eisenbahnersiedlung an der Bahnallee und Humboldtstraße mit "Beamtenhäusern" und Mehrfamilienhäusern für Arbeiter im Stile des Historismus. Die Geschichte der Eisenbahnersiedlung ist von herausragender Bedeutung für die Stadt und die ganze Region.

Link zu den Details

Alle Details finden Sie in der ausführlichen Pressemitteilung in der Info-Box.

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