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Postgelände in Wiesdorf

Postgelände in Wiesdorf im Wandel

Ende April 2019 wurde das Ergebnis eines mehrstufigen städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung des Postgeländes in Wiesdorf vorgestellt. Die Fachjury empfiehlt dem Rat die Pläne des Architekturbüros Ferdinand Heide aus Frankfurt zur Umsetzung.

Bis 29. Mai: Ausstellung mit den Postgelände-Plänen

Ein Hotel mit 189 Betten, ein Gästehaus, Mini-Appartments für Studierende, aber auch Service-Wohnungen für Senioren, zwei  Hochhäuser vorwiegend für Büronutzung, bis zu 16 Stockwerke hoch: Das sind die markanten Gebäude, die auf dem heutigen Postgelände in Wiesdorf - direkt am Bahnhof Leverkusen-Mitte - in den nächsten Jahren entstehen sollen.

Gebaut würden sie ab 2020 von einem privaten Investor - der "GEVI Leverkusen Projekt 1 GmbH". Diese hat einen Großteil der heutigen Postflächen bereits erworben. Finanzvolumen des Neubaus: 150 Millionen Euro. Den Anfang würde das Hotel machen. Es soll bis 2021 fertig sein. 

Die Pläne dazu und ein Modell können sich alle Interessierten ab sofort bis zum 29. Mai im Foyer des Baudezernates, Elberfelder Haus, Haupstraße 101, ansehen. Öffnungszeiten: montags-donnerstags: 8-16 Uhr und freitags: 8-13.30 Uhr.

Die endgültige Entscheidung über die Verwirklichung trifft der Rat der Stadt Leverkusen im Juli 2019.

"Neue architektonische Landschaft in Wiesdorf"

Am 29. April stellte das städtische Baudezernat gemeinsam mit dem Investor, Geschäftsführer Gerd Esser von GEVI, in Anwesenheit von OB Uwe Richrath die Pläne für die Neugestaltung des Postgeländes vor. Der Architekt Ferdinand Heide aus Frankfurt hatte sich mit seinem Team in einem städtebaulichen Wettbewerb als Sieger durchgesetzt. Den Wettbewerb hatte der Investor in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Stadtplanung ausgeschrieben. 

OB Richrath sagte: "Dem Rat liegt hiermit ein hochqualitativer städtebaulicher Entwurf zur Entscheidung vor. Er hat hohes städtebauliches Potenzial. Damit entsteht eine neue architektonische Landschaft in Wiesdorf."

Bestens an den ÖPNV angebunden - optimal zu bebauen

Das Gelände sei bestens an den ÖPNV angebunden und optimal zu bebauen, sagte Gerd Esser einleitend bei der Vorstellung des siegreichen Entwurfes. Besonders überzeugend, so Esser, habe das Architekturbüro die von der Stadt geforderte Erschließungsstraße geplant: Diese werde in Zukunft über einen neu zu bauenden Kreisverkehr vom Europaring durch das neue Quartier bis zur Heinrich-von-Stephan-Straße führen. Das Büro habe auch eine insgesamt sehr gute Lösung für das Gelände zwischen Bahntrasse und dem Europaring (B8) gefunden habe. Durch eine klare Blockstruktur habe man eine "ruhige Kante" zur vielbefahrenen B8 geschaffen.

Telekom-Sendemast bleibt erhalten

Wenn sich der Rat im Juli der Empfehlung der Jury anschließt, würde das Gelände nach und nach bebaut. Einige Gebäude blieben erhalten: so das Telekom-Gebäude und der Sendemast. Im Frühjahr 2023 endet die Nutzung des Geländes durch die Post.

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