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Haus in Modulbauweise

Premiere an der Zschopaustraße

Wenn das dreigeschossige Haus in Rheindorf-Nord fertig sind, hat es Platz für 36 Wohnungen. Die Mieten sind mehr als erschwinglich, es ist geförderter Wohnungsbau. Das Besondere am Haus: Es entsteht in modularer Bauweise. Eine stadtweite Premiere an der Zschopaustraße.

Der Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) geht es bei dem Projekt darum, schnell neuen Wohnraum in der Stadt zu schaffen. Denn der Markt ist in der Stadt wie auch in der Region sehr angespannt. Das merkt die WGL auch an ihrer Warteliste: Fast 1800 Interessenten haben sich aktuell für eine freie Wohnung eintragen lassen.

Ausgereiftes System 

Um diese Situation abzumildern, hat sich die WGL entschieden, neue Wege in Form von Mehrfamilien-Modulgebäuden zu gehen. Das System ist ausgereift. Entwickelt wurde es im Industriebereich und weiterentwickelt für den Wohnungsbau. Die einzelnen Module werden von der beauftragten Firma ALHO Systembau GmbH in Morsbach im Bergischen komplett vorgefertigt, inklusive Fliesen, Sanitärausrüstung und -installationen.

Bauzeit viel kürzer

Tieflader bringen sie dann nach Plan zur Baustelle nach Rheindorf-Nord an die Zschopaustraße, wo die insgesamt 84 Raummodule zusammenmontiert werden. Der Innenausbau, das heißt Estrich und Bodenbeläge sind wie in klassischer Bauweise. Wenn das teilunterkellerte Haus mit gestalteter Fassade und drei Eingängen fertig ist, wird der Modulbau von außen nicht zu erkennen sein.

Der große Vorteil gegenüber der klassischen Bauweise: Die Bauzeit ist um rund 70 Prozent viel kürzer, nach rund 30 Wochen ist das Gebäude bezugsfähig, also Ende April 2019.
Rund 7,3 Millionen Euro investiert die WGL in der Projekt einschließlich Grundstück. Die Gesamtwohnfläche beträgt 2786 Quadratmeter. Die 36 öffentlich geförderten Wohnungen, je zwölf Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen sind auf 5,55 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete begrenzt.

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