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Spendenaktion für Familien

Spendenaktion für Familien

Der Verein "Hilfe tut Not" hat die Idee zur Aktion gehabt. Er kann den Rewe Kaufpark in Bürrig, den SSV Alkenrath, das "Netzwerk Kinderarmut" und Oberbürgermeister Uwe Richrath als Schirmherrn dafür gewinnen. Das Ergebnis: eine neue Hilfsaktion in Corona-Zeiten. Der Anfang: 110 Pakete für hilfsbedürftige Familien in der Stadt.

Neues Netzwerk in Corona-Zeiten

OB Richrath dankt beim Pressetermin am 6. Mai dem Verein und den anderen Akteuren. Die Corona-Pandemie stelle nicht nur eine medizinische sondern auch eine große soziale Herausforderung dar. Die Aktion zeige, "es gibt Menschen bei uns, die andere, hilfsbedüftige Menschen, nicht alleine lassen. Auch im Zeichen einer Maske hat die Stadt ein Gesicht."

Das heißt: soziales Engagement für Familien, die in der Krise besonders Unterstützung brauchen. "Leidtragende sind oft geringfügig Beschäftigte - und dann musste noch die 'Tafel' mit ihrer Lebensmittelausgabe schließen", berichtet Dieter März, der erste Vorsitzende des Vereins "Hilfe tut Not".

Seit 20 Jahren engagiert sich der Verein für bedürftige Kinder in der Stadt. Einmal im Jahr lädt er zu einem großen Benefiz-Abend. Dessen Erlös kommt verschiedenen Projketen gegen Kinderarmit zugute. In diesem Jahr muss die Veranstaltung ausfallen - wegen der Corona-Pandemie.

Statt Benefiz-Abend

Doch der Verein hatte eine andere Idee: Lebensmittelpakete für bedürftige Familien zu spenden. Mit 10 000 Euro vom Verein sind so 100 Pakete zusammengestellt worden. Der Rewe Kaufpark in Bürrig schloss sich an, stockte den Betrag um 1 000 Euro oder zehn Pakete auf. Der Markt besorgte die Waren, stiftete die Kartons und packte sie. Dafür kamen Mitarbeitende freiwillig sogar aus dem Urlaub zurück.

Über das "Netzwerk Kinderarmut" gehen die Spenden jetzt an bedürftige Familien. Unterstützt wird die gemeinsame Aktion auch vom Sportverein SSV Alkenrath. Er legte zudem pro Familie noch einen gespendeten Fußball ins Paket.

"Heute ein Anschub"

Reiner Hilken, Leiter des Jugendzentrums Bunker, dort, wo das "Netzwerk Kinderarmut" auch seine zentrale Anlaufstelle hat, weiß von 60 bedürftigen Familien, die direkt unterstützt werden könnten. Pro Familie gibt es zwei Kartons (ein Paket) mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln als zusätzliche Unterstützung. Diese reichten für eine vierköpfige Familie rund einen Monat.

"Das ist heute der Anschub", sagt Hilken und spricht für die Akteure. Wegen der Corona-Pandemie und des umfassenden Lockdowns nahezu aller Bereiche sind Arbeitsplätze gerade Geringverdienender gefährdet. Um die Folgen abzumildern, soll die Pakete-Aktion fortgesetzt werden. Eine Stiftung möchte bereits unterstützen - und:

  • Spenden sind hochwillkommen.
    Kontakt: Netzwerk Kinderarmut
    Anschrift: Dr.-August-Blank-Str. 6,
    51373 Leverkusen Telefon: 0214 – 41 9 06
    E-Mail: infonetzwerk-kinderarmutde

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