Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Leben in Lev
Info Corona-Virus
Archiv: Aktuelle Infos

Archiv: Aktuelle Infos

47. KW: 16. bis 22. November

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*

22. November

2019 18 921 1080 130,7

21. November

2013 18 921 1074 146,0

20. November

1966 18 921 1027 139,3

19. November

1918 17 891 1010 149,6

18. November

1879 16 845 1018 154,5

17. November

1860 16 845 999 168,6

16. November

1827 16 845 966 180,2

Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt beantwortet zentrale Fragen. (Stand: 20. November)

Frage: Herr Dr. Oehler, wie bewerten Sie die aktuelle Lage?
Antwort: Wie schon in der vergangene Woche hat sich die 7-Tages-Inzidenz erkennbar unter 200 stabilisiert. Das bedeutet, dass es momentan keinen durchgehend unaufhaltsamen Anstieg mehr gibt, sondern das – leider immer noch zu hohe – Niveau an Neuinfektionen gehalten wird. Es muss jetzt das Ziel sein, die Neuinfektionen unter die Inzidenzzahl von 100 bzw. im besten Fall unter 50 zu drücken. Es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob sich der Trend in diese Richtung entwickelt.

Frage: Es gibt also noch keinen Grund zur Entwarnung?
Antwort: Nein, denn die Fallzahlen sind noch immer zu hoch. Aber der extreme Anstieg ist zunächst erst einmal gestoppt. Zusammen mit der mittlerweile begründeten Hoffnung auf wirkungsvolle Impfstoffe besteht zumindest Grund zu verhaltenem Optimismus.
 
Frage: Wie funktionieren diese Impfstoffe und wie sicher sind sie?
Antwort: Der Vorteil der sogenannten mRNA-Impfstoffe besteht darin, dass sie im Körper wie eine Bauanleitung wirken, nach der ein Protein (Antigen) des Zielerregers gebaut wird, das dann eine Immunreaktion bewirkt. Bei herkömmlichen Impfstoffen wird das Antigen bzw. der abgeschwächte Erreger selbst gespritzt, bei mRNA hingegen nur die genetische Information, so dass der Körper das Antigen selbst bildet. Es muss sich auch niemand Sorgen machen, dass durch eine Impfung womöglich das Erbgut (DNA: Desoxyribonukleinsäure) verändert wird, da es sich bei mRNA („messenger-Ribonukleinsäure“) oder „Boten-RNA“ um ein Molekül handelt, das im Körper lediglich die erwünschte Immunreaktion anstößt, nicht in die DNA eingebaut wird und recht schnell wieder zerfällt.

20. November: zwei weitere Todesfälle

Eine 83-jährige Leverkusenerin und ein 81-jähriger Leverkusener, beide mit Vorerkrankungen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind am Dienstag verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf insgesamt 18. Seit März 2020 wurden in Leverkusen 1.966 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, 921 sind mittlerweile genesen. Aktuell (20.11.) liegt die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen bei 139,3.

46. KW: 9. bis 15. November

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*

15. November

1805 16 845 944 181,4

14. November

1768 16 845 907 164,9

13. November

1746 15 815 916 163,6

12. November

1682 15 815 852 152,1

11. November

1634 15 807 812 152,7

10. November

1576 13 789 774 153,9

9. November

1540 13 789 738 167,3

14. November: 16. Todesfall

Ein 79-jähriger Leverkusener mit Vorerkrankungen, der mit dem Corona-Virus infiziert war, ist am Donnerstag verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf insgesamt 16. Seit März 2020 wurden in Leverkusen 1.768 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, 845 sind mittlerweile genesen. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen bei 164,9.

Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt beantwortet zentrale Fragen. (Stand: 13. November)

Frage: Herr Dr. Oehler, wie bewerten Sie die aktuelle Lage?
Antwort: In der  vorherigen Woche war die weitere Entwicklung der Inzidenzzahl noch nicht sicher abschätzbar. In dieser Woche hat sie sich erkennbar unter 200 stabilisiert.
Landesweit ergibt sich je nach Region, Kreis oder Stadt zwar ein unterschiedliches Bild.
Doch insgesamt lässt sich feststellen: Es gibt keinen durchgehend unaufhaltsamen Anstieg mehr.

Frage: Was bedeutet das für das Arbeiten an der Eindämmung der Infektionen?
Antwort: Das gestaltet sich besser. Da wir gleichzeitig das Personal bei uns aufstocken beziehungsweise schon aufgestockt haben, auch durch den Einsatz der 20 Bundeswehrsoldaten, können wir ein Gleichgewicht beim Abarbeiten der Aufgaben, wie der Nachverfolgung, erreichen.

Frage: Ist das ein Grund zur "Entwarnung"?
Antwort: Nein, denn die Fallzahlen liegen ja weiter auf hohem Niveau. Es geht unverändert darum, die Infektionen weiter einzudämmen und die Inzidenz zunächst unter den Wert von 100 zu bringen.
Die aktuellen Zahlen dürfen auf keinen Fall Normalität bleiben.
Deshalb gilt unverändert und ist ganz wichtig: Jeder und jede Einzelne muss daran mitarbeiten und die Hygiene- und Schutzregeln weiterhin einhalten: Abstand halten, Hände waschen, Mund-Nasen-Schutz tragen.

11. November: zwei weitere Todesfälle

An einer COVID-Erkrankung sind zwei weitere Menschen in der Stadt am Montag und Dienstag dieser Woche verstorben, ein 98jähriger Mann und eine 88jährige Frau. Beide Patienten hatten Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf insgesamt 15.
Seit März 2020 wurden 1.634 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. 807 Bürgerinnen und Bürger sind mittlerweile genesen.

11. November: Landesverordnung angepasst

Update: Das Land hat die Coronaschutzverordnung und die Corona-Betreuungsverordnung weiter angepasst. Letztere um redaktionelle Änderungen und in Paragraph 1 eine Ergänzung zur Maskenpflicht. Demnach ist derjenige, der sich nicht an diese Pflicht hält, von der Nutzung der Schule auszuschließen.

Die Coronaschutzverordnung ist an verschiedenen Stellen ergänzt worden. Zum Beispiel ist Rehabilitationssport unter bestimmten Voraussetzungen zulässig (Paragraph 9). Wettannahmestellen dürfen unter Bedingungen wieder öffnen (Paragraph 10). Konzerte und Aufführungen zur Berufsausübung ohne Publikum zur Aufzeichnung und Übertragung in Medien sind zulässig (Paragraph 8) 

Link zur Coronaschutzverordnung (ab 10. bis 30. November)

Link zur Corona-Betreuungsverordnung (ab 10. November bis 31. Dezember)

9. November: Einreiseverordnung aktualisiert

Das Land hat die Einreiseverordnung für Rückkehrende aus Risikogebieten geändert.
- Jeder Rückkehrende muss vor der Einreise das örtliche Gesundheitsamt informieren. Das ist neu digital über die zentrale Website möglich: www.einreiseanmeldung.de

- Die Quarantäne für diese Reiserückkehrer dauert zehn Tage.

- Ein Corona-Test kann frühestens fünf Tage nach der Einreise durchgeführt werden. Fällt der Test negativ aus, kann mit ihm die Quarantäne früher beendigt werden. 

Der Link zur aktuellen Einreiseverordnung (ab 9. November)
Der Link zur Übersicht aktueller Risikogebiete (Robert-Koch-Institut)

45. KW: 2. bis 8. November

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*

8. November

1515 13 789 713 157,6

7. November

1505 13 768 724 166,7

6. November

1476 12 745 719 185,7

5. November

1433 12 726 695 196,7

4. November

1383 12 655 716 184,5

3. November

1330 12 655 663 179,6

2. November

1264 12 655 597 155,1

Info für Positiv Getestete und Kontaktpersonen

Was bedeutet, wenn man Kontaktperson 1. Grades ist? Wie verhalte ich mich in der Quarantäne? Was tun, wenn man auf den Corona-Virus positiv getestet ist:
Info dazu und zur Quarantäne finden Sie hier.

6. November: 13. Todesfall

Ein 79jähriger Leverkusener, der mit dem Corona-Virus infiziert war, ist am 5.November verstorben. Er hatte diverse Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf dreizehn. Seit März 2020 wurden in Leverkusen 1476 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. 745 Bürgerinnen und Bürger sind mittlerweile genesen.

6. November: Personal verstärkt und Bußgeld

Aufgestockt: Im Gesundheitsamt sind seit Wochenanfang rund 40 Mitarbeitende im Einsatz, vor allem um die Kontakte infizierter Menschen schneller nachverfolgen zu können.
Die Stadt hat weitere Unterstützung angefordert. Ab 11. November werden zusätzlich 20 Soldaten der Bundeswehr helfen. Außerdem werden ab kommender Woche noch mehr Mitarbeitende der Verwaltung dorthin beordert. So werden Mitarbeitende der Kultur- und Sportverwaltung den städtischen Ordnungsdienst bei der  Kontrolle der Quarantänen unterstützen.
„Wir werden alle Kräfte aus der Verwaltung einsetzen, die wir für diese Aufgaben brauchen“, sagte Oberbürgermeister Uwe Richrath. Andere Verwaltungsleistungen müssten dann zurückgefahren werden. "Der Schutz der Menschen in der Stadt hat für mich oberste Priorität." 

Bußgeld bei Verstößen

Seit 2. November gelten die Schutzauflagen der Corona-Landesverordnung. Bis dato hat die Stadt vor allem erinnert, aufgeklärt und mündlich verwarnt. Doch jetzt endet diese „Schonfrist“. Wer sich nicht an die Schutz-Auflagen, insbesondere an den Mund-Nasen-Schutz hält, muss ab sofort mit einem Bußgeld rechnen.
In der vergangenen Woche hatte die Stadt 488 Verwarnungen ausgesprochen und 45 Bußgelder verhängt. Die Maskenpflicht gilt in Leverkusen auch in allen drei großen Fußgängerzonen. Das bedeutet: Der Schutz ist durchgehend zu tragen: Auf Essen und Trinken unterwegs oder Rauchen ist dann zu verzichten.  

5. November: Landesverordnung angepasst

Update: Am 5. November hat das Land die geltende Verordnung leicht abgeändert. Demnach ist Unterricht an Musikschulen zulässig und auch Wochenmärkte sind wieder möglich. Zudem ist ein Verkaufsverbot von Alkohol zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ergänzt worden.   

Das Land hat die geänderte Schutz-Verordnung jetzt publik gemacht. Sie entspricht den im Beschluss zwischen Bund und Ländern festgelegten Maßnahmen. Diese gelten bis Ende November.
Link zur Landesverordnung (ab 5. bis 30. November)

Die Stadt hat diese Verordnung in punkto Maskenpflicht ergänzt: Einer Maskenpflicht gilt in der Stadt auch weiterhin in den drei Fußgängerzonen in Wiesdorf, Opladen und Schlebusch. Link zur Allgemeinverfügung (Amtsblatt Nummer 60 vom 30. Oktober).  

Bund und Länder haben bei ihrer Konferenz am 28. Oktober einstimmig weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens und auch der privaten Kontakte beschlossen. Sie sollen ab 2. November gelten.
Anlass ist die aktuelle Corona-Situation in Deutschland: exponentiell steigende Infektionszahlen, immer mehr nicht mehr nachvollziehbare Infektionswege, die zunehmende Überforderung der Gesundheitsämter sowie die Sorge vor der Überlastung der Krankenhäuser und des Personals.

Inhalte des Beschlusses

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:
- Kontakte in der Öffentlichkeit werden auf maximal zehn Personen aus höchstens zwei Haushalten beschränkt,
- Einrichtungen der Freizeitgestaltung (unter anderem für Kultur, Sport, Kinos) werden geschlossen,
- Gastronomiebetriebe werden geschlossen,
- private Kontakte sollen auf ein Minimum beschränkt werden,
- auf private Reisen (Übernachtungen) soll verzichtet werden,
- verstärkter Schutz für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen,  
- geöffnet bleiben Groß- und Einzelhandel
- geöffnet bleiben Schulen und Kitas  
 

Unter folgendem Link ist der Beschluss der Konferenz Bund und Länder abrufbar: Link zum Beschluss

2. November: Weihnachtsmärkte abgesagt

Die Veranstalter der drei Weihnachtsmärkte in Wiesdorf, Opladen und Schlebusch haben angesichts der Beschlüsse von Land und Bund in punkto Corona-Schutz die weihnachtlichen Veranstaltungen abgesagt. Keiner der Märkte könne wegen des Lockdowns im November öffnen.
Unwirtschaftlich ist ein Betrieb den mit starken Einschränkungen nach Ansicht des Veranstalters des Christkindchen-Markts in Wiesdorf auch im Monat Dezember.
Eventuell gebe es im Monat Dezember die Chance, ein paar Gastro- und Imbissbuden aufzustellen für weihnachtliche Stimmung in der Fußgängerzone heißt es vom Vorstand der Aktionsgemeinschaft Opladen.

44. KW: 26. Oktober bis 1. November

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*

1. November

1256 12 655 589 164,9

31. Oktober

1231 12 652 567 161,2

30. Oktober

1171 12 602 557 139,3

29. Oktober

1103 12 595 496 126,4

28. Oktober

1078 12 589 477 115,4

27. Oktober

1035 10 589 436 103,2

26. Oktober

998 10 589 399 94,7

Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt beantwortet zentrale Fragen. (Stand: 30. Oktober)

Frage: Herr Dr. Oehler, wie bewerten Sie die aktuelle Situation?
Antwort: Mit einer aktuellen 7-Tage- Inzidenz von 139 liegt Leverkusen knapp unter dem Landesdurchschnitt von 140. Aber das ist angesichts der weiteren Steigerung der Zahlen keine wirklich gute Botschaft.
Fast in ganz Nordrhein-Westfalen liegt der Wert über 100. Diese Zahlen müssen jeden aufrütteln.
Wir haben allen Grund zur Besorgnis. Denn wenn es ungebremst so weiterginge, wären die Krankenhäuser in kurzer Zeit voll und nicht mehr in der Lage, Patienten aufzunehmen. Eine Situation wie in Belgien kann niemand wollen.

Frage: Was empfehlen Sie den Menschen?
Antwort: Es geht jetzt und in der nächsten Zeit ganz entscheidend um das Handeln und die Verantwortung jedes Einzelnen von Ihnen und uns. Jeder und jede Einzelne ist in seinem Handeln für sich und alle Menschen im Land gefragt.

Frage: Wie sollen sich die Menschen verhalten?
Antwort: Ich möchte allen vier Regeln dringend ans Herz legen:
1. Überall eine Maske zu tragen. Das muss praktisch automatisch passieren - wie das Schuheanziehen, wenn man aus dem Haus geht.
2. Verzichten Sie auf nicht unbedingt notwendige Reisen. In benachbarten Ländern und Urlaubszielen wie in Spanien oder Belgien ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung viel höher. Denn dort sind die Infektionsfälle viel höher als bei uns in Deutschland.
3. Vermeiden Sie, Alkohol in Gesellschaft zu trinken: Zum einen senkt Alkohol die Hemmschwelle für enge Kontakte, zum anderen ist er ein „Trigger“ für Viren wie das Corona-Virus. Denn er wirkt schwächend auf das Immunsystem des Menschen.
4. Verzichten Sie vorläufig auf Feiern jeder Art.
Wenn wir alle diese vier Regeln beachten, dann könnten wir es schaffen, die Infektionen auszubremsen.

28. Oktober: Klinikum meldet Höchststand

Am Klinikum Leverkusen werden aktuell so viele Patienten mit Covid-19 behandelt wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Ärzte und Pflegekräfte kümmern sich aktuell um insgesamt siebzehn Patienten mit Covid-19, darunter drei schwere Verläufe, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Unter diesen Patienten sind fünfzehn aus Leverkusen. Das teilt das städtische Klinikum heute mit.
Aus diesem Anlass lautet der Appell an alle, auf die bekannten Schutzmaßnahmen zu achten. Auf nicht nötige Besuche von Patienten sollte verzichtet werden.
Klinikum und die beiden anderen Krankenhäuser in der Stadt haben zudem die Besuchsregeln verschärft.
Infos unter:
Link zum Klinikum
Link zum Remigius-Krankenhaus
Link zum St. Josef-Krankenhaus

27. Oktober: zwei neue Todesfälle

Zwei mit dem Corona-Virus infizierte Menschen sind am Vortag verstorben. Die beiden Leverkusenerinnen, eine 79jährige und eine 81jährige, hatten zudem Vorerkrankungen. Damit beklagt die Stadt insgesamt zwölf Todesfälle.

43. KW: 19. bis 25. Oktober

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*

25. Oktober

978 10 586 382 92,2

24. Oktober

961 10 584 351 97,7

23. Oktober

935 10 574 351 90,4

22. Oktober

894 10 568 316 75,1

21. Oktober

889 10 561 318 84,3

20. Oktober

865 9 555 301 83,7

19. Oktober

838 9 545 284 88,6

23. Oktober: Gesundheitsamt zur Lage in der Stadt

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes zur aktuellen Lage in der Stadt:

"Konnte man Anfang der Woche beim Inzidenzwert ein Art 'Einpendeln' erkennen, ist heute der Wert weiter auf 90,4 angestiegen.   
Leverkusen liegt mit diesem Wert zwar heute noch in einem klaren Abstand zu benachbarten Städten wie Köln oder Solingen. Aber: Der Trend insgesamt ist steigend.
Auch wenn zu berücksichtigen ist, dass viel mehr getestet wird als im Frühjahr. Das einbezogen ist dennoch klar: Die Zahl der neuinfizierten Menschen steigt weiter.
Jetzt und in der näheren Zukunft geht es vor allem darum, Zeit zu gewinnen. Um den Anstieg der Infektionen zu verlangsamen und um nicht zu viele Tote beklagen zu müssen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht.
Deswegen ist es ganz wichtig: Überall, wo es nur geht – tragen Sie eine Maske. Überall, wo Sie mit Menschen zusammenkommen, ist der Mund-Nasen-Schutz das Gebot der Stunde. So kann und sollte jeder und jede seinen Beitrag leisten.
Es ist eine sehr einfache Maßnahme, die, wenn sie überall und konsequent angewendet wird, die weitere Entwicklung verlangsamen kann.
Also: Maske tragen – Hände waschen – Abstand halten."

21. Oktober: zehnter Todesfall

Eine 88jährige Leverkusenerin, die mit dem Corona-Virus infiziert war, ist am Montag verstorben. Sie hatte zahlreiche Vorerkrankungen.
Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf insgesamt zehn. Seit März 2020 wurden in Leverkusen 889 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. 561 Bürgerinnen und Bürger sind mittlerweile genesen. 318 Menschen in der Stadt sind aktuell erkrankt. Die Inzidenz liegt bei 84,3.

21. Oktober: neue Allgemeinverfügung

Die Stadt hat die örtlich geltenden Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus der geltenden Verordnung des Landes angepasst. Diese neue Allgemeinverfügung löst die bisherige vom 15. Oktober ab.
Sie ergänzt die Landesverordnung um zusätzliche Maßnahmen, da Leverkusen mit einem Inzidenzwert von über 50 in der Gefährdungsstufe 2 ist.
Sie gilt ab 22. Oktober bis zum 31. Oktober und ist im Amtsblatt Nummer 57 publik gemacht.
Link zur Allgemeinverfügung

Wesentliche, unveränderte Inhalte (entsprechend der Landesverordnung, vor allem ab Paragraph 15a, Absatz 4):

Private Feste und Feiern im öffentlichen Raum
- maximal zehn Teilnehmende
Treffen im öffentlichen Raum
- begrenzt auf maximal fünf Personen aus mehr als zwei Haushalten
oder
- Familien und Menschen zweier Haushalte
Maskenpflicht/Mund-Nasen-Bedeckung
- ausgedehnt auf viele Bereiche, vor allem auch auf die Fußgängerzonen der Stadtteile Wiesdorf (Zentrum), Opladen und Schlebusch und an allen weiterführenden Schulen auch am Sitzplatz 
Sperrstunde für Gastronomie/
Verkaufsverbot für alkoholische Getränke:
- jeweils von 23 Uhr bis 6 Uhr
Veranstaltungen (Messen, Märkte, Sonstiges, Paragraph 11 der Corona-Schutzverordnung):
- maximal 500 Teilnehmende
Kultur-, Sportveranstaltungen (Paragraphen 8,9 und 13 der Corona-Schutzverordnung):
- begrenzt auf 100 Teilnehmende (Ausnahmen: mit dem Gesundheitsamt abgestimmtes Hygienekonzept)
Kontaktsport:
-
Gruppe von maximal 30 Teilnehmern
Als dringende Empfehlung:
- Verzicht auf nicht erforderliche innerdeutsche Reisen in und aus Gebieten mit einem Inzidenzwert über 50.

Im Vergleich zur bisherigen Allgemeinverfügung vom 15. Oktober entfallen:
- das örtliche Alkoholverbot in der Öffentlichkeit
- die Regelung zu privaten Feiern in der eigenen Wohnung
- die Unterscheidung bei der Maskenpflicht in den Fußgängerzonen. Das heißt: Für Radfahrende und Sporttreibende gilt die Maskenpflicht ebenso wie für Fußgänger.

Für private Feiern in der eigenen Wohnung formuliert die Corona-Schutzverordnung des Landes weiterhin als dringende Empfehlung, Kontakte und private Feiern zu verringern und möglichst infektionssicher zu gestalten. (Paragraph 1, Absatz 4)

42. KW: 12. bis 18. Oktober

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*

18. Oktober

827 9 541 277 81,8

17. Oktober

801 9 541 251 68,4

16. Oktober

791 9 529 253 72,7

15. Oktober

771 9 527 235 75,7

14. Oktober

747 9 523 215 70,2

13. Oktober

724 9 523 192 62,3*

12. Oktober

692 9 508 175 44,6

17. Oktober: Landesverordnung geändert

Das Land hat die Corona-Schutzverordnung aktualisiert. Neu eingearbeitet sind unter anderem Änderungen, die den Eckpunkten des Treffens von Bund und Ländern entsprechen. Die Verordnung unterscheidet daüber hinaus zwei Gefährdungsstufen. Stufe 1 gilt ab einem Wert über 35, Stufe II ab einem Wert über 50. Je nachdem sind dann Maßnahmen weiter verschärft.  
In vielen Städten und auch Regionen in NRW liegt der Wert bereits in der Stufe II. In Leverkusen liegt der Wert heute bei 68,4, also in der Gefährungsstufe II.
Link zur Corona-Schutzverordnung (gültig ab 17. Oktober)
Link zur Anlage Schutz- und Hygienestandards (gültog ab 17. Oktober)

Die Richtung ist klar: Kontakte sehr deutlich verringern, die Gesundheitsämter und damit die Nachverfolgung der Fälle stärken, Risikogruppen, ältere Menschen in Einrichtungen stärker schützen und klare Regeln. Zudem der Aufruf zu Vorsicht, Solidarität und Entschlossenheit aller Menschen im Land: Das ist der Weg, um den starken Anstieg der Infektionsfälle zu bremsen.
Mehr Infos dazu: Link zur Pressemitteilung des Landes mit Erläuterung der wesentlichen Änderungen. 

 

15. Oktober: Stadt aktualisiert Schutzmaßnahmen

Der Inzidenz-Wert in der Stadt liegt heute bei über 75. Tendenz weiter steigend. In Leverkusen, wie auch in vielen anderen Großstädten und Regionen in Deutschland, ist das Infektionsgeschehen dynamisch. Gestern haben Bundesregierung und die 16 Bundesländer Eckpunkte für ein gemeinsames Vorgehen vereinbart. Einen erneuten "Lock-down" wollen Bund und Länder unter allen Umständen vermeiden. Es gilt mit Vorrang, das Gesundheitswesen, die Bereiche Bildung und Betreuung und die Erholung der Wirtschaft nicht zu gefährden.   

Vor diesem Hintergrund hat die Stadt heute die Schutzmaßnahmen vor Ort angepasst. Sie gelten ab morgen, 16. Oktober, bis zum 31. Oktober.
Die neue Allgemeinverfügung ist hier abrufbar (veröffentlicht im Amtsblatt Nummer 56, ab Seite 421).
Für Leverkusen gelten aktuell zudem die Bestimmungen ab einer Inzidenz von 50 aufwärts (im Amtsblatt ab Seite 423).
Update: Mit der neuen Allgemeinverfügung vom 21. Oktober wird diese Verfügung aufgehoben.   

13. Oktober: Gesundheitsamt zur Lage in Leverkusen

Der weitere Anstieg der Infektionszahlen und das Überschreiten des Grenzwertes von 50 ist nicht auf größere Infektionsherde zurückzuführen, sondern ist weiterhin vor allem durch private Feiern genauso wie durch Reiserückkehrer begründet. Diese Entwicklung ist vergleichbar zu der, die aktuell in den anderen Städten und Kreisen der Region zu verzeichnen ist. Dies war aufgrund der räumlichen Nähe zu erwarten.

Das Gesundheitsamt empfiehlt daher, dass sich auch im privaten Raum nicht mehr als zehn Personen treffen. Zudem rät es weiterhin dazu, auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten.
Bei sozialen Kontakten gilt konsequent die bekannten Hygieneregeln einzuhalten: Abstandhalten, das korrekte Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie die richtig angewandte Handhygiene.

14. Oktober: Land aktualisiert Verordnungen

Der landesweite Inzidenz-Wert liegt über 35. Außerdem gibt es besondere Maßnahmen in Kommunen mit hohe Inzidenzwerten ab 50. Das Land hat dementsprechend die Corona-Schutzverordnung aktualisiert. Ebenso wie die Anlage zu Hygieneschutz. Sie gelten bis 31. Oktober.
Link zur Corona-Schutzverordnung
Link zur Anlage Hygiene- und Infektionsschutz

Die Änderungen beziehen sich vor allem auf die Anzahl der Teilnehmenden für private Feiern aus besonderem Anlass außerhalb von Wohnungen. (Paragraph 13, Absatz 5).
Zudem formulieren sie Maßnahmen ab einem Inzidenzwert von 50. Dazu zählt auch Leverkusen. Diese Maßnahmen hat die Stadt schon in ihrer Allgemeinverfügung veröffentlicht. Sie gelten seit 14. Oktober.

Einen Überblick über alle Änderungen gibt das Land auf seiner Corona-Portalseite

13. Oktober: Gesundheitsamt zur Lage in Leverkusen

Der weitere Anstieg der Infektionszahlen und das Überschreiten des Grenzwertes von 50 ist nicht auf größere Infektionsherde zurückzuführen, sondern ist weiterhin vor allem durch private Feiern genauso wie durch Reiserückkehrer begründet. Diese Entwicklung ist vergleichbar zu der, die aktuell in den anderen Städten und Kreisen der Region zu verzeichnen ist. Dies war aufgrund der räumlichen Nähe zu erwarten.

Das Gesundheitsamt empfiehlt daher, dass sich auch im privaten Raum nicht mehr als zehn Personen treffen. Zudem rät es weiterhin dazu, auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten.
Bei sozialen Kontakten gilt konsequent die bekannten Hygieneregeln einzuhalten: Abstandhalten, das korrekte Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie die richtig angewandte Handhygiene.

13. Oktober: Neue einschränkende Maßnahmen

Der Inzidenz-Wert in der Stadt hat heute, 13. Oktober, den zweiten Wert von 50 überschritten. Er liegt bei 62,3. Das bedeutet laut Corona-Schutzverordnung (Paragraph 15a): Private Feiern im öffentlichen Raum werden grundsätzlich auf 25 Teilnehmende beschränkt. Zudem müssen zwingend weitere Schutzmaßnahmen vor Ort angeordnet werden. Ziel ist das Infektionsgeschehen zu bremsen. 

Der Krisenstab der Stadt hat diese heute beschlossen und mit den übergeordneten Behörden abgestimmt. Die Allgemeinverfügung mit ihren Regelungen gilt ab Mittwoch, 14. Oktober, bis zum Ablauf des 31. Oktobers.
Link zur Allgemeinverfügung (veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 55)
Zentrale Maßnahmen:
- Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen.
Maskenpflicht:
- Es gilt Maskenpflicht und zwar in allen Fußgängerzonen, auf Märkten, in Schulen und Veranstaltungsräumen, in Bibliotheken, in Tierparks, Landschaftsparks, bei Sportveranstaltungen und Begräbnissen auf den Friedhöfen.
- Maskenpflicht gilt auch im Unterricht an weiterführenden Schulen
Alkoholverbot:
- im öffentlichen Raum, täglich von 23 Uhr bis 6 Uhr
Alkohol-Verkaufsverbot an Wochenenden (Ausnahme Gastronomie)
Update 15. Oktober: Das Alkohol-Verkaufsverbot wird allgemein von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages gelten.  
     
Sperrstunde
- für die Gastronomie von 23 Uhr bis 6 Uhr
Update 15. Oktober: Es bleibt bei der ursprünglichen Sperrstunden-Maßnahme.

Veranstaltungen
- Bei Veranstaltungen dürfen maximal 500 Personen im Außenbereich und 250 Personen in geschlossenen Räumen zusammenkommen.
Private Feiern im öffentlichen Raum:
- höchstens 25 Teilnehmende
- diese Zahl gilt auch für standesamtliche Trauungen (und Maskenpflicht)

Sobald der Inzidenz-Wert wieder auf unter 50 absinkt, entfällt die Sperrstunde sowie die Alkohol-Einschränkungen und die der Veranstaltungen. Die anderen Maßnahmen gelten bis der Wert unter 35 liegt.

Herbstferien 2020

Wer jetzt während der Herbstferien eine innerdeutsche Urlaubsreise antreten möchte und in der jeweiligen Zielregion wegen der Überschreitung des Grenzwertes von 50 einen negativen Test vorlegen muss, kann sich testen lassen. Dazu müssen sich Reisende an den Hausarzt wenden. Die Kosten für solche Tests werden von Land und Kommunen getragen.
Die Hausärzte wurden dafür allgemein vom Gesundheitsamt beauftragt. Eine Einzelbescheinigung des Amtes ist daher nicht erforderlich.
Der Hausarzt nimmt entweder selbst einen Abstrich vor oder stellt eine Verordnung für einen Abstrich aus (in Leverkusen zum Beispiel im Synlab-Container).
Überweisungen durch den Hausarzt an des Corona-Abstrichzentrum an der Auermühle sind nicht möglich. Abstriche finden dort ausschließlich nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt statt. Dies betrifft in erster Linie Kontaktpersonen von positiv getesteten Patienten.

Grundlage: Allgemeinverfügung der Stadt Leverkusen über die Durchführung der Testung von asymptomatischen Personen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 vom 15. Oktober 2020, veröffentlicht im Amtsblatt Nummer 56/2020  

41. KW: 5. bis 11. Oktober

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*

11. Oktober

689 9 508 172 43,4

10. Oktober

674 9 508 157 42,1

9. Oktober

660 9 506 145 39,1

8. Oktober

645 9 501 135 37,3

7. Oktober

632 9 498 125 38,5

6. Oktober

621 9 498 114 36,0

5. Oktober

618 9 495 114 38,5

9. Oktober: Abstrichzentrum wieder aktiviert

Das Abstrichzentrum am Freibad Auermühle wird ab 12. Oktober wieder in Betrieb genommen. Es wird im Auftrag der Stadt von den Maltesern betrieben.
Abstriche werden dort nur bei denjenigen Menschen vorgenommen, die vom Gesundheitsamt zugewiesen werden. Dies betrifft in erster Linie Kontaktpersonen von positiv getesteten Patienten.
Der Abstrich wird in einem ausgeschilderten Gebäude auf dem Gelände entnommen. Es ist also kein Drive-In-Betrieb mit Tests per Auto wie im Frühjahr noch. 

Bürgerinnen und Bürger, die Krankheitssymptome haben und sich testen lassen möchten, müssen sich wie bisher an ihren Hausarzt wenden. Dieser nimmt entweder selbst einen Abstrich vor oder stellt eine Verordnung für einen Abstrich (in Leverkusen zum Beispiel im Synlab-Container am Klinikum) aus.
Überweisungen durch den Hausarzt an das Abstrichzentrum sind nicht möglich.

Grund für die Entscheidung der Stadt, das Abstrichzentrum wieder zu öffnen, ist die hohe Auslastung der mobilen Abstrichteams wegen der steigenden Infektionszahlen.   

7. Oktober: Maskenpflicht erweitert

Die Stadt hat die Regeln zur Mund-Nasen-Bedeckung ausgedehnt. Das Maskentragen ist nun bei allen öffentlichen Veranstaltungen auch am Sitzplatz Pflicht. Das gilt zum Beispiel in Kino, Theater oder bei Konzerten. Die neue Regelung gilt ab 8. bis zum 31. Oktober.
Link zur Allgemeinverfügung der Stadt im Amtsblatt vom 7. Oktober.

Der Krisenstab der Stadt hat im Rahmen eines Pressegesprächs am 7. Oktober über bestehende Maßnahmen berichtet und weitere Schritte erläutert. Auch in Leverkusen steigen Fallzahlen und Inzidenzwert. Zudem beginnt die Herbst- und Winterzeit und damit die jährliche Grippesaison.     
Info dazu hier.

Ältere Informationen

Ältere Informationen der vergangenen Monate seit März 2020 stehen auf dieser Seite in der Info-Box "Archiv" zum Download zur Verfügung. Sie sind jeweils wochenweise und zeitlich aufsteigend gegliedert.

Vielen Dank fürs Teilen