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Archiv: Aktuelle Infos

Archiv: Aktuelle Infos

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
21. Februar 4705 75 4103 527 73,9
20. Februar 4675 75 4067 533 62,9
19. Februar 4659 75 4015 569 64,7
18. Februar 4636 75 4009 552 61,7
17. Februar 4622 74 3961 587 69,0
16. Februar 4615 74 3914 627 74,5
15. Februar 4602 73 3884 645 73,9

Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes, zur aktuellen Lage in Leverkusen (Stand: Freitag, 19. Februar)

Frage: Wie bewerten Sie die Entwicklung der Inzidenzzahlen in der Stadt?

Antwort Dr. Oehler:
Der Wert - heute liegt er bei 64,7 – zeigt weiterhin eine Abnahme der Fallzahlen an, auch im Vergleich zur Vorwoche. Die Richtung stimmt. Doch landesweit gibt es partiell auch wieder gegenläufige Entwicklungen, also wieder ansteigende Zahlen.

Frage: Was könnte das bedeuten?

Antwort Dr. Oehler:
Die Frage stellt sich, ob das an der Verbreitung der Mutanten liegen könnte. Bei uns in der Stadt sind rund 20 Prozent der Infektionsfälle auf die britische Mutante zurückzuführen. Das ergeben die Nachtests der positiven PCR-Tests; die südafrikanische Mutante taucht weiterhin nur vereinzelt auf.
Auch bundesweit dominiert die britische Mutante B 1.1.7. Es gibt modellhafte Berechnungen, wonach es im März/April einen deutlichen Wiederanstieg der Fälle geben könnte, falls sich das jetzige Infektionsgeschehen weiter fortsetzt. Wie gesagt, das sind nur Modelle. Wir müssen abwarten.
Doch das heißt zugleich: Wir müssen uns weiter an die AHA-Regeln halten und private Kontakte reduzieren, um die Zahl der Infektionen weiter zu drücken.   

Frage: Umso wichtiger ist es, dass es mit den Impfungen vorangeht. In unserer Stadt sind inzwischen 4635 Impfungen durchgeführt worden. Bewohnende aller Alten- und Pflegeheime haben beide Impfungen bekommen, medizinisches Personal ist zum Teil geimpft und auch bei den über 80jährigen geht es weiter. Was ist dabei wichtig zu wissen?

Antwort Dr. Oehler:
Mir geht es an der Stelle erneut um die Diskussion um den Stellenwert des Vektor-Impfstoffs (AstraZeneca). Berichtet wird teilweise von etlichen Nebenwirkungen. Wichtig ist dabei: Es sind allgemein keine Impfschäden sondern  übliche Impfreaktionen. Auch der mRNA-Impfstoff (z.B. BioNtech) zeigt ähnliche Reaktionen, allerdings bei der Zweitimpfung – das belegen Studien. Das heißt: Beides ist durchaus vergleichbar und kein etwaiger zusätzlicher "Makel" des Vektor-Impfstoffs.

Frage: Ein klarer Unterschied ist bei der Wirksamkeit gegeben. Eine 70prozentige Wirksamkeit – was ist mit den 30 Prozent, die zu 100 Prozent fehlen?

Antwort Dr. Oehler:
Nun, das heißt ja nicht, dass die Impfung minderwertig wäre. Zum einen: 70 Prozent Schutzwirkung gegen eine Infektion mit dem Virus  ist eine gute Wirksamkeit. Und bei den restlichen 30 Prozent schützt der Impfstoff mehrheitlich immer noch vor schweren oder gar tödlichen Verläufen bei einer Erkrankung.
Einzubeziehen ist auch der Faktor Zeit: Denn Transport, Lagerung und Verimpfung sind viel einfacher als bei dem mRNA-Impfstoff. Daher ist der Vektor-Impfstoff insgesamt ein sehr guter Impfstoff.

6. KW: 8. bis 14. Februar

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
14. Februar 4584 73 3812 699 70,2
13. Februar 4573 72 3793 708 72,7
12. Februar 4554 71 3709 774 70,8
11. Februar 4535 70 3698 767 78,2
10. Februar 4509 70 3668 771 74,5
9. Februar 4493 69 3602 822 73,9
8. Februar 4481 67 3558 856 74,5

5. KW: 1. bis 7. Februar

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
7. Februar 4469 67 3514 888 83,7
6. Februar 4454 67 3451 936 81,2
5. Februar 4438 66 3389 983 81,8
4. Februar 4407 66 3302 1039 80,0
3. Februar 4387 66 3288 1033 91,0
2. Februar 4372 66 3251 1055 95,9
1. Februar 4359 62 3209 1088 99,6

Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes, zur aktuellen Lage in Leverkusen (Stand: Freitag, 5. Februar)

Frage: Die Inzidenzzahl sinkt stetig und ist in dieser Woche fast durchgängig zweistellig. Wie bewerten Sie das?

Antwort Dr. Oehler: Nur an der Inzidenz-Zahl gemessen, sieht es vergleichsweise gut aus. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es diesen sinkenden Trend. Doch die Zahl allein sagt zu wenig aus.
Fakt ist, die britische und die südafrikanische Mutante nehmen langsam zu. In unserer Stadt liegt der Anteil hochinfektiöser Mutanten unter allen positiven PCR-Testen bei 10 bis 20 Prozent.
Untersucht wird auf die britische, die südafrikanische und die brasilianische Mutante. Letztere ist bisher bei uns nicht nachgewiesen, die britische überwiegt.
Wir haben das durch die Nachuntersuchungen der positiven Testbefunde festgestellt.  

Frage: Haben das alle Städte gemacht - diese systematische Untersuchung auf Mutanten bzw. Varianten? Und: Was ist der Grund dafür?

Antwort Dr. Oehler: Außer Köln und Solingen sind mir keine weiteren Städte bekannt, die das systematisch nachkontrolliert haben. Wir wollten ja Aufschluss über das Infektionsgeschehen haben, damit wir rechtzeitig, besser vorzeitig agieren können.
Alle drei Mutanten sind jedenfalls deutlich ansteckender als das ursprüngliche Virus.
Und die britische Variante hat zu dem bekannten Ausbruch im Altenheim in Rheindorf geführt, wo wir leider seitdem 18 Verstorbene zu beklagen haben. Das wollen wir unbedingt für die anderen Einrichtungen in der Stadt verhindern und alle zugleich besser schützen.     
Deswegen haben wir die Zahl der Testungen in den Senioreneinrichtungen erhöht, die Art und Weise der Testungen strikter vereinbart und für Mitarbeitende und Besucher verschärfte Testregeln eingeführt. Dabei sind wir schon des Längeren wesentlich strikter als die Landesverordnung. Auch haben wir Quarantäne-Parameter angepasst.   

Frage: Reichen diese Maßnahmen allein aus?

Antwort Dr. Oehler: Die seit kurzem ergänzend eingeführten Schnellteste sind im Ergebnis deutlich nicht so gut wie die bewährten PCR-Teste. Letztere werden in unserer Stadt seit dem Frühsommer 2020 in den stationären Pflegeeinrichtungen wöchentlich bei den Mitarbeitenden durchgeführt. Sie erhöhen zwar ein Stück weit die Sicherheit, können aber allein  keinen Ausbruch verhindern.
Es geht vielmehr um den Dreiklang: Testungen – Hygiene-Schutzmaßnahmen - Impfungen. Das ist weiter voranzutreiben. Ganz generell muss immer eine auf mehreren Ebenen ansetzende, ausgewogene Gesamtstrategie entwickelt werden.
Jedenfalls: Sollte sich die britische Mutante, die aktuell die dominierende ist, weiter ungebremst  durchsetzen, werden die Infektionsfälle insgesamt wieder steigen.
Das sollten wir verhindern, wo wir können. Alle müssen sich daher dringend weiter an die Schutz-Regeln halten, auch wenn das die Geduld strapaziert.

5. Februar: Alkoholverbot Karnevalstage

Die Stadt verhängt während der Karnevalstage ab 11. Februar ein Alkoholverbot für bestimmte öffentliche Bereiche im Stadtgebiet. Sie umfassen die Zentren von Schlebusch 13. bis 14. Februar (Fußgängerzone, Lindenplatz und Wuppermann-Park), Wiesdorf 14. bis 15. Februar (Fußgängerzone) und Opladen 15. bis 16. Februar (Fußgängerzone, Marktplatz). Die Zeiten: jeweils von 12 Uhr mittags bis 1 Uhr nachts am folgenden Tag.

Mehr Info dazu im Amtsblatt der Stadt (pdf-Format)

Ältere Informationen

Ältere Informationen der vergangenen Monate seit März 2020 stehen auf dieser Seite in der Info-Box "Archiv" zum Download zur Verfügung. Sie sind jeweils wochenweise und zeitlich aufsteigend gegliedert.

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