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30. Juli: Mobile Impfaktion auf dem Parkplatz vor dem Real-Markt

Die aufgrund des Unwetters abgesagte mobile Impfaktion auf dem Parkplatz vor dem Real-Markt an der Stixchesstraße wird am Freitag, 30. Juli, nachgeholt. Von 10.00 bis 18.00 Uhr bietet das medizinische Team des Impfzentrums mit Unterstützung der Malteser dort Impfungen mit mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) an.

Eine vorherige Terminanmeldung ist nicht nötig. Das Impfangebot ist auch für Impfwillige aus anderen Städten offen.

Wichtig:

Bitte vor Ort eine (medizinische) Maske tragen und unbedingt ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mitbringen und – sofern vorhanden – auch gerne den Impfpass. Vor Ort wird in jedem Fall ein Impfnachweis ausgehändigt. Bei Impfungen mit einem m-RNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) sind zwei Impfungen notwendig. Der Termin für die Zweitimpfung findet dann zu einem späteren Zeitpunkt (vier Wochen) im Impfzentrum im Erholungshaus statt. Der Termin wird nach der Impfung ausgehändigt. Nach der Zweitimpfung, kann sich jeder dann im Impfzentrum im Erholungshaus seinen Impfstatus direkt in die App epassGo eintragen lassen.

Nach dem Impfen muss die obligatorische Wartezeit (rund 15 min.) zur gesundheitlichen Überwachung vor Ort abgewartet werden.

Die Impfungen sind für alle ab 18 Jahren möglich. Jugendliche ab 16 Jahren können bei Bedarf ebenfalls vor Ort geimpft werden, dazu ist jedoch die Begleitung und Einwilligung durch einen Erziehungsberechtigten erforderlich. Auch diejenigen, die bereits an Corona erkrankt waren und bei denen nur eine Impfung vorgesehen und ausreichend ist, können sich impfen lassen. Hier ist allerdings ein Abstand von mindestens 6 Monaten nach der Erkrankung einzuhalten. Dies muss durch die Dokumentation eines positiven PCR-Testes oder eines anderen Krankheitsnachweises belegt werden.

Tetanus-Schutzimpfung: Status überprüfen

Das Gesundheitsamt weist aktuell darauf hin, dass neben der Corona-Schutzimpfung auch die weiteren notwendigen Schutzimpfungen überprüft und bei Bedarf beim Hausarzt aufgefrischt werden sollten. Dies betrifft vor allem die Tetanus-Schutzimpfung. Diese schützt vor einer Infektion mit Wundstarrkrampf, der durch Bakterien verursacht wird. Diese kommen hauptsächlich im Erdreich und in Tierkot vor. Gerade beim Hantieren mit durch das Hochwasser verschlammten und verunreinigtem Sperrmüll oder beim Reinigen von Wegen und Gärten ist daher ein Tetanus-Impfschutz wichtig.

Sofern eine Tetanus-Impfung vorgenommen wurde, müssen allerdings nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) 14 Tage Abstand zu einer Impfung gegen das Corona-Virus beachtet werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Erwachsenen, die Impfung gegen Tetanus und Diphtherie grundsätzlich alle zehn Jahre aufzufrischen. Bei Vorliegen von tiefen oder verschmutzten Wunden sollte die letzte Impfung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.

22. Juli: Impfen in der BayArena

Am Donnerstag, 22. Juli, wird die BayArena wie geplant vorübergehend zur "Impf-Arena". Die Malteser stehen gemeinsam mit dem Impfteam von 15.30 Uhr bis 20.00 Uhr in der Premium-Lounge der BayArena für alle Impfwilligen bereit. Die Wartezeit nach der Impfung kann mit direktem Blick ins Stadion verbracht werden. Eine vorherige Terminanmeldung ist nicht nötig.

Wichtig: Bitte vor Ort eine (medizinische) Maske tragen und ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mitbringen und – sofern vorhanden – auch gerne den Impfpass. In jedem Fall wird ein Impfnachweis ausgehändigt.
Bei Impfungen mit einem m-RNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) sind zwei Impfungen notwendig. Der Termin für die Zweitimpfung findet dann zu einem späteren Zeitpunkt (vier Wochen) im Impfzentrum im Erholungshaus statt. Der Termin wird nach der Impfung ausgehändigt.

Nach der Zweitimpfung, kann sich jeder dann im Impfzentrum im Erholungshaus seinen Impfstatus direkt in die App epassGo eintragen lassen.

Nach dem Impfen muss die Wartezeit (rund 15 Minuten) zur gesundheitlichen Überwachung vor Ort abgewartet werden. Die Impfungen sind für alle ab 18 Jahren möglich. Jugendliche ab 16 Jahren können bei Bedarf ebenfalls vor Ort geimpft werden, dazu ist jedoch die Begleitung und Einwilligung durch einen Erziehungsberechtigten erforderlich.

Auch diejenigen, die bereits an Corona erkrankt waren und bei denen nur eine Impfung vorgesehen und ausreichend ist, können sich impfen lassen. Es ist allerdings ein Abstand von mindestens sechs Monaten nach der Erkrankung einzuhalten. Dies muss durch die Dokumentation eines positiven PCR-Testes oder eines anderen Krankheitsnachweises belegt werden.

Das Impfangebot ist auch für Impfwillige aus anderen Städten offen.

"Jetzt Impfen lassen"

Ohne Termin können sich alle Impfwilligen ab 16 Jahren zwischen 8 Uhr und 18 Uhr monatgs bis sonntags im Erholungshaus (Impfzentrum) impfen lassen.

Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Martin Oehler, und der Dr. Wolfgang Hübner, der Leitende Impfarzt im Erholungshaus, raten das allen noch nicht geimpften Menschen in der Stadt dringend.

Mit Blick auf die Urlaubsreisen und den Herbst empfehlen sie: "Jetzt ist der ideale Zeitpunkt zum Impfen. Es steht genügend Impfstoff zur Verfügung."

Die Inzidenz-Lage: Seit 15. Juli ist der Schwellenwert von 10 überschritten. Setzt sich das fort, werden Maßnhamen partiell wieder verschärft. Viele der Infektionen sind auf Reiserückkehrende aus dem Ausland zurückzuführen; aber auch im Inland stecken sich Menschen vermehrt an (keine Kontaktbeschränkungen mehr und Mindestabstand nur empfohlen).
Nicht auszuschließen ist, dass die Hochwasser-Katastrophe auch Einfluss darauf hat. Denn bei den Aufräumarbeiten können Abstands- und Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden.

Mobile Impfaktionen verschoben

Die mobilen Impfangebote in der Stadt ohne Termin müssen wegen der aktuellen Hochwasser-Lage verschoben werden. Neue Termine werden zeitnah mitgeteilt. 
Ursprünglich geplant waren sie für den 16. Juli auf dem Parkplatz vor dem Real-Markt an der Stixchesstraße und am 18. Juli auf dem Gelände an der Auermühle (Corona-Abstrichzentrum).

9. Juli: Impfen ohne Termin möglich

Ab sofort können sich Impfwillige im Impfzentrum im Erholungshaus sowie im Impfzentrum Birkenbergstraße 6 in Opladen https://drkluensch.de ohne vorherige Terminvereinbarung impfen lassen.
Im Impfzentrum ist das von Montag bis Sonntag in der Zeit zwischen 8.00 und 20.00 Uhr möglich.
Im Impfzentrum Birkenbergstraße 6 in Opladen montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 12.45 Uhr. 

Zudem wird es in Kürze auch ein Drive-In-Angebot für Impfwillige geben. Infos dazu folgen zeitnah.

Nicht nur im Erholungshaus in Leverkusen sondern landesweit werden in vielen Regionen und Kommunen solche und ähnliche Angebote - Impfen ohne Termin - ab 12. Juli allen Impfwilligen gemacht.
Link zur Pressemitteilung des NRW-Gesundheits-Ministeriums

Ab 26. Juni: Impftermine für alle buchbar

Ab Samstag, 26. Juni, kann jeder und jede Impfwillige ab 16 Jahren einen Termin zur Impfung im Impfzentrum buchen. Das Land hat in den Impfzentren die Priorisierung ebenfalls aufgehoben.
Die Termine werden wie üblich bei der Kassenärztlichen Vereinigung gebucht, entweder unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 116 11701.

Link zur Pressemitteilung des Landes

Ab 23. Juni: neue Termine Erstimpfungen

Ab Mittwoch, 23. Juni, bis zunächst zum 11. Juli können landesweit wieder Termine für Erstimpfungen gebucht werden. Das gilt für Menschen ab 60 Jahren, mit Vorerkrankungen ab 16 Jahren und aus bestimmten Berufen. Die Impfwilligen sollten noch keinen Termin beim Hausarzt gemacht haben.  
Geimpft wird in Leverkusen im Impfzentrum Erholungshaus.
Die Terminvergabe läuft, wie  üblich, vor allem online über die Portale Kassenärztlichen Vereinigungen.
Mehr Info hier.

28. Mai: Stadt Leverkusen hat keinen Einfluss auf Vergabe von Impfterminen

Die Impfungen schreiten voran. Ab dem 7. Juni soll die Impfpriorisierung aufgehoben werden. Die Stadt Leverkusen erreichen daher bereits jetzt zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die einen Impftermin vereinbaren möchten. Vor diesem Hintergrund möchte die Stadt Leverkusen noch einmal explizit darauf hinweisen, dass die Stadt weder Einfluss auf die zur Verfügung gestellte Impfstoffmenge hat noch auf die Vergabe von Impfterminen. Es wird daher darum gebeten, von entsprechenden Anfragen an die Stadt abzusehen.

In Leverkusen wird inzwischen ein Großteil der Impfungen durch niedergelassene Ärzte durchgeführt. Anfragen zu Impfterminen durch Ärzte müssen an die jeweilige Arztpraxis gestellt werden, um das entsprechende Procedere zu klären. Sollte in der eigenen Hausarztpraxis nicht geimpft werden, besteht die Möglichkeit, dass der eigene Hausarzt die Impfwilligen an die sogenannten Schwerpunktpraxen verweist.

Aufgrund der weiterhin begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoff werden nach Vorgabe des Landes im Impfzentrum im Erholungshaus aktuell nur Zweitimpfungen durchgeführt. Vor diesem Hintergrund rät die Stadt Leverkusen allen Impfwilligen dazu, sich an die Leverkusener Ärzteschaft zu wenden, um Impftermine für Erstimpfungen zu vereinbaren. So lange Impfstoff jedoch nicht ausreichender Menge zur Verfügung steht, kann es allerdings weiterhin einige Zeit in Anspruch nehmen, bis ein Impftermin vereinbart werden kann.

6. Mai: Astrazeneca-Impfungen freigegeben

Für den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca haben Bund und Länder die Abfolge der Impfungen nach Alter und bestimmten Gruppen, also die Priorität, aufgehoben.
Wer möchte, kann sich ab sofort in Arztpraxen, etwa beim Hausarzt, impfen lassen. Der Impfstoff wird in erster Linie für Menschen über 60 Jahren empfohlen. Jüngere können sich nur nach sorgfältiger Aufklärung und Beratung mit dem Arzt auch mit ihm impfen lassen. Zudem kann der Arzt den Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung von vier bis 12 Wochen individuell in Absprache mit dem Patienten festlegen.

Stadt hat keine Restdosen

Das Gesundheitsministerium des Landes hat mit einem neuem Erlass vom 24. März geregelt, dass etwaige Impfdosen, die übrig sind, an bestimmte Impfberechtigte mit chronischen Vorerkrankungen (nach Paragraph 3 Absatz 2 der Corona-Impfverordnung) verimpft werden können.

Die Stadt Leverkusen hat keine solchen Restdosen. Vielmehr wird der wöchentlich durch das Land zugewiesene Impfstoff verimpft.  

Link zur Seite des Ministeriums       

AstraZenca: uneingeschränkt nur für über 60jährige

31. März: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben beschlossen, den Impfstoff von AstraZeneca uneingeschränkt nur noch bei Menschen über 60 Jahren einzusetzen. Sie folgen damit einer neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Landesministerium hat gestern bereits einen vorläufigen Impfstopp aller Personen unter 60 Jahren angeordnet.

Auch im Leverkusener Impfzentrum muss daher umgeplant werden. Für Mittwoch und Gründonnerstag waren ursprünglich rund 700 Impfungen unter anderem von Lehrenden an Grundschulen sowie Erziehenden in Kitas angesetzt. Mittwochs können die Impflinge kurzfristig mit Restmengen des Impfstoffs BioNTech versorgt werden. Für Betroffene, die am Gründonnerstag ihren Impftermin noch nicht abgesagt haben, wird ebenfalls versucht, ersatzweise BioNTech vom Land zu bekommen. Ob dies realisierbar ist und wie viel Impfstoff von BioNTech vom Land tatsächlich geliefert werden kann, ist noch nicht absehbar.

Nach Einschätzung von Dr. Martin Oehler, dem Leiter des Gesundheitsamtes, durchkreuzt die neue Einschränkung die aktuelle Impfstrategie. "Aufgrund neuer vorliegender Erkenntnisse und daraus resultierend einer neuen Risikobewertung durch die zuständigen Fachbehörden wurde nun empfohlen, den Wirkstoff nicht mehr uneingeschränkt an Menschen unter 60 Jahren zu verabreichen. Dadurch fehlt nun ein großer Teil der eingeplanten Impfstoffmenge für diesen Personenkreis." 
Die Strategie, die insbesondere auf eine großflächige Impfung durch niedergelassene Ärzte gesetzt habe, erhalte dadurch ebenfalls einen Rückschlag. Es bleibe zu hoffen, dass stattdessen die übrigen Impfstoffe, unter anderem der Wirkstoff von BioNTech, stärker in der Breite zum Einsatz kommen könnten. "Ein zeitlicher Verzug in der Impfstrategie wird sich dennoch leider nicht verhindern lassen."

Einzelfallentscheidungen bei Vorerkrankungen

Die Impfungen in Deutschland werden gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission durchgeführt und sind gesetzlich in der Corona-Impfverordnung des Bundes geregelt. Die Verordnung unterscheidet zwischen verschiedenen Gruppen von Impfberechtigten und legt die Reihenfolge der Impfungen fest. Menschen mit bestimmten chronischen Vorerkrankungen und einem sehr hohen Sterberisiko sind dabei grundsätzlich erst ab der zweiten Priorisierungsstufe impfberechtigt. Diese Impfungen haben ab 6. April in den Hausarztpraxen begonnen. Impfberechtigte sollten sich an ihre jeweiligen Haus- oder Fachärzte wenden. Alle der Kassenärztlichen Vereinigung angeschlossenen Ärzte dürfen Schutzimpfungen durchführen.

Sofern Betroffene jedoch ihre vorliegende Erkrankung innerhalb der Priorisierung gemäß Corona-Impfverordnung nicht oder nicht angemessen berücksichtigt sehen, können sie einen Antrag auf Einzelfallentscheidung stellen.

Dabei gibt folgende Möglichkeit: 

  • Wenn die Erkrankung nicht in der Corona-Impfverordnung aufgelistet ist, die Betroffenen aber glauben, dass ihre Erkrankung eine vergleichbare Gefährdung bedingt, können sie einen Gleichstellungsantrag stellen. Ein einfaches ärztliches Attest ist der Nachweis. Sofern der Antrag bewilligt wird, werden Sie der entsprechenden in der Corona-ImpfVO genannnten Priorisierungsstufe (s.o.) zugeordnet. Die Impfungen für diese Gruppen beginnen voraussichtlich frühestens ab Ende März. 

Alle Anträge sollten inklusive ärztlichem Attest an die Stadt Leverkusen unter der Mailadresse coronastadt.leverkusende gerichtet werden. Nach Prüfung der Anträge durch das örtliche Gesundheitsamt werden die Bescheide der oder dem Antragsteller von der Stadt übermittelt.

Impfdosen für über 80jährige

23. März: Über 80jährige Leverkusenerinnen und Leverkusener, die bislang noch nicht geimpft wurden, haben aktuell gute Chancen, einen Impftermin bei der Kassenärztlichen Vereinigung machen zu können.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine zusätzliche Versorgung der Impfzentren mit BioNTech-Impfdosen in die Wege geleitet.
Inzwischen stehen daher auch in Leverkusen bis Mitte April kurzfristig weitere Impftermine für die Zielgruppe zur Verfügung.

Die Terminvergabe läuft nach wie vor über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein.
Wer Unterstützung braucht, kann sich an die Leverkusener Impfpaten wenden.

 Informationen zu den Terminkapazitäten unter: www.kvno.de

Impfungen werden fortgesetzt

Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca werden wieder aufgenommen. Die Europäische Arzeimittelagentur ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Vorteile weiterhin gegenüber dem Risiko von Nebenwirkungen überwiegen. Über die neuen Erkenntnisse und Hinweise werden die impfbereiten Menschen vorab informiert.
In Nordrhein-Westfalen (NRW) sollen ab Freitag, 19. März, bestimmte Berufsgruppen wieder mit AstraZeneca geimpft werden.
Infos: Landesportal NRW

Die ersten Impfungen haben am ersten Tag im Impfzentrum der Stadt im Erholungshaus 137 Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren bekommen. Es war jeweils die Erstimpfung, die zweite Impfung folgt im Abstand von Wochen. Der Impfstoff stammt von BioNTech/Pfizer. Die Eheleute Irma und Walter Westmeier, beide 92 Jahre alt, waren die ersten beiden der impfbereiten Besucher, die von Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßt wurden.

Die Bilanz des ersten Tages war aus Sicht der Verantwortlichen erfolgreich. Rund 51 Minuten dauerte ein Impfgang für jede und jeden - von der Anmeldung bis zur 30-minütigen Wartezeit inklusive. In der ersten Woche rechnen Ärzte, Maltester Hilfsdienst und Feuerwehr mit 130 bis 140 Impfungen täglich. Diese Zahl kann auf bis zu 400 Impfungen pro Tag (7-Tages-Woche) gesteigert werden, sobald mehr Impfstoff bereitsteht. Für eine Impfung musste und muss auch künftig vorab ein Termin über die Kassenärztliche Vereinigung vereinbart werden.

13. Januar: Impfzentrum übergeben

Am 13. Januar ist das Impfzentrum im Erholungshaus von der Eigentümerin des Gebäudes, der Bayer AG, offiziell an die Stadt übergeben worden.
Mehr zum Thema in der Pressemitteilung der Stadt

Hier das Video zur Pressekonferenz am 13. Januar:

Wie in ganz Nordrhein-Westfalen ist auch in Leverkusen am 27. Dezember mit den ersten Impfungen gegen das Corona-Virus begonnen worden. Wie alle anderen Städte sind zunächst 180 Impfdosen des zugelassenen BioNTech-Wirkstoffes ausgeliefert. Rund 1300 weitere Dosen bis Monatsende sind angekündigt. Weitere 1500 Dosen sollen bis Ende Januar kommen.

Die Impfungen werden, wie festgelegt, zuerst nach und nach  ausschließlich in Pflegeinrichtungen durch die mobilen Impfteams vorgenommen. Als eine der Ersten wurde Elisabeth Eckert (96) in der "Pflegeresidenz" in Wiesdorf geimpft. Sorgen vor der Impfung hatte sie nicht: "Ich halte das für sehr wichtig. Der Arzt hat es auch gut gemacht."

Insgesamt erhielten am ersten Impftag 40 Bewohnende und 60 Mitarbeitende der Senioreneinrichtung die Impfung.
Tage zuvor wurden Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige sowie das Pflegepersonal von einem Arzt über die Impfung informiert. Abgeklärt wurden dabei die medizinische Vorgeschichte und auch alle Fragen rund um die Impfung. Die Impfung ist freiwillig.

"Impfung rettet Leben"

Grundsätzlich wird sie nur dann durchgeführt, wenn keine Komplikationen vorliegen und eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung vorliegt. Sie muss im Abstand von mindestens drei Wochen wiederholt werden, um einen zuverlässigen Schutz zu gewährleisten.
Oberbürgermeister Uwe Richrath informierte sich vor Ort über den Impfstart. Er sagte: "Ich bin sehr froh, dass wir jetzt endlich den Impfstoff haben. Es ist ein großer Hoffnungsschimmer, so dass wir wenigstens etwas zuversichtlicher in das neue Jahr 2021 gehen können. Ich hoffe sehr, dass dann die Impfbereitschaft möglichst groß ist. Denn diese Impfung rettet Leben."

Ab 27. Dezember ist mit den ersten Impfungen begonnen worden.
Zunächst wird noch nicht genug Impfstoff für alle zur Verfügung stehen.
Daher gibt es eine Reihenfolge der Gruppen, die geimpft werden. Zuerst werden besonders schutzbedürftige Personengruppen geimpft: Menschen in Alten- und Pflegeheimen, in bestimmten Bereichen von Krankenhäusern und das jeweilige Personal, Menschen ab 80 Jahren.  
Informationen zum Ablauf der Impfkampagne in NRW finden Sie hier.

In Leverkusen ist das Erholungshaus der Bayer-Kulturabteilung an der Nobelstraße in Wiesdorf als Impfzentrum eingerichtet und  betriebsbereit.

Zentrum als Schaltzentrale

Das Erholungshaus ist Impfzentrum und damit die logistische Schaltzentrale für die Impf-Aktivitäten.
 
Nach den Vorgaben des Landes sollen, sobald der Impfstoff bereit steht, zunächst besonders schutzbedürftige Personengruppen in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern und das jeweilige Personal geimpft werden. Das wird durch mobile Impf-Teams am jeweiligen Ort umgesetzt.
Geimpft werden wird zweifach in einem zeitlichen Abstand von sechs Wochen.

Möglichkeiten zur Impfung für andere Gruppen der Bevölkerung sind ab 8. Februar 2021 geplant. Zunächst ist die Gruppe der über 80 Jahre alten Menschen an der Reihe.
Das Erholungshaus ist nicht vorgesehen für spontane Impfungen ohne Termin.
Im Haus sind vier sogenannte "Impfstraßen" eingerichtet für insgesamt 400 Impfungen pro Tag. Der Einsatz ist täglich, auch an den Wochenenden, vorgesehen.
Die Impfungen werden durch niedergelassene Ärzte vorgenommen, unterstützt durch weiteres Personal.

Zur Wahl des Gebäudes

Das Gebäude an der Nobelstraße in Leverkusen-Wiesdorf ist zentral zentrumsnah gelegen, ist mit Bussen gut zu erreichen, hat ausreichend Parkplätze im Umfeld und hat geeignete Räumlichkeiten und Technik.
Das Land übernimmt die Finanzierung der Impfzentren in den Städten, Kreisen und Gemeinden.

Vielen Dank fürs Teilen


Seniorin Elisabeth Eckert bei der Impfung. OB Uwe Richrath (lks.) beim Impfstart in der Wiesdorfer Pflegeresidenz.
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