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Organisation und Angebote

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Impfungen über 70 Jahre: Termine Terminvergaben

Update:
- Ab Montag, 19. April, können die Jahrgänge 1946 und 1947 einen Termin vereinbaren.
- Ab Freitag, 16. April, können auch die Jahrgänge 1944 und 1945 einen Impftermin vereinbaren.
  
Update:
Die Geburts-Jahrgänge 1942 und 1943 können ab sofort einen Impftermin vereinbaren.

Gestartet wird mit denjenigen, die das 79. Lebensjahr vollendet haben: Jahrgangsweise - von Jahrgang 1941 bis Jahrgang 1951 - können sich Einwohner über 70 Jahren impfen lassen. Impfstoffe von BioNTech und Moderna kommen zum Einsatz. Neu ist, dass auch sogenannte "Paartermine" möglich sind. Das heißt: Es kann ein gemeinsamer Impftermin auch für die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner mitbucht werden, unabhängig von dessen Alter.
         
Der Impftermin wird bei der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart. Ab 6. April sind Termine für den Jahrgang 1941 freigeschaltet. Die Impfungen sollen ab 8. April beginnen. 
Für die Terminvergabe auch in Leverkusen ist ausschließlich die Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) verantwortlich und zuständig. Die Stadt Leverkusen hat darauf keinerlei Einflussmöglichkeit. Es wird daher darum gebeten, von Terminanfragen über die städtische Corona-Hotline abzusehen.

Bei Vorerkrankungen (zweite Priorität)

Die Impfungen in Deutschland werden gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission durchgeführt und sind gesetzlich in der Corona-Impfverordnung des Bundes geregelt. Die Verordnung unterscheidet zwischen verschiedenen Gruppen von Impfberechtigten und legt die Reihenfolge der Impfungen fest. Menschen mit bestimmten chronischen Vorerkrankungen und einem sehr hohen Sterberisiko sind dabei grundsätzlich erst ab der zweiten Priorisierungsstufe impfberechtigt. Diese Impfungen haben ab 6. April in den Hausarztpraxen begonnen. Impfberechtigte sollten sich an ihre jeweiligen Haus- oder Fachärzte wenden. Alle der Kassenärztlichen Vereinigung angeschlossenen Ärzte dürfen Schutzimpfungen durchführen.

Sofern Betroffene jedoch ihre vorliegende Erkrankung innerhalb der Priorisierung gemäß Corona-Impfverordnung nicht oder nicht angemessen berücksichtigt sehen, können sie einen Antrag auf Einzelfallentscheidung stellen.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: 

  • Wenn die Erkrankung nicht in der Corona-Impfverordnung aufgelistet ist, die Betroffenen aber glauben, dass ihre Erkrankung eine vergleichbare Gefährdung bedingt, können sie einen Gleichstellungsantrag stellen. Dazu müssen sie von Ihrem Arzt ein aussagefähiges ärztliches Zeugnis vorlegen(ein einfaches Attest ist nicht ausreichend). Sofern der Antrag bewilligt wird, werden Sie der entsprechenden in der Corona-ImpfVO genannnten Priorisierungsstufe (s.o.) zugeordnet. Die Impfungen für diese Gruppen beginnen voraussichtlich frühestens ab Ende März. 
  • Wenn eine Erkrankung so schwerwiegend ist (unabhängig von einer Auflistung in der Impfverordnung), dass sie Betroffenen umgehend in die höchste Priorisierungsstufe aufgenommen werden müssen, ist es möglich, einen Antrag auf Höherstufung stellen. Dazu muss ebenfalls ein aussagefähiges ärztliches Zeugnis vorgelegt werden (ein einfaches Attest ist nicht ausreichend).

Ein Antrag auf Höherstufung ist nur dann aussichtsreich, wenn aufgrund besonderer Umstände und nach individueller ärztlicher Beurteilung eine umgehende Höherstufung zwingend notwendig ist.

Alle Anträge sollten inklusive ärztlichem Gutachten an die Stadt Leverkusen unter der Mailadresse coronastadt.leverkusende gerichtet werden. Die Anträge auf Höherstufung werden von einer Clearingstelle beim Land entschieden, die Anträge auf Gleichbehandlung bei örtlichen Gesundheitsamt. Nach Prüfung der Anträge durch die Clearingstelle beim Land bzw. das örtliche Gesundheitsamt werden die Bescheide der oder dem Antragsteller von der Stadt übermittelt.

Impfdosen für über 80jährige

23. März: Über 80jährige Leverkusenerinnen und Leverkusener, die bislang noch nicht geimpft wurden, haben gute Chancen, einen Impftermin bei der Kassenärztlichen Vereinigung machen zu können.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine zusätzliche Versorgung der Impfzentren mit BioNTech-Impfdosen in die Wege geleitet.
Inzwischen stehen daher auch in Leverkusen bis Mitte April kurzfristig weitere Impftermine für die Zielgruppe zur Verfügung.
Die Terminvergabe läuft nach wie vor über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein.
Wer Unterstützung braucht, kann sich an die Leverkusener Impfpaten wenden.

Informationen zu den Terminkapazitäten unter: www.kvno.de

Impf-Fahrplan

"Impfpaten" und andere Angebote

Wie melde ich mich zur Impfung an? Wie komme ich zum Impfzentrum? Wie läuft die Impfung ab? - diese Fragen sich für Menschen über 80 Jahren oft nicht völlig ohne Hilfe zu klären. Dann helfen ihnen die "Impfpaten" und andere Unterstützungen weiter.

"Impfpaten", das sind ehrenamtliche Einwohner, die Leverkusenerinnen und Leverkusener auf Wunsch unterstützen. Sie beantworten Fragen zum Impfablauf, übernehmen die Terminbuchung und begleiten bei Bedarf ins Impfzentrum.
In Einzelfällen kann von der Caritas auch die Fahrt ins Impfzentrum übernommen werden (nicht barrierefrei).  

Wer dieses und andere Angebote nutzen möchte:

  • Impfpaten

Arbeiterwohlfahrt
Ansprechpartnerin: Anke Hartmann
Telefon: (0214)23153 oder (0214)8202597

Caritasverband
Ansprechpartner: Hieronymus Messing
Telefon: (0214)85542504

Arbeiter Samariter Bund
Terminbuchung und Fahrdienst (gegen geringen Preis)
Ansprechpartner:
Frau Herz und Herr Vogt
Montag bis Freitag: 9 Uhr bis 17 Uhr
Telefon: (0214) 2065785 

Begleitservice im Impfzentrum:
Der Malteser Hilfsdienst e.V. bietet  innerhalb des Impfzentrums einen ehrenamtlichen Begleitservice. Dieser begleitet hilfsbedürftige Personen, die ohne Begleitperson kommen, im Ablauf innerhalb des Impfzentrums.

  • Nur Fahrdienst:

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Bergisch Neukirchen
Fahrten für Seniorinnen uns Senioren aus Bergisch Neukirchen
Telefon: (02171) 30569

  • Nur Beratung:

Diakonisches Werk
Beratung zum Thema Impfung und Buchung eines Termins
Montags und dienstags: 10 Uhr bis 12 Uhr
Telefon: (0214) 382770

Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ)
Die Sozialpsychiatrische Ambulanz bietet älteren Menschen, die sich wegen psychischer Krisen oder Erkrankungen melden, auch beratende Hilfestellung und Orientierung an zum Thema Impfen.
Telefon: (0214) 833322

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