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Info Corona-Virus

Info zu Corona-Virus

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Leverkusen zur Corona-Epidemie: so die Tageszahlen zu den Infektionsfällen und aktuelle Schutzmaßnahmen von Land und Stadt.

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
25. Februar 4758 75 4332 351 73,9
24. Februar 4738 75 4216 447 70,2
23. Februar 4727 75 4189 463 68,4
22. Februar 4718 75 4125 518 70,8
21. Februar 4705 75 4103 527 73,9
20. Februar 4675 75 4067 533 62,9

*Inzidenz: Anzahl (Rate) der Neuerkrankungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

Quelle der Zahlen: Lagebericht der Stadt. Info dazu hier.

Ältere Fallzahlen aus Leverkusen sind auf der Seite "Archiv Aktuelles" zu finden.

Link zur landesweiten Übersicht

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes, zur aktuellen Lage in Leverkusen (Stand: Freitag, 19. Februar)

Frage: Wie bewerten Sie die Entwicklung der Inzidenzzahlen in der Stadt?

Antwort Dr. Oehler:
Der Wert - heute liegt er bei 64,7 – zeigt weiterhin eine Abnahme der Fallzahlen an, auch im Vergleich zur Vorwoche. Die Richtung stimmt. Doch landesweit gibt es partiell auch wieder gegenläufige Entwicklungen, also wieder ansteigende Zahlen.

Frage: Was könnte das bedeuten?

Antwort Dr. Oehler:
Die Frage stellt sich, ob das an der Verbreitung der Mutanten liegen könnte. Bei uns in der Stadt sind rund 20 Prozent der Infektionsfälle auf die britische Mutante zurückzuführen. Das ergeben die Nachtests der positiven PCR-Tests; die südafrikanische Mutante taucht weiterhin nur vereinzelt auf.
Auch bundesweit dominiert die britische Mutante B 1.1.7. Es gibt modellhafte Berechnungen, wonach es im März/April einen deutlichen Wiederanstieg der Fälle geben könnte, falls sich das jetzige Infektionsgeschehen weiter fortsetzt. Wie gesagt, das sind nur Modelle. Wir müssen abwarten.
Doch das heißt zugleich: Wir müssen uns weiter an die AHA-Regeln halten und private Kontakte reduzieren, um die Zahl der Infektionen weiter zu drücken.   

Frage: Umso wichtiger ist es, dass es mit den Impfungen vorangeht. In unserer Stadt sind inzwischen 4635 Impfungen durchgeführt worden. Bewohnende aller Alten- und Pflegeheime haben beide Impfungen bekommen, medizinisches Personal ist zum Teil geimpft und auch bei den über 80jährigen geht es weiter. Was ist dabei wichtig zu wissen?

Antwort Dr. Oehler:
Mir geht es an der Stelle erneut um die Diskussion um den Stellenwert des Vektor-Impfstoffs (AstraZeneca). Berichtet wird teilweise von etlichen Nebenwirkungen. Wichtig ist dabei: Es sind allgemein keine Impfschäden sondern  übliche Impfreaktionen. Auch der mRNA-Impfstoff (z.B. BioNtech) zeigt ähnliche Reaktionen, allerdings bei der Zweitimpfung – das belegen Studien. Das heißt: Beides ist durchaus vergleichbar und kein etwaiger zusätzlicher "Makel" des Vektor-Impfstoffs.

Frage: Ein klarer Unterschied ist bei der Wirksamkeit gegeben. Eine 70prozentige Wirksamkeit – was ist mit den 30 Prozent, die zu 100 Prozent fehlen?

Antwort Dr. Oehler:
Nun, das heißt ja nicht, dass die Impfung minderwertig wäre. Zum einen: 70 Prozent Schutzwirkung gegen eine Infektion mit dem Virus  ist eine gute Wirksamkeit. Und bei den restlichen 30 Prozent schützt der Impfstoff mehrheitlich immer noch vor schweren oder gar tödlichen Verläufen bei einer Erkrankung.
Einzubeziehen ist auch der Faktor Zeit: Denn Transport, Lagerung und Verimpfung sind viel einfacher als bei dem mRNA-Impfstoff. Daher ist der Vektor-Impfstoff insgesamt ein sehr guter Impfstoff.

Stadt: Maskenpflicht und Fiebermessung

Die schon jetzt bestehende Maskenpflicht in Fußgängerzonen, in einem bestimmten Umkreis von Kitas, Schulen und Verwaltungsgebäuden und zu bestimmten Zeiten ist bis zum 7. März verlängert. An Markttagen in den drei Zentren gilt sie bereits ab 8 Uhr. Die Allgemeinverfügung der Stadt ist im Amtsblatt Nummer 5 (Verlängert bis 7. März Amtsblatt Nummer 12 abrufbar.


Medizinische Maske bei Besuch der Verwaltung
Wegen der Pandemie können nur Bürgerinnen und Bürger mit einer Terminvereinbarung die Stadtverwaltung für ihr Anliegen persönlich aufsuchen. Die Einlass-Regeln an den Verwaltungsgebäuden wie dem Rathaus/Bürgerbüro werden erweitert:
- Das Tragen einer medizinischen Maske (wie OP-Maske, FFP2) ist Pflicht.
 - Vor dem Einlass wird eine Fiebermessung durchgeführt.
Besuchern ohne medizinische Maske oder mit einer Körpertemperatur von 37,5 Grad und mehr muss der Zutritt zum Gebäude zum Schutz aller verwehrt werden.

Lockdown weiter bis 7. März

Update 22. Februar: Die geänderte Corona-Schutzverordnung des Landes gilt. Sie entspricht im Wesesentlichen dem Bund-Länder-Beschluss. Aktualisiert worden ist auch die Betreuungsverordnung.
Beide sind auf dieser Seite unter "Erlasse, verfügungen, Verordnungen" zu finden.

Wesentliche Änderungen:

- Testungen in Pflegeeinrichtungen: Das Pflegepersonal muss mindestens jeden zweiten Tag (zuvor mindestens jeden dritten Tag) getestet werden.
- Präsenzveranstaltungen in Schulen sind unter Auflagen ( unter anderem große Räume, Hybrid- und Wechselunterricht) zulässig für: Abschlussklassen, beim letzten Ausbildungsabschnitt (von nicht mehrjährigen Ausbildungen), bei nötigen Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung, bei musikalischem Unterricht als Einzelunterricht (für Kinder bis zum Eintritt in die weiterführende Schule) oder bei musikalischem Unterricht in festen Gruppen als Kooperation (von Musikschulen) an Schulen oder KiTas der Primarstufe.
- Sport im Freien ist auf Sportanlagen draußen zulässig und zwar:
alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie sportliche Ausbildung im Einzelunterricht.
Zwischen den Personen beziehungsweise den genannten -gruppen muss jeweils fünf Meter Mindestabstand eingehalten werden. Gemeinschaftsräume an den Sportanlagen dürfen weiterhin nicht genutzt werden.
- Friseur-Dienstleistungen und nichtmedizinische Fußpflege sind ab 1. März wieder zulässig, jedoch nur mit vorheriger Reservierung.
- Das Alkohol-Verkaufsverbot zwischen 23 Uhr und 6 Uhr Uhr ist aufgehoben.
- sogenannte "Corona-Bremse":
Kommunen, die nachhaltig und signifikant über einem Inzidenz-Wert von 50 (vorher 200) liegen, können weitere Maßnahmen prüfen.
Kommunen, die nachhaltig und signifikant unter einem Inzidenz-Wert von 35 (vorher 50) liegen, können weitere Maßnahmen prüfen.

 
10. Februar: Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsdidentinnen und -präsidenten der 16 Bundesländer haben sich bei ihrer Beratung am 10. Februar darauf geeignet, die bisherigen Einschränkungen größtenteils zunächst bis zum 7. März zu verlängern. Zudem sollen, wenn Öffnungen anstehen, KIndertagesbetreuung und Schulen als erste damit anfangen. Das liegt in der Zuständigkeit der Länder, wie und wann diese das umsetzen.
Friseurgeschäfte sollen schon ab 1. März wieder öffnen dürfen. Weitere Öffnungen sollen ab einer stabilen Inzidenzzahl von 35 im Einzelhandel, für körpernahe Dienstleistungsbetreibe, für Museen und Galerien in den Ländern erfolgen können.
Der Link zur Seite der Bundesregierung (mit dem Beschlussdokument)

18. Februar: weitere Todesfälle

Mittlerweile sind 75 Tote infolge einer Erkrankung mit dem Corona-Virus zu beklagen. Ein 61-jähriger Leverkusener, der mit dem Corona-Virus infiziert war und Vorerkrankungen hatte, ist bereits am 11. Februar verstorben.

Update: Das Land hat die Coronaschutz-Verordnung an den Beschluss angepasst.
Link zur Verordnung (Änderungen sind gelb markiert), gültig ab 25. Januar bis zum Ablauf des 14. Februar.

Wichtige Änderung:
- Masketragen: In Bus und Bahn, in Geschäften und Praxen und anderen Orten, bei Gottesdiensten sind sogenannte medizinische Masken zu tragen. Das sind laut Landesverordnung "sogenannte OP-Masken, Masken vom FFP2 Standard oder vergleichbare (KN95/N95)". (Paragraph 3) Wer diese Masken dort nicht trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen.

Das bedeutet: Dort reichen sogenannte "Alltagsmasken" (Schals, Tücher, selbstgenähte Masken nicht mehr aus.
Diese können jedoch weiterhin sozusagen unter freiem Himmel in den ausgewiesenen Gebieten mit Maskenpflicht getragen werden.           

Bis zum 14. Februar wird der jetzige Lockdown mit seinen einschränkenden Maßnahmen verlängert. Das sieht auch der Beschluss des jüngsten Bund-Länder-Treffens vor.
Anlass zur Besorgnis bietet dabei vor allem die hochansteckende Mutation des Virus B.1.1.7, wie sie in Großbritannien und jetzt auch zunehmend in Deutschland auftaucht und ausbreitet.
Zwar stagnieren die Inzidenzzahlen oder sind leicht rückläufig, doch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern liegt laut Land 25 Prozent über dem Vorjahr. Daher werden die Einschränkungen bis zum Ablauf des 14. Februar verlängert.

Das bedeutet: Schulen bleiben geschlossen, Kitas bleiben im Notbetrieb, private Kontakte sind weiter eingeschränkt, der Einzelhandel, Dienstleistungen und andere sind weitgehend im Lockdown. In Bus und Bahn, in Geschäften, bei Gottesdiensten, in Arztpraxen sollen zudem medizinische Masken getragen werden.  
Zudem soll laut Beschluss die Arbeit im Homeoffice weitergehend ermöglicht werden. Religiöse Versammlungen aller Glaubensrichtungen sind unverändert und zwingend anzuzeigen.
Für Unternehmen und Solo-Selbständige sollen die Überbrückungshilfen des Bundes nachgebessert werden.
Info auch: Beschluss vom 19. Januar

Bundesweite Impfverordnung

Update 8. Februar: Der Bund hat die Impfverordnung aktualisiert. Die bisherige Reihenfolge der Gruppen bleibt unverändert. Änderungen betreffen vor allem Menschen mit Erkrankungen sowie das Verfahren in punkto des neuen Impfstoffs Astrazeneca. Dieser ist kürzlich zugelassen worden.
FAQ zum Thema und die Verordnung finden Sie hier

18. Dezember 2020: Der europaweite Impfbeginn wird voraussichtlich am 27. Dezember sein. Die Impfzentren in Deutschland sind vorbereitet. Zu Anfang wird ein Impfstoff in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen. Deswegen ist eine Einstufung nach Priorität, eine Reihenfolge, notwendig. An erster Stelle werden ältere und alte Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Mitarbeitende dort sowie in bestimmten Bereichen medizinischer Einrichtungen (wie: Krankenhäuser-Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste) geimpft. 
Wie die Abfolge der Impfungen insgesamt festgelegt ist, regelt die Coronavirus-Impfverordnung. Sie gilt bundesweit. 
Link zur Impfverordnung (gültig: 15.Dezember 2020 bis 31. März 2021) 
             

Archiv: Informationen

Alle weiteren Informationen zum Thema auf leverkusen.de seit 10. März 2020 finden Sie hier

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