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Info Corona-Virus

Info zu Corona-Virus

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Leverkusen zur Corona-Epidemie: so die Tageszahlen zu den Infektionsfällen und aktuelle Schutzmaßnahmen von Land und Stadt.

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum          
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
20. Juni 7959 101 7829 29 7,9
19. Juni 7958 101 7822 35 8,6
18. Juni 7957 101 7813 43 10,4
17. Juni 7954 101 7805 48 15,3
16. Juni 7952 101 7797 54 20,2
15. Juni 7951 101 7767 83 26,9
14. Juni

7947

100 7759 88 28,1

*Inzidenz: Anzahl (Rate) der Neuerkrankungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner laut Landeszentrum Gesundheit

Quelle: Lagebericht der Stadt. Info dazu hier.
Ältere Fallzahlen aus Leverkusen sind auf der Seite "Archiv Aktuelles" zu finden.

Link zur landesweiten Übersicht

Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes, antwortet zur aktuellen Corona-Lage in der Stadt (Stand: 18. Juni)

Frage: Die Inzidenz in Leverkusen liegt aktuell nur noch bei 10,4. Ganz viele Einschränkungen sind ab morgen aufgehoben. Die Krankenhäuser in der Stadt haben keine COVID-Patienten mehr. Das sind doch nur gute Nachrichten...
Antwort Dr. Oehler: Ja, durchweg positive Botschaften. Wir liegen mit der Inzidenz auch unter dem Landesdurchschnitt von 11,2. Was für mich als Amtsarzt außerdem wichtig ist: Leverkusen hat im landesweiten Vergleich eine geringe Sterberate. Das hat die AOK-Krankenkasse in einem Bericht aktuell festgestellt. Darum ging es ja letztlich bei all den Maßnahmen: Menschenleben soweit wie möglich zu retten und die Krankenhäuser nicht zu überlasten.

Frage: Bedeutet die aktuelle Lage eine komplette Entwarnung und schnelle Rückkehr ins normale Leben?
Antwort Dr. Oehler: Nein, wir müssen wachsam bleiben. Die Entwicklung der Mutanten-Situation müssen wir vor allem im Auge behalten. Die Spatzen pfeifen es ja sprichwörtlich "von den Dächern": Wir müssen uns von der ansteckenderen Delta-Variante, vormals als „indische Mutante“ bezeichnet, vorsehen.
Das beste Mittel dagegen ist die Impfung. Und dabei gibt es zur Zeit noch eine große Lücke zwischen Erst- und Zweitgeimpften. Der Schutz gegen die Delta-Variante greift aber erst nach der zweiten Impfung. Denn diese Mutante zählt zu den sogenannten „Escape (Flucht)“-Mutanten. Das bedeutet, vereinfacht gesagt, sie kann vor gebildeten Antikörpern gegen das Coronavirus flüchten.
Deswegen geht es darum, dass möglichst viele Menschen zwei Impfungen haben. Was bei den meisten Impfstoffen (außer dem von Johnson & Johnson) notwendig ist.

Frage: Macht es dann nicht Sinn, die zweite Impfung vorzuziehen?
Antwort Dr. Oehler: Auf keinen Fall. Denn der Grad der Schutzwirkung  gegen die Delta-Variante ist abhängig vom optimalen Zeitpunkt der zweiten Impfung. Daher meine Bitte an alle Impfwilligen: Halten Sie die Zeitspanne zwischen erster und zweiter Impfung ein, verkürzen Sie sie nicht wegen eines Urlaubs. Da ist die Gesundheit wichtiger.

Frage: Manche fürchten in dem Zusammenhang eine kommende vierte Infektionswelle. Wie schätzen Sie das ein?
Antwort Dr. Oehler: Ob eine vierte Welle kommt, weiß man, Stand heute, nicht. Ich teile aber die Besorgnis.
Deshalb: Wir dürfen jetzt nicht unvorsichtig werden. Die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln müssen wir erst einmal auch weiter einhalten. Damit wir alle letztlich gut durch die Pandemie kommen.

Ab 19. Juni: weitere Lockerungen

Die 7-Tage-Inzidenz in Leverkusen liegt stabil und festgestellt unter dem Wert 35. Damit gelten ab Samstag, 19. Juni, die Regelungen der Stufe 1.

Das bedeutet: 

für die Kontaktbeschränkungen:
Im öffentlichen Raum dürfen sich Angehörige aus fünf Haushalten ohne Personenbegrenzung treffen, zudem nachweislich durchgeimpfte oder genesene Personen aus weiteren Haushalten. Mit negativem Testnachweis dürfen sich bis zu 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen. Nachweislich Immunisierte und Kinder bis zum Schuleintritt können noch hinzukommen.

für die Gastronomie:
Nicht nur die Außen- sondern auch die Innengastronomie kann ohne negativen Test aufgesucht werden. Es gelten dort aber die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.
Auch in Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen dürfen bis zu 100 Personen mit negativem Test im Freien wieder bewirtetet werden. 

für private Veranstaltungen:
Private Veranstaltungen sind im Freien mit bis zu 250 Gästen ohne Test, in geschlossenen Räumlichkeiten mit bis zu 100 Gästen mit Negativ-Testnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich. Für Partys gilt ebenfalls eine generelle Testpflicht oder der Nachweis einer Immunisierung. Draußen dürfen bis zu 100 eingeladen werden, innen bis zu 50 Gäste. Auch hier muss die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein. 

für die Kultur:
Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Theater, Oper und Kinovorstellungen mit bis zu 1.000 Personen sind draußen wie drinnen möglich. Da auch im Land die Inzidenzstufe 1 gilt, sind wahlweise Negativtestnachweise (bzw. Immunisierungs-Nachweise) oder Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen erforderlich. Ab dem 1. September 2021 sind Musikfestivals mit Test und genehmigtem Konzept und bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern erlaubt. 

für Sport und Freizeit:

Da auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, kann bei der Sportausübung auf Tests verzichtet werden. Ab Montag (21.6.) kommt eine neue Regelung hinzu: in geschlossenen Räumen einschließlich Fitnessstudios kann beim kontaktfreien  Sport wahlweise auf die Tests oder den Mindestabstand verzichtet werden. besondere Regelung: hochintensives Ausdauertraining)

1.000 Zuschauende dürfen in den Außenbereichen zusammenkommen, jedoch nur 33 Prozent der maximalen Kapazität einnehmen. Innen gilt auf festen Sitzplätzen im Schachbrettmuster die gleiche Regelung, jedoch müssen dort negative Tests vorgelegt werden.

Der Betrieb von Freibädern sowie der Betrieb von Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen ist ausschließlich im Freien ohne Negativ-Testnachweis möglich. Für andere Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen gilt nach wie vor die Pflicht, einen negativen Test vorzuweisen.

Eine tabellarische Übersicht aller Regelungen unter dem Wert von 35 ist auf der Seite des Landes und auch als FAQ zu finden.


Vor allem wer Veranstaltungen plant, sollte die genauen Vorschriften der Coronaschutzverordnung prüfen, da einige Lockerungen daran geknüpft sind, dass auch im Land die Inzidenzstufe 1 gilt, andere wiederum erst am 1. September zum Tragen kommen.

Keine Maskenpflicht mehr im Freien

Die Stadt hat die bis dato geltende Maskenpflicht für die Außen-Bereiche in der Stadt aufgehoben. Demnach muss keine Maske mehr im Freien getragen werden.
Gründe sind die weiter sinkende Inzidenzzahl (unter 35) und ein deutlich geringeres Infektionsrisiko im Freien als in geschlossenen Räumen.

Auf Wochenmärkten und anderen Verkaufsstellen draußen gilt sie allerdings weiterhin.
Im Übrigen gelten die Regelungen der landesweiten Corona-Schutzverordnung zum Tragen einer Maske (Paragraph 5).
Link zum Amtsblatt Nummer 39

14. Juni: Digitaler Impfnachweis

Parallel zum gelben Impfausweis kann der Impfstatus grundsätzlich auch per App – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – nachgewiesen werden. Für die Nutzung des digitalen Impfnachweises mittels App muss für jede Impfung ein QR-Code eingescannt werden. 

In den kommenden Tagen werden die Apotheken und die Impfzentren eingebunden. Die Anbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird sukzessive bis Mitte Juli erfolgen.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin im Impfzentrum hatten müssen nichts veranlassen, um die QR-Codes im Nachhinein zu erhalten. Sie bekommen die Codes automatisch bis Ende Juni per Post zugeschickt.

Sind die Impfungen in Arztpraxen erfolgt, ist der QR-Code grundsätzlich über die Praxis oder die Apotheken beziehbar.

Alle weiteren Personen können den QR-Code in Apotheken oder bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erhalten. Dies betrifft häufig Personen, die durch mobile Teams geimpft wurden (bspw. Beschäftigte in einer Pflegeeinrichtung), die in Krankenhäusern geimpft wurden oder die außerhalb eines Impfzentrums einen Impftermin vereinbart haben.

In den Impfzentren werden diese Codes künftig für alle neu durchgeführten Impfungen vor Ort ausgegeben.

Für den womöglich seltenen Fall, dass Personen, die bereits im Impfzentrum geimpft worden sind, bis zum Beginn der Sommerferien keine Post mit dem QR-Code erhalten, ist davon auszugehen, dass die notwendigen Daten für den Versand im Impfzentrum nicht vorlagen. Diese Personen können ihren QR-Code dann selbstverständlich auch durch eine Apotheke oder Arztpraxis ausstellen lassen.

Über die Suche auf der Website mein-apothekenmanager.de können Apotheken gefunden werden, die digitale Impfnachweise ausstellen.

12. Juni: Impfungen auch in Steinbüchel erfolgreich

Die sozialraumbezogenen Impfungen wurden am Samstag, 12. Juni, in Steinbüchel mit fortgeführt. Das mobile Impfteam war in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Impfberechtigt waren Personen mit Wohnsitz in Steinbüchel. Diese wurden über die Caritas und Sozialraumakteure als Kooperationspartner gezielt auf die Aktion hingewiesen. Eine vorherige Anmeldung war nicht nötig. Zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr wurden insgesamt rund 390 – und damit alle zur Verfügung stehenden – Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson verimpft. Dieser muss im Gegensatz zu den anderen bekannten Impfstoffen nur einmal gespritzt werden.

Oberbürgermeister Uwe Richrath und Gesundheitsdezernent Alexander Lünenbach waren am Vormittag gemeinsam mit Caritasdirektor Wolfgang Klein, Feuerwehrchef Hermann Greven, Thomas Windoffer, Zugführer des Löschzuges 15, sowie Agnes Dahlem, Leiterin des dortigen Nachbarschaftstreffs des Caritasverbandes Leverkusen vor Ort, um sich auch in Steinbüchel bei allen Beteiligten zu bedanken. „Es ist schön, dass auch die Impfaktion in Steinbüchel auf so großes Interesse gestoßen ist. Diese niederschwelligen Angebote sind eine sehr gute Möglichkeit, um Menschen direkt vor Ort zu erreichen und ihnen einen unkomplizierten Zugang zur Impfung zu eröffnen. Das war ein weiterer wichtiger Beitrag für den Impffortschritt in Leverkusen. Allen Beteiligten gebührt daher mein großer Dank für den heutigen Einsatz und die vorangegangene Organisation.“

Als im November 2020 die ersten Marinesoldatinnen und Soldaten ihren Dienst im Gesundheitsamt der Stadt Leverkusen zur Unterstützung bei der Kontaktpersonennachverfolgung aufnahmen, ahnte keiner, dass dieser Hilfeleistungseinsatz sieben Monate dauern würde. In diesen sieben Monaten verrichteten täglich bis zu 21 Soldatinnen und Soldaten ihren Dienst im Gesundheitsamt und leisteten einen wesentlichen Beitrag bei der Kontaktpersonennachverfolgung und somit bei der Bekämpfung der Pandemie in Leverkusen. Bis zu 140 Ordnungs- bzw. Quarantäneverfügungen wurden täglich durch die Soldatinnen und Soldaten erstellt.

Da nun die Corona-Inzidenz einen stabilen Wert unter 50 erreicht hat, ist es nur folgerichtig, die Einsatzkräfte am 15. Juni wieder zu ihren Familien am Heimatstandort Nordholz an der Nordseeküste zu entlassen.

Die Arbeit im Gesundheitsamt war für die Soldatinnen und Soldaten zwar zum Teil sehr stressig und zeitintensiv, aber dennoch war es für jeden und jede eine besonders verantwortungsvolle Herausforderung neben dem normalen Dienstalltag, die alle mit Stolz erfüllt hat. Jeder Einzelne konnte mit seiner Arbeit klitzekleinen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten. Die Soldatinnen und Soldaten wurden mit ihren Uniformen im Stadtbild wargenommen. So habe sich oft ein kurzes freundliches Gespräch ergeben, das häufig mit der Frage „was macht denn die Marine bei uns in Leverkusen?“ begann. Auch war ein einfaches ‚Daumen hoch‘ aus einem fahrenden Auto heraus ein Zeichen der Wertschätzung für die eingesetzten Kräfte.

Sowohl Oberbürgermeister Uwe Richrath als auch Gesundheitsdezernent Alexander Lünenbach dankten den Soldaten persönlich für die geleistete Unterstützung und verabschiedeten sie offiziell vor dem Best Western Hotel, wo die Soldaten zuletzt untergebracht waren.

Ab 6. Juni: Lockerungen Inzidenzstufe 2

Die Inzidenz bleibt stabil unter 50. Ab Sonntag, 6. Juni gelten in Leverkusen daher folgende Regelungen: 

Gastronomie

  • Nutzung der Außengastronomie ohne Test- bzw. Immunisierungsnachweis
  • Nutzung der Innengastronomie mit Negativtest- bzw. Immunisierungsnachweis und Platzpflicht

Kontaktbeschränkungen
Zusammentreffen im öffentlichen Raum für:

  • Angehörige aus drei Haushalten ohne Personenbegrenzung
  • bis zu zehn Personen aus beliebigen Haushalten mit Negativtestnachweis
  • zusätzlich dürfen immunisierte (nachweislich durchgeimpfte oder genesene) Personen aus weiteren Hausständen teilnehmen

Private Veranstaltungen – keine Partys*

  • im Freien: mit bis zu 100 Gästen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten: mit bis zu 50 Gästen

Voraussetzung sind ein Negativtest-/Immunisierungsnachweis sowie Rückverfolgbarkeit

(* Zur Abgrenzung von Partys und vergleichbaren Feiern anderer privaten Veranstaltungen gilt derzeit generell: Wenn mit der dauerhaften Einhaltung der Mindestabstände und gegebenenfalls Maskenpflichten nicht sicher gerechnet werden kann, dürfen private Veranstaltungen nicht stattfinden. Private Veranstaltungen, bei denen z.B. getanzt wird und die Abstände zwischen den Gästen nicht eingehalten werden können, sind nicht möglich.)

Kultur

  • Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Theater, Oper und Kinovorstellungen in geschlossenen Räumlichkeiten mit bis zu 500 Personen, mit Negativtest- bzw. Immunisierungsnachweis und Platzpflicht.
  • Kultureinrichtungen wie Museen können wieder ohne Terminvergabe öffnen

 

Sport und Freizeit
Im Freien:

  • kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung
  • beim Kontaktsport max. 25 Personen mit Negativtest-/Immunisierungsnachweis sowie Rückverfolgbarkeit
  • Sportveranstaltungen mit max. 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (oder max. ein Drittel der regulären Zuschauerkapazität)

In Innenräumen (inkl. Fitnessstudios):

  • kontaktfreier Sport mit Negativtest-/Immunisierungsnachweis und Rückverfolgbarkeit
    davon ausgenommen: hochintensives Ausdauertraining
  • beim Kontaktsport max. 12 Personen mit Negativtest-/Immunisierungsnachweis sowie Rückverfolgbarkeit
  • Sportveranstaltungen mit max. 500 Personen, Negativtest-/Immunisierungsnachweis sowie ein Sitzplan sind erforderlich

Schwimm- und Spaßbädern, Saunen, Indoorspielplätze und ähnlichen Einrichtungen (inkl. der nicht sportbezogenen Infrastruktur) dürfen öffnen. Voraussetzung für die Nutzung ist ein negativer Test bzw. ein Immunisierungsnachweis sowie eine Personenbegrenzung.

Weitere Lockerungen betreffen die außerschulische Bildung und die Kinder- und Jugendarbeit sowie den Bereich Beherbergung und Tourismus.

Eine tabellarische Übersicht dieser Regelungen ist auf der Homepage des Landes unter https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/mit-neuen-regelungen-der-coronaschutzverordnung-zeigt-die-landesregierung-klare zu finden.

 

Die Regelungen zu den Inzidenzstufen

entsprechend der Coronaschutzverordnung des Landes:

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