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Info Corona-Virus

Info zu Corona-Virus

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Leverkusen zur Corona-Epidemie: so die Tageszahlen zu den Infektionsfällen und aktuelle Schutzmaßnahmen von Land und Stadt.

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
16. April 5982 86 5451 445 186,3
15. April 5917 85 5445 387 162,5
14. April 5869 85 5403 381 143,5
13. April 5836 85 5401 350 134,7
12. April 5766 83 5379 304 101,4
11. April 5725 83 5345 297 90,4
10. April 5689 83 5331 275 88,0

*Inzidenz: Anzahl (Rate) der Neuerkrankungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.
Quelle der Zahlen: Lagebericht der Stadt. Info dazu hier.
Ältere Fallzahlen aus Leverkusen sind auf der Seite "Archiv Aktuelles" zu finden.

Link zur landesweiten Übersicht

Die Infektionslage in der Stadt ist schwierig und dynamisch. Die Zahl der Erkrankten und die der Inzidenz steigen stark. Zudem wird die Lage in den Krankenhäusern für die Behandlung der Covid-Schwererkrankten, Stichwort "Intensivbetten" zunehmend "eng".
Daher hat der Krisenstab der Stadt entschieden, weitere, notwendige Maßnahmen einzusetzen. Diese erfolgen auch im Hinblick auf das regionale Umfeld.
 
Die neuen Einschränkungen sind:

- im privaten Bereich dürfen sich ein Haushalt mit nur einer weiteren Person treffen (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt). Das entspricht den Vorschriften der Corona-Schutzverordnung des Landes für den öffentlichen Raum.
- eine nächtliche Ausgangssperre im Stadtgebiet ab Samstag, 17. April. Von 21 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag gilt diese allgemein, abgesehen von genau beschriebenen Ausnahmen. 
- Schnelltests für Behördenbesuche sind ebenfalls ab 19. April Pflicht.
Einzelheiten und ausführliche Begründungen enthält die Allgemeinverfügung der Stadt vom 16. April. Der Link dazu.
Sie gilt ab 17. April bis zum 26. April.

Appell des Krisenstabs

Auch wenn der Ordnungsdienst der Stadt verstärkt unterwegs sei, könne die Stadt nicht alles kontrollieren. "Die Zahlen steigen dramatisch. Deswegen müssen wir handeln. Wir werden kämpfen müssen und hoffen, dass alle mitmachen", so der Appell des Krisenstabs der Stadt.
 
Einzelhandel: keine Besuche mehr

Einzelhandelsgeschäfte, die mit Testung und Termin besucht werden können, sind ab Montag, 19. April wieder nur mit "Click and Collect" erreichbar.
Andere Einrichtungen wie Museum und Stadtbibliothek müssen wieder schließen.
Das bedeutet, dass in Leverkusen die in der Landesverordnung vorgesehene "Notbremse" wieder greift und die Testoption nicht mehr gilt.

Trauerfeiern und Maskenpflicht

Die bisherigen Regelungen für Trauerfeiern und Bestattungen sowie für die Maskenpflicht bleiben bestehen und werden bis zum 26. April verlängert.

Dr. Martin Oehler,der Leiter des Gesundheitsamtes, zur aktuellen Lage in der Stadt (Stand: 16. April)

Frage:
Die Zahlen steigen sprunghaft: Fast 300 infizierte Menschen mehr in einer Woche, die Inzidenz ist von 88 auf 186,3 rasant angestiegen. Warum?

Antwort Dr. Oehler:
Im Land insgesamt sieht es so aus, wobei 13 Städte und Kreise bereits über der 200er-Inzidenz liegen, einer sogar über 300 und nur noch zwei unter 100. Das sind die Auswirkungen der Osterfeiertage.
Das ist vergleichbar mit der Zeit um Weihnachten: Erst ein scheinbares Absinken – was mit der zeitlich veränderten Erhebungslage während der Feiertage zu tun hatte. Dann ein Aufholeffekt, und nun  - nach der Inkubationszeit - zeigt sich die richtige Fallzahl-Steigerung durch Kontakte während der Feiertage um Ostern. Die Feiertage bringen die Versuchung mit sich, Hygieneregeln weniger streng einzuhalten. Jetzt fahren wir "die blutige Ernte" ein.
Deswegen ist ja auch das Impfen so zentral. Nur durch die Impfungen können wir die Pandemie brechen. Wir kommen gut voran in unserer Stadt mit dem Impfprogramm.

Frage: Zur Zeit gibt es Berichte über Erkrankungen und sogar Ausbrüche bei Geimpften. Wie beurteilen Sie das?

Antwort Dr. Oehler: Es ist richtig, dass auch manche Geimpfte sich infizieren und auch erkranken können. Schwere und tödliche Verläufe haben wir in diesen Fällen aber bislang nicht gesehen, und genau darum geht es ja in erster Linie.
Richtig ist auch, dass auch Geimpfte das Virus manchmal weitergeben. Die Infektiosität ist aber deutlich reduziert, das heißt, die Impfung entfaltet trotzdem bei ausreichender Durchimpfung die erwünschte Wirkung auf den epidemischen Verlauf.

16. April: weitere Todesfälle

Ein 53jähriger Leverkusener, der mit dem Corona-Virus infiziert war und Vorerkrankungen hatte, ist am 15. April verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen leider auf insgesamt 86.

AstraZeneca: uneingeschränkt nur noch für über 60jährige

31. März: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben beschlossen, den Impfstoff von AstraZeneca uneingeschränkt nur noch bei Menschen über 60 Jahren einzusetzen. Sie folgen damit einer neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Landesministerium hat gestern bereits einen vorläufigen Impfstopp aller Personen unter 60 Jahren angeordnet.

7. April: Verfügung zu Trauerfeiern/Bestattungen

Weiterhin ist ein dynamisches Infektionsgeschehen mit hohen Inzidenzen deutlich über 100 in der Stadt zu verzeichnen. Um dieses einzudämmen, hat die Stadt verfügt, die Anzahl der Trauergäste bei Bestattungen und Trauerfeierlichkeiten unter freiem Himmel auf insgesamt höchstens 25 Personen zuzüglich höchstens der gleichen Anzahl, also 25 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren zu begrenzen.
Die Allgemeinverfügung gilt ab 7. bis zum 18. April und ist im Amtsblatt Nummer 23 veröffentlicht. Aufgehoben ist damit zugleich die Verfügung vom 1. April.
Link zum Amtsblatt Nummer 23

27. März: In Leverkusen: Geöffnet mit Test und Termin

In Leverkusen kommt es nicht zum Lockdown. Vielmehr gilt ab Montag, 29. März, die Test-Option. Das bedeutet: Die jetzigen Öffnungen in Einzelhandel, bei Museen, Bibliotheken und anderem in der Stadt bleiben. Unter zwei Voraussetzungen: Wie bisher muss vor dem Besuch ein Termin vereinbart, sich also angemeldet werden. Neu ist, dass außerdem ein tagesaktueller negativer Test (Selbst- oder Schnelltest) vorgelegt werden muss.
Wo es kostenlose Schnelltests für Bürger gibt, ist hier aufgelistet.

Die Stadt hatte diese Option mit dem Land abzustimmen. Entscheidend ist, dass es in Leverkusen ein ausreichendes, flächendeckendes und ortsnahes Angebot für kostenlose Bürger-Schnelltests gibt. Zudem wird die Test-Option damit begründet, dass von den bisherigen Angeboten kein besonderes Risiko für das Ausbruchsgeschehen erwachsen. Die Regelung gilt wie die Landes-Verordnung zunächst bis zum 18. April. Sie wird ständig überprüft.   

Info: Allgemeinverfügung der Stadt (Amtsblatt Nummer 20)

Info: Pressemitteilung der Stadt vom 27. März

Info: Für den Besuch der Stadtverwaltung braucht es keinen Test. Notwendig ist, wie bisher, vorab einen Termin zu machen, eine medizinische Maske zu tragen und die Hygieneregeln zu beachten.   
   

27. März: Maskenpflicht auch im Auto

Die Stadt hat die Maskenpflicht im Stadtgebiet wegen der steigenden Inzidenzzahl über 100 angepasst. Demnach sind an den bisherigen Orten ab 29. März eine medizinische Maske zu tragen.
Dies gilt neu auch für alle Mitfahrenden und den Fahrer in oder auf Kraftfahrzeugen, wenn diese nicht sämtlich dem Hausstand des Fahrers angehören. Auch sie haben eine medizinische Maske zu tragen (Ausnahmen: Kinder bis 14 Jahren, Vorschulkinder, medizinische Gründe)
Damit setzt die Stadt einen Vorschlag aus dem Bund-Länder-Beschluss vom 22. März 2021 um.
Link zur Allgemeinverfügung (Amtsblatt Nummer 20)

Corona-Verordnung "Notbremse"-Regel

Update: 15. April: Die Landesverordnung ist bis zum 26. April verlängert. Link zur Verordnung ab 19. April

Update 7. April:
Die Landesverordnung ist an zwei Stellen angepasst worden. Link zur Landesverordnung ab 7. April    

In Leverkusen kommt es nicht zum Lockdown. Vielmehr gilt die Test-Option.
Das bedeutet: Die jetzigen Öffnungen in Einzelhandel, bei Museen, Bibliotheken und anderem in der Stadt bleiben. Unter zwei Voraussetzungen: Wie bisher muss vor dem Besuch ein Termin vereinbart, sich also angemeldet werden. Neu ist, dass außerdem ein tagesaktueller negativer Test (Selbst- oder Schnelltest) vorgelegt werden muss.
Wo es kostenlose Schnelltests für Bürger gibt, ist hier aufgelistet. 

Landesweit beträgt die Inzidenz am 26. März 121,6; in vielen Städten und Kreisen liegt der Wert über 100.
Liegt die 7-Tages-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an drei Werktagen in Folge über dem Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, greift die "Corona-Notbremse". Das gilt auch für die Stadt Leverkusen.

Dann entscheidet die betroffene Kommune in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium zwischen zwei Varianten:
strenger Lockdown mit Aufhebung der Öffnungen oder die Test-Option.
Bei der Test-Option können diese Öffnungen beibehalten werden – jedoch nur für Kunden, Besucher, Nutzer mit tagesaktuellem negativen Testergebnis (Schnelltest oder Selbsttest).

Die Stadt Leverkusen hat die Regelung Test-Option mit dem Ministerium abgestimmt. Als Allgemeinverfügung ergänzt sie die Verordnung des Landes.

Info zur Verordnung des Landes

Allgemeinverfügung der Stadt (Amtsblatt Nummer 20)

Pressemitteilung der Stadt vom 26. März


Treffen in der Öffentlichkeit

Für Leverkusen gelten Regelungen ab einer Inzidenz von 100. Das bedeutet für Treffen im öffentlichen Raum: Sie sind mit höchstens einer Person aus einem anderen Hausstand möglich. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Paare, unabhängig von den Wohnverhältnissen, gelten als ein Hausstand.

Meldepflicht bei positivem Selbsttest

Corona-Selbsttests kann jeder und jede etwa Zuhause machen. Fällt das Ergebnis positiv aus, muss in jedem Fall das Gesundheitsamt der Stadt informiert werden.
Das ist möglich:
per E-Mail an 53-befundestadt.leverkusende
oder per Fax unter 0214/406-5349.
Die Meldung muss folgende Daten enthalten:
- Name, Vorname
- Geburtsdatum
- die Anschrift der Hauptwohnung oder des gewöhnlichen Aufenthaltsortes und, falls abweichend, die Anschrift des derzeitigen Aufenthaltsortes,
- aktuelle Kontaktdaten wie Handynummer und E-Mail-Adresse sowie
- den Typ des durchgeführten Coronaselbsttests

Weitere Infos enthält die Allgemeinverfügung der Stadt im Amtsblatt Nummer 19. Sie gilt ab 24. März.  

Kostenlose Schnelltests für Bürger

Der Bund hat kostenlose Corona-Schnelltests für alle Bürger beschlossen. Sie können sich einmal pro Woche so testen lassen. Hier finden Sie die Test-Stellen in der Stadt im Überblick.

22. März: Lockdown weiter bis 18. April

Update 24. März: Die "erweiterte Ruhezeit" von Gründonnerstag bis Ostermontag wird es doch nicht geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat diese Regelung im Beschluss gestoppt, unter anderem wegen zu vieler offener Fragen zu den "Ruhetagen", die in der Kürze der Zeit nicht zu klären und umsetzbar sind. Sie entschuldigte sich zugleich bei der Bevölkerung für diesen Fehler, der zu zusätzlicher Verunsicherung geführt habe. 
Die "Osterruhe" hatte an den Tagen weitgehende Kontaktbeschränkungen und dem Verbot von Ansammlungen vorgesehen. Nur der Lebensmittelhandel sollte am Karsamstag öffnen dürfen.
    
Nach langen Gesprächen haben sich Bund und Länder am 22. März geeinigt, den jetzigen Lockdown bis zum 18. April zu verlängern. Das Instrumentarium der "Notbremse" wird bekräftigt, das bei einer bestimmten Dauer von Inzidenzwerten über 100 eingesetzt werden soll.
Bund und Länder bitten zudem die Bürgerinnen und Bürger dringend, auf nicht notwendige Reisen in In- und Ausland zu verzichten, auch während der Ostertage.
Die vielerorts deutlich steigenden Infektionszahlen und die exponentielle Dynamik wegen der Verbreitung der britischen Virus-Mutation sind Grund für den fortgesetzten Lockdown. Diese Mutation B 1.1.7 ist nicht nur ansteckender, sie hat auch eine höhere Sterberate als der ursprüngliche Virua. Zudem wird berücksichtigt, dass jüngere Patienten generell länger bei schwerer Erkrankung auf Intensivstationen bleiben.
Jetzt wird dieser Beschluss in die Corona-Schutzverordnungen der einzelnen Länder umgesetzt. Für Nordrhein-Westfalen soll sie dann ab 29. März gelten. 

Mehr Infos zum Beschluss auf der Seite der Bundesregierung

9. März: Info zu kostenlosen Schnelltests

Update: Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Thema eine Allgemeinverfügung  veröffentlicht. Demnach können unter anderem alle gewerblichen Anbieter von Testzentren, Apotheken sowie Arztpraxen, die bereits vor dem 8. März 2021 kostenpflichtige Schnelltests angeboten haben, diese nun auch als kostenlose Schnelltests von Bürgerinnen und Bürgern durchführen.
Voraussetzung dafür ist, dass diese Anbieter dazu bereit und in der Lage sind sowie durch das Land definierte Mindestanforderungen an Räumlichkeiten, Infrastruktur, personelle Ausstattungen und Infektionsschutz erfüllen können. 

Zum Verfahren

Die jeweiligen Teststellen müssen dem örtlichen Gesundheitsamt die durchgeführten Testungen und die Zahl der positiven Testergebnisse tagesbezogen melden.
Bei positivem Schnelltest soll möglichst direkt vor Ort ein PCR-Test zur Überprüfung des Ergebnisses durchgeführt werden.
Bürgerinnen und Bürger, deren Schnelltest-Ergebnis positiv ausfällt, müssen sich laut geltender Quarantäneverordnung umgehend in häusliche Quarantäne begeben.
Die Abrechnung der kostenlosen Schnell-Testungen erfolgt gemäß den Regelungen der Coronavirus-Testverordnung durch die Kassenärztliche Vereinigung.

Info zum Thema: Link zur Allgemeinverfügung (Durchführung von Bürgertestungen)

 

Stadt: Maske auch am Rheinufer

Die schon jetzt bestehende Maskenpflicht in Fußgängerzonen, in einem bestimmten Umkreis von Kitas, Schulen und Verwaltungsgebäuden und zu bestimmten Zeiten ist bis zum 7. März verlängert. An Markttagen in den drei Zentren gilt sie bereits ab 8 Uhr. Die Allgemeinverfügung der Stadt ist im Amtsblatt Nummer 5 (Verlängert bis 7. März Amtsblatt Nummer 12) abrufbar.

Zusätzlich gilt nun auch eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht am Rheinufer in Wiesdorf und Hitdorf, von freitags 13 Uhr bis sonntags 19 Uhr. Die Allgemeinverfügung mit Lageplan ist im Amtsblatt Nummer 14 abrufbar.


Medizinische Maske bei Besuch der Verwaltung
Wegen der Pandemie können nur Bürgerinnen und Bürger mit einer Terminvereinbarung die Stadtverwaltung für ihr Anliegen persönlich aufsuchen. Die Einlass-Regeln an den Verwaltungsgebäuden wie dem Rathaus/Bürgerbüro werden erweitert:
- Das Tragen einer medizinischen Maske (wie OP-Maske, FFP2) ist Pflicht.
 - Vor dem Einlass wird eine Fiebermessung durchgeführt.
Besuchern ohne medizinische Maske oder mit einer Körpertemperatur von 37,5 Grad und mehr muss der Zutritt zum Gebäude zum Schutz aller verwehrt werden.

Archiv: Informationen

Alle weiteren Informationen zum Thema auf leverkusen.de seit 10. März 2020 finden Sie hier

Vielen Dank fürs Teilen


Grafik fünf Öffnungsschritte März/April 2021 Foto: Bundesregierung
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