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Info Corona-Virus

Info zu Corona-Virus

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Leverkusen zur Corona-Epidemie: so die Tageszahlen zu den Infektionsfällen und aktuelle Schutzmaßnahmen von Land und Stadt.

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
1. März 4832 75 4378 379 69,6
28. Februar 4822 75 4365 382 71,5
27. Februar 4800 75 4359 366 71,5
26. Februar 4777 75 4342 360 69,0
25. Februar 4758 75 4332 351 73,9
24. Februar 4738 75 4216 447 70,2
23. Februar 4727 75 4189 463 68,4
22. Februar 4718 75 4125 518 70,8
21. Februar 4705 75 4103 527 73,9
20. Februar 4675 75 4067 533 62,9

*Inzidenz: Anzahl (Rate) der Neuerkrankungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

Quelle der Zahlen: Lagebericht der Stadt. Info dazu hier.

Ältere Fallzahlen aus Leverkusen sind auf der Seite "Archiv Aktuelles" zu finden.

Link zur landesweiten Übersicht

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes, zur aktuellen Lage in Leverkusen (Stand: Freitag, 26. Februar)

Frage: Wie bewerten Sie die aktuelle Lage?

Antwort Dr. Oehler:
Wir bewegen uns in Leverkusen, aber auch landesweit, momentan in einer Seitwärts-Bewegung, was den Wert der 7-Tages-Inzidenz angeht. In Leverkusen pendelt er relativ stabil um die 70 herum. Dabei zeigt sich insgesamt doch wieder eine leicht steigende Tendenz bei den Neuinfektionen. Die Bandbreite ist in NRW insgesamt sehr groß, manche Städte und Kreise kommen unter die 50, andere hingegen befinden sich wieder deutlich über 100. 
 
Frage: Liegt es an den Mutationen, dass es nicht weiter nach unten geht? 

Antwort Dr. Oehler:
Das ist tatsächlich zu vermuten. In jedem Fall steigt deren Anteil bei den Neuinfektionen. In Leverkusen liegen bisher 170 Nachweise für die britische Mutation B.1.1.7 vor, das sind mittlerweile rund 25 Prozent der Infektionsfälle. Die südafrikanische Variante tritt weiterhin nur vereinzelt auf, die brasilianische bisher gar nicht. Fakt ist: Die britische Mutation ist wesentlich ansteckender als die bisher vorherrschenden Virusstämme. Deshalb kann ich nur vor Sorglosigkeit warnen. Wer sich jetzt bei Frühlingswetter draußen ungeschützt in größeren Menschenmengen aufhält, setzt sich und andere der Gefahr einer Tröpfcheninfektion mit dem Virus aus. Wer vernünftig ist, trägt eine Maske, wenn er unter Menschen geht – unabhängig davon, ob die Stadt es dort offiziell angeordnet hat.  
 
Frage: Ist denn schon eine Wirkung der Impfungen positiv zu bemerken?

Antwort Dr. Oehler:
Die Zweitimpfungen in den Pflegeeinrichtungen sind schon länger abgeschlossen. Hier hat sich die Lage deutlich beruhigt und der erhoffte Impferfolg ist eingetreten. Dennoch gibt es dort auch weiterhin vereinzelte Neuinfektionen – aber eben keine schweren Verläufe mehr. Ich möchte an dieser Stelle auch nochmals darauf hinweisen, dass beide Impfstoffe – von BioNtech und AstraZeneca, ausdrücklich geeignet sind, schwere und tödliche Verläufe einer Corona-Infektion zu verhindern. Beide haben hinsichtlich der südafrikanischen Variante zwar eine gewisse Wirkungslücke, die aber den deutlichen Nutzen in keiner Weise überwiegt. 
 
Frage: Bekommen wir in Leverkusen bald mehr Impfstoff?

Antwort Dr. Oehler:
Für März hat das Land rund 3.650 Dosen von BioNtech und rund 10.200 Dosen von AstraZeneca angekündigt. Das ist eine deutliche Steigerung zu den letzten Wochen. Sofern künftig insbesondere noch deutlich mehr AstraZeneca-Impfstoff zur Verfügung stünde, könnten die Impfungen zunehmend auch von den niedergelassenen Ärzten vorgenommen werden, und ein ausreichender Durchimpfungsgrad in der Bevölkerung ließe sich schneller erreichen. Hoffen wir das Beste.

Stadt: Maskenpflicht auch am Rheinufer

Die schon jetzt bestehende Maskenpflicht in Fußgängerzonen, in einem bestimmten Umkreis von Kitas, Schulen und Verwaltungsgebäuden und zu bestimmten Zeiten ist bis zum 7. März verlängert. An Markttagen in den drei Zentren gilt sie bereits ab 8 Uhr. Die Allgemeinverfügung der Stadt ist im Amtsblatt Nummer 5 (Verlängert bis 7. März Amtsblatt Nummer 12) abrufbar.

Zusätzlich gilt nun auch eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht am Rheinufer in Wiesdorf und Hitdorf, von freitags 13 Uhr bis sonntags 19 Uhr. Die Allgemeinverfügung mit Lageplan ist im Amtsblatt Nummer 14 abrufbar.


Medizinische Maske bei Besuch der Verwaltung
Wegen der Pandemie können nur Bürgerinnen und Bürger mit einer Terminvereinbarung die Stadtverwaltung für ihr Anliegen persönlich aufsuchen. Die Einlass-Regeln an den Verwaltungsgebäuden wie dem Rathaus/Bürgerbüro werden erweitert:
- Das Tragen einer medizinischen Maske (wie OP-Maske, FFP2) ist Pflicht.
 - Vor dem Einlass wird eine Fiebermessung durchgeführt.
Besuchern ohne medizinische Maske oder mit einer Körpertemperatur von 37,5 Grad und mehr muss der Zutritt zum Gebäude zum Schutz aller verwehrt werden.

Lockdown weiter bis 7. März

Update 22. Februar: Die geänderte Corona-Schutzverordnung des Landes gilt. Sie entspricht im Wesesentlichen dem Bund-Länder-Beschluss. Aktualisiert worden ist auch die Betreuungsverordnung.
Beide sind auf dieser Seite unter "Erlasse, verfügungen, Verordnungen" zu finden.

Wesentliche Änderungen:

- Testungen in Pflegeeinrichtungen: Das Pflegepersonal muss mindestens jeden zweiten Tag (zuvor mindestens jeden dritten Tag) getestet werden.
- Präsenzveranstaltungen in Schulen sind unter Auflagen ( unter anderem große Räume, Hybrid- und Wechselunterricht) zulässig für: Abschlussklassen, beim letzten Ausbildungsabschnitt (von nicht mehrjährigen Ausbildungen), bei nötigen Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung, bei musikalischem Unterricht als Einzelunterricht (für Kinder bis zum Eintritt in die weiterführende Schule) oder bei musikalischem Unterricht in festen Gruppen als Kooperation (von Musikschulen) an Schulen oder KiTas der Primarstufe.
- Sport im Freien ist auf Sportanlagen draußen zulässig und zwar:
alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie sportliche Ausbildung im Einzelunterricht.
Zwischen den Personen beziehungsweise den genannten -gruppen muss jeweils fünf Meter Mindestabstand eingehalten werden. Gemeinschaftsräume an den Sportanlagen dürfen weiterhin nicht genutzt werden.
- Friseur-Dienstleistungen und nichtmedizinische Fußpflege sind ab 1. März wieder zulässig, jedoch nur mit vorheriger Reservierung.
- Das Alkohol-Verkaufsverbot zwischen 23 Uhr und 6 Uhr Uhr ist aufgehoben.
- sogenannte "Corona-Bremse":
Kommunen, die nachhaltig und signifikant über einem Inzidenz-Wert von 50 (vorher 200) liegen, können weitere Maßnahmen prüfen.
Kommunen, die nachhaltig und signifikant unter einem Inzidenz-Wert von 35 (vorher 50) liegen, können weitere Maßnahmen prüfen.

 
10. Februar: Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsdidentinnen und -präsidenten der 16 Bundesländer haben sich bei ihrer Beratung am 10. Februar darauf geeignet, die bisherigen Einschränkungen größtenteils zunächst bis zum 7. März zu verlängern. Zudem sollen, wenn Öffnungen anstehen, KIndertagesbetreuung und Schulen als erste damit anfangen. Das liegt in der Zuständigkeit der Länder, wie und wann diese das umsetzen.
Friseurgeschäfte sollen schon ab 1. März wieder öffnen dürfen. Weitere Öffnungen sollen ab einer stabilen Inzidenzzahl von 35 im Einzelhandel, für körpernahe Dienstleistungsbetreibe, für Museen und Galerien in den Ländern erfolgen können.
Der Link zur Seite der Bundesregierung (mit dem Beschlussdokument)

18. Februar: weitere Todesfälle

Mittlerweile sind 75 Tote infolge einer Erkrankung mit dem Corona-Virus zu beklagen. Ein 61-jähriger Leverkusener, der mit dem Corona-Virus infiziert war und Vorerkrankungen hatte, ist bereits am 11. Februar verstorben.

Update: Das Land hat die Coronaschutz-Verordnung an den Beschluss angepasst.
Link zur Verordnung (Änderungen sind gelb markiert), gültig ab 25. Januar bis zum Ablauf des 14. Februar.

Wichtige Änderung:
- Masketragen: In Bus und Bahn, in Geschäften und Praxen und anderen Orten, bei Gottesdiensten sind sogenannte medizinische Masken zu tragen. Das sind laut Landesverordnung "sogenannte OP-Masken, Masken vom FFP2 Standard oder vergleichbare (KN95/N95)". (Paragraph 3) Wer diese Masken dort nicht trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen.

Das bedeutet: Dort reichen sogenannte "Alltagsmasken" (Schals, Tücher, selbstgenähte Masken nicht mehr aus.
Diese können jedoch weiterhin sozusagen unter freiem Himmel in den ausgewiesenen Gebieten mit Maskenpflicht getragen werden.           

Bis zum 14. Februar wird der jetzige Lockdown mit seinen einschränkenden Maßnahmen verlängert. Das sieht auch der Beschluss des jüngsten Bund-Länder-Treffens vor.
Anlass zur Besorgnis bietet dabei vor allem die hochansteckende Mutation des Virus B.1.1.7, wie sie in Großbritannien und jetzt auch zunehmend in Deutschland auftaucht und ausbreitet.
Zwar stagnieren die Inzidenzzahlen oder sind leicht rückläufig, doch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern liegt laut Land 25 Prozent über dem Vorjahr. Daher werden die Einschränkungen bis zum Ablauf des 14. Februar verlängert.

Das bedeutet: Schulen bleiben geschlossen, Kitas bleiben im Notbetrieb, private Kontakte sind weiter eingeschränkt, der Einzelhandel, Dienstleistungen und andere sind weitgehend im Lockdown. In Bus und Bahn, in Geschäften, bei Gottesdiensten, in Arztpraxen sollen zudem medizinische Masken getragen werden.  
Zudem soll laut Beschluss die Arbeit im Homeoffice weitergehend ermöglicht werden. Religiöse Versammlungen aller Glaubensrichtungen sind unverändert und zwingend anzuzeigen.
Für Unternehmen und Solo-Selbständige sollen die Überbrückungshilfen des Bundes nachgebessert werden.
Info auch: Beschluss vom 19. Januar

Bundesweite Impfverordnung

Update 8. Februar: Der Bund hat die Impfverordnung aktualisiert. Die bisherige Reihenfolge der Gruppen bleibt unverändert. Änderungen betreffen vor allem Menschen mit Erkrankungen sowie das Verfahren in punkto des neuen Impfstoffs Astrazeneca. Dieser ist kürzlich zugelassen worden.
FAQ zum Thema und die Verordnung finden Sie hier

18. Dezember 2020: Der europaweite Impfbeginn wird voraussichtlich am 27. Dezember sein. Die Impfzentren in Deutschland sind vorbereitet. Zu Anfang wird ein Impfstoff in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen. Deswegen ist eine Einstufung nach Priorität, eine Reihenfolge, notwendig. An erster Stelle werden ältere und alte Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Mitarbeitende dort sowie in bestimmten Bereichen medizinischer Einrichtungen (wie: Krankenhäuser-Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste) geimpft. 
Wie die Abfolge der Impfungen insgesamt festgelegt ist, regelt die Coronavirus-Impfverordnung. Sie gilt bundesweit. 
Link zur Impfverordnung (gültig: 15.Dezember 2020 bis 31. März 2021) 
             

Archiv: Informationen

Alle weiteren Informationen zum Thema auf leverkusen.de seit 10. März 2020 finden Sie hier

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