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Info Corona-Virus

Info zu Corona-Virus

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Leverkusen zur Corona-Epidemie: so die Tageszahlen zu den Infektionsfällen und aktuelle Schutzmaßnahmen von Land und Stadt.

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
20. Januar 4053 48 2702 1303 122,2
19. Januar 4022 46 2645 1331 124,6
18. Januar 4001 44 2567 1390 127,0
17. Januar 3985 44 2548 1393 122,8
16. Januar 3959 43 2501 1415 122,8

*Inzidenz: Anzahl (Rate) der Neuerkrankungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

Quelle der Zahlen: Lagebericht der Stadt. Info dazu hier.

Ältere Fallzahlen aus Leverkusen sind auf der Seite "Archiv Aktuelles" zu finden.

Link zur landesweiten Übersicht

Zur Lage in Leverkusen

Der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt, Dr. Martin Oehler, zur Lage in Leverkusen (Stand: 15. Januar 2021)

Frage: Die Inzidenzzahlen in dieser Woche zeigen eine rückläufige Tendenz. Ist das ein Hinweis zum vorsichtigen „Aufatmen“?
Antwort Dr. Oehler: Auf den ersten Blick zeigen diese Zahlen nur für sich genommen eine erfreuliche Entwicklung im Vergleich zum sprunghaften Anstieg nach den Feiertagen. Ob das aber eine anhaltende Entwicklung ist, ist sehr fraglich und bleibt abzuwarten. Klar ist: Von dem Ziel, die Inzidenz auf das Level unter 50 zu bringen, sind wir noch sehr weit entfernt. Daher ist es umso wichtiger, dass die Impfkapazitäten und damit die Impfungen fortlaufend ausgeweitet werden.  
 
Frage: Knapp drei Wochen nach dem Start: Wie ist denn die bisherige Bilanz der Impfungen in unserer Stadt?
Antwort Dr. Oehler: Wie der Bund auch sagte "ruckelte" es anfänglich. Doch trotz begrenzter verfügbarer Impfstoffdosen, kann sich die Anfangsbilanz sehen lassen. Am, Montag, 18. Januar, werden alle impfwilligen Bewohner und Mitarbeitenden in den  Alten- und Seniorenheimen die erste Impfung erhalten haben. 1800 Menschen sind bisher geimpft. Die Bereitschaft ist hoch.   
Neben den beiden Impfstoffen von BioNtech und Moderna steht jetzt auch die Zulassung von Astrazeneca bevor. Letzterer hat nicht so hohe Anforderungen an die Bereitstellung und kann  daher in jeder Hausarzt-Praxis verimpft werden. Wir können die begründete Hoffnung haben, dass wir zu Sommer hin so die sogenannte "Herdenimmunität" erreichen können. Das setzt allerdings auch eine ausreichend hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung voraus.
Das ist wichtig, denn wir sind in einem heiklen Wettlauf mit dem Infektionsgeschehen.

Frage:  Was für einen „Wettlauf“ meinen Sie in dem Zusammenhang?
Antwort Dr. Oehler: Wir haben zwei Faktoren, die das Infektionsgeschehen negativ vorantreiben: Die winterliche Jahreszeit mit einer erhöhten Anfälligkeit und die neu aufgetauchten  Mutationen des Corona-Virus. Diese, in Großbritannien und Südafrika zuerst nachgewiesenen, sind vergleichsweise deutlich ansteckender als die bekannte Virus-Variante. Die Impfungen jetzt schützen auch dagegen – so ist der Wissensstand.
Das bedeutet: Je mehr Menschen zügig geimpft werden, desto mehr sind sie auch gegen diese Mutationen geschützt.
Doch bis dahin liegen noch schwierige Monate vor uns allen.
Daher: Schützen Sie sich und andere durch Masketragen, Hygiene und Abstand und verzichten Sie auf vermeidbare Kontakte mit anderen.

20. Januar: weitere Todesfälle

Mittlerweile sind 48 Tote infolge einer Erkrankung mit dem Corona-Virus zu beklagen. Am 19. Januar ist ein 63-jähriger Mann verstorben. Ein 83jähriger Mann und eine 86jährige Frau sind am 17. Januar verstorben. Am 13. Januar verstarb eine 96jährige Leverkusenerin. Am 15. Januar sind zwei Frauen, eine 73jährige und eine 90jährige, aus Leverkusen verstorben. Fast alle von ihnen hatten zudem Vorerkrankungen.

19. Januar: Lockdown wird verlängert

Bis zum 14. Februar wird der jetzige Lockdown mit seinen einschränkenden Maßnahmen verlängert. Das sieht der Beschluss des jüngsten Bund-Länder-Treffens vor.
Anlass zur Besorgnis bietet dabei vor allem die hochansteckende Mutation des Virus B.1.1.7, wie sie in Großbritannien und jetzt auch zunehmend in Deutschland auftaucht und ausbreitet.
Zwar stagnieren die Inzidenzzahlen oder sind leicht rückläufig, doch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern liegt laut Land 25 Prozent über dem Vorjahr. Daher werden die Einschränkungen bis zum 14. Februar verlängert.

Das bedeutet: Schulen bleiben geschlossen, Kitas bleiben im Notbetrieb, private Kontakte sind weiter eingeschränkt, der Einzelhandel, Dienstleistungen und andere sind weitgehend im Lockdown. In Bus und Bahn und in Geschäften sollen zudem medizinische Masken (nicht FFP 2; nicht mehr selbstgenähte Bedeckung) getragen werden.
Zudem soll laut Beschluss die Arbeit im Homeoffice weitergehend ermöglicht werden. Religiöse Versammlungen aller Glaubensrichtungen sind unverändert und zwingend anzuzeigen.
Für Unternehmen und Solo-Selbständige sollen die Überbrückungshilfen des Bundes nachgebessert werden.
Mehr dazu im Beschluss vom 19. Januar
Das Land wird den Beschluss in den kommenden Tagen umsetzen.

18. Januar: Corona-Mutation nachgewiesen

In einer Senioreneinrichtung der Arbeiterwohlfahrt im Stadtteil Rheindorf ist die aus Großbritannien bekannte Mutation des Corona-Virus B.1.1.7. bei Tests entdeckt worden. Sie gilt als deutlich ansteckender als bisherige Virus-Stämme. Die Betroffenen sind allerdings nicht schwerer erkrankt.
In der vergangenen Woche kam es in der Einrichtung zu einem Ausbruch an Infektionsfällen. 29 der 114 Bewohner des Heims und 15 Mitarbeitende wurden positiv auf das Corona-Virus getestet.
Das Gesundheitsamt der Stadt hat bei sechs positiven Abstrichen eine erneute Testung durchgeführt. In vier der Fälle wurde die Mutation nachgewiesen.
In der Einrichtung gilt ein Besuchsverbot; Mitarbeitende der Heim-Verwaltung arbeiten möglichst im Homeoffice.
Auch in anderen Städten im Land ist die Virus-Mutation bereits nachgewiesen.
Bedeutsam ist das vor allem für das Infektionsgeschehen, da die Mutation als ansteckender gilt.
Daher sind die allgemeinen Schutzregeln (Maske tragen, Hygieneregeln, Abstand halten) umso wichtiger, um sich auch vor dieser Virus-Variante zu schützen.

Mehr dazu in der Pressemitteilung der Stadt

13. Januar: Impfzentrum übergeben

Voraussichtlich am 1. Februar geht das stadtweite Impfzentrum im Erholungshaus an der Nobelstraße an den Start. Zunächst sind die Leverkusenerinnen und Leverkusener, die über 80 Jahre alt sind, an der Reihe und können sich impfen lassen. Das sind rund 10 000 Menschen. Sie werden ab 18. Januar per Post informiert, auch über die Termin-Anmeldung. Ab 25. Januar können Termine vereinbart werden.
Am 13. Januar ist das Impfzentrum im Erholungshaus von der Eigentümerin des Gebäudes, der Bayer AG, offiziell an die Stadt übergeben worden.
Mehr zum Thema in der Pressemitteilung der Stadt

12. Januar: Regionale Regelungen

Wenn das Infektionsgeschehen in einer Region es erfordert, tritt eine Einschränkung des Bewegungsradius in Kraft. Aktuell gilt das für folgende Kreise in Nordrhein-Westfalen: für die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, den Oberbergischen Kreis und den Kreis Recklinghausen. Dort liegt die Inzidenz jeweils über dem Wert von 200.
Das bedeutet: Menschen, die in diesen Kreisen leben oder Menschen, die in diese Gebiete wollen, können das nur in einem Umkreis von 15 Kilometern ab der Grenze des jeweiligen Heimatortes tun. Ausnahmen davon sind etwa der Beruf, Pflege von Angehörigen, Besuch von engen Familienmitgliedern und "ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe".
Damit entspricht das Land dem Beschluss der jüngsten Bund-Länder-Konferenz am 5. Januar.
Der Link zur Corona-Regionalverordnung (gültig ab 12. bis 31. Januar) 
 

8. Januar: Maskenpflicht verlängert

Die Maskenpflicht für bestimmte Bereiche in der Stadt ist bis zum 31. Januar verlängert. Die Allgemeinverfügung der Stadt dazu ist im Amtsblatt von heute veröffentlicht. Sie nennt und kennzeichnet die Gebiete und die Zeiten, wo und wann eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist. Weiterhin gilt sie in den Fußgängerzonen in der City Wiesdorf, in Opladen und Schlebusch, teils in genannten benachbarten Straßen und zwar werktags von 10 Uhr bis 19 Uhr. Im unmittelbaren Umfeld vor Schulen und Kitas sowie anderer Bildungseinrichtungen, sofern sie geöffnet haben. Außerdem im Umfeld von Verwaltungsgebäuden mit Publikumsverkehr zu den Öffnungszeiten.  
Der Link zum Amtsblatt

8. Januar: Landesverordnung aktualisiert

Inhaltlich wie erwartet, hat das Land heute die Verordnung zum Schutz vor dem Corona-Virus aktualisiert. Die Einschränkungen wurden zum einen zeitlich verlängert; Anderes genauer gefasst oder verschärft. Sie gilt ab 11. Januar. Gleichzeitig ist auch die Corona-Betreuungsverordnung angepasst. Sie beinhaltet die Maßnahmen zur Betreuung für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Pflegeheime und Ähnliches. Der Schulbetrieb wird bis zum Monatsende grundsätzlich als Distanzunterricht/Homeschooling angeboten. In den Kitas besteht weiterhin ein eingeschränkter Pandemie-Betrieb. Sie gilt auch zunächst bis Ende Januar.
Link zur Corona-Schutzverordnung (ab 11. Januar)
Link zur Corona-Betreuungsverordnung (ab 11. Januar)

Wichtige Änderungen:
In der Corona-Schutzverordnung
- Wie in der Bund-Länder-Konferenz beschlossen, dürfen im öffentlichen Raum nur noch Angehörige eines Haushalts sowie eine andere Person aus einem anderen Haushalt zusammenkommen. Letztere kann jedoch von zu betreuenden Kindern begleitet werden (Paragraph 2, Absatz 2)
- Kontakte in Belegschaft und mit Kunden sollen möglichst vermieden werden, unter anderem durch die großzügige Nutzung von Heimarbeit (Paragraph 1, Absatz 4)

5. Januar: Lockdown wird verlängert

Die Bund-Länder-Konferenz zum Thema Corona hat am 5. Januar beschlossen, den jetzigen Lockdown mit seinen Einschränkungen bis zum 31. Januar zu verlängern beziehungsweise inhaltlich zu erweitern. So werden private Zusammenkünfte auf Angehörige des eigenen Hausstandes mit maximal einer weiteren Person gestattet. Starke Einschränkungen beziehungsweise Schließungen bis Monatsende betreffen auch die Einrichtungen zur Kinderbetreuung (Kitas, Kindertagespflege) und Schulen. Die Länder werden jetzt diesen Beschluss in ihre jeweilige Landesverordnung umsetzen.
Links zum Beschluss und zur Seite der Bundesregierung

27. Dezember: Impfungen begonnen

Impfstart mit 180 Dosen: Als eine der ersten hat sich die 96jährige Elisabeth Eckert gegen das Corona-Virus impfen lassen. Die Senioreneinrichtung "Pflegeresidenz" in Wiesdorf war Ort der ersten Impfungen. 100 Menschen dort, Bewohnenende und Mitarbeitende, sind geimpft worden. Bis Ende Januar wird mit insgesamt 2800 angelieferten Dosen gerechnet.
Zunächst werden Bewohnende und Mitarbeitende in den insgesamt 12 Senioren- und Pflegeeinrichtungen der Stadt geimpft. Die Impfung mit dem BioN-Tech-Wirkstoff ist zweifach. 
Mehr dazu hier

18. Dezember: Bundesweite Impfverordnung

Der europaweite Impfbeginn wird voraussichtlich am 27. Dezember sein. Die Impfzentren in Deutschland sind vorbereitet. Zu Anfang wird ein Impfstoff in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen. Deswegen ist eine Einstufung nach Priorität, eine Reihenfolge, notwendig. An erster Stelle werden ältere und alte Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Mitarbeitende dort sowie in bestimmten Bereichen medizinischer Einrichtungen (wie: Krankenhäuser-Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste) geimpft. 
Wie die Abfolge der Impfungen insgesamt festgelegt ist, regelt die Coronavirus-Impfverordnung. Sie gilt bundesweit. 
Link zur Impfverordnung (gültig: 15.Dezember 2020 bis 31. März 2021) 
             

Info für Positiv Getestete und Kontaktpersonen

Aktuell: Die Stadt hat in einer Allgemeinverfügung zum 1. Dezember 2020 genau beschrieben, wer sich, wann, für wie lange und wie in häusliche Quarantäne begeben und sich verhalten muss.
Die Regelungen gelten für Infizierte und deren Haushaltsmitglieder, unmittelbar, nachdem das positive Testergebnis des Infizierten vorliegt. Dieses ist eine verpfichtende Anordnung für diese Personengruppe. Damit schlißet die Stadt die zeitliche Lücke zwischen positiver Testung und Komntaktaufnahme durch das Gesundheitsamt. Denn wegen der hohen und weiter steigenden Infektionszahlen können zeitnahe Einzelanordnungen nicht mehr sichergestelt werden.
Der Link zur Allgemeinverfügung (erschienen im Amtsblatt Nummer 64/2020)       
         
Was bedeutet, wenn man Kontaktperson 1. Grades ist? Wie verhalte ich mich in der Quarantäne? Was tun, wenn man auf den Corona-Virus positiv getestet ist:
Info dazu und zur Quarantäne finden Sie hier.


Archiv: Informationen

Alle weiteren Informationen zum Thema auf leverkusen.de seit 10. März 2020 finden Sie hier

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