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Info zu Karneval 2021

Info zu Karneval 2021/22

Der 11.11. war Auftakt der närrischen Session. Doch die stark steigenden Infektionszahlen fordern ein Umdenken. Auch die Karnevalsumzüge sind abgesagt. So die Entscheidung des Festausschuss Leverkusener Karneval gemeinsam mit der Stadt.

Züge abgesagt

Lange wurde die Entscheidung hinausgezögert, immer in der Hoffnung doch noch die Züge des Straßenkarnevals stattfinden zu lassen. Am 24. November im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Festkomitees Leverkusener Karneval (FLK) stimmten die angeschlossenen Vereine einstimmig für die Absage der Züge in Wiesdorf und Opladen. Diese Entscheidung, wurde auch so von der KG Hetdörper Mädche un Junge vun ´93 e. V. gemeinschaftlich mit dem FLK getroffen. Das bedeutet, der Umzug in Hitdorf wird ebenfalls abgesagt.

"Angesichts der nicht zu leistenden, erforderlichen Kontrollmaßnahmen entlang des Zugwegs werden wir auch in dieser Session auf die Karnevalsumzüge verzichten", erklärt Thomas Loef, Geschäftsführer des FLK. "Zu groß ist zudem das finanzielle Risiko, sollten die Züge aufgrund sich verschärfender Maßnahmen kurzfristig abgesagt werden müssen."

Oberbürgermeister Uwe Richrath, der an der Versammlung teilnahm, betonte: "Wenn auch der Wunsch auf ausgelassenes Feiern nach rund zwei Jahren Beschränkungen groß ist, so geht in Leverkusen die Sicherheit vor. Damit die Session dennoch im angemessenen Rahmen stattfindet, stehen wir als Stadtverwaltung mit den Gesellschaften in engem Austausch und suchen nach kreativen Lösungen, den Karneval dennoch zu feiern."

So werden angekündigte Sitzungen und Veranstaltungen stattfinden können. Voraussetzung ist eine Durchführung unter der Einhaltung der 2 G plus-Regel (geimpft, oder genesen und zusätzlicher negativer Test). 

Den Start nach der Weihnachtszeit macht die auf den 7. Januar 2022, 18.30 Uhr, im Forum verlegte Prinzenproklamation. Auf ihr wird der seit November 2020 designierte Prinz Marijo I. endlich in Amt und Würde gehoben. Gekaufte Karten bleiben gültig. Sie können auch zurückgegeben werden. Die Kosten werden rückerstattet.

Für alle großen öffentlichen Karnevalsfeiern gilt seit 24. November die 2Gplus-Regel. Das heißt: Der Eintritt ist nur vollständig Geimpften oder Genesenen mit einem zusätzlichen Test erlaubt.
Dieser darf als Schnelltest nicht älter als 24 Stunden sein. Ein PCR-Test darf höchstens 48 Stunden alt sein.
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren sind davon ausgenommen.

Diese Regelung gilt auch für Tanzveranstaltungen, für Clubs und Diskotheken.
In Kneipen und Restaurants gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen ohne zusätzlichem Test.)

Mehr dazu in der aktuellen Corona-Schutzverordnung (pdf-Format) vom 24. November 2021. 

Alle wissen: Die aktuellen Infektionszahlen bundesweit sind so hoch wie nie. Umso wichtiger ist die eigene Umsicht und Verantwortung auch beim Feiern von Karneval. Für sich selbst und für die Mitfeiernden. Zesamme fiere, gemeinsam feiern - das bedeutet auch: sich an die Regeln halten, sich testen lassen, und möglichst auf Abstand bleiben.

"Leverkusen Alaaf!": Prinz Marijo I. (bürgerlich Marijo Klasic) musste eineinhalb Jahre warten, bis er endlich seine närrische Regentschaft übernehmen kann. Denn die Session 2020 fiel wegen der Corona-Pandemie komplett aus.

Am Elften im Elften stellte sich der Prinz samt Gefolge offiziell vor geladenem Jeckenvolk vor. Er ist ein "Wiesdorfer Jung", der seine karnevalistische Heimat bei den Roten Funken hat. 
Als erstes Zeichen seiner närrischen Macht erhielt er die prinzliche Kappe. Bei der Proklamation wird er dann in alle Würden eingesetzt, mit Zepter und in vollem Ornat.

Oberbürgermeister Uwe Richrath überreichte dem Prinzen zum Auftakt als passendes Gefährt für seine Auftritte einen hölzernen Bollerwagen, gefüllt mit Vitaminen und anderem zur Stärkung der Abwehrkräfte.
Mit diesem "Prinzenwagen" sollte er klimafreundlich und nachhaltig durch die Session kommen.

Für die Vorstellung im Saal Norhausen in Rheindorf galt die 2G-Regel: Nur geimpfte und genesene Jecke hatten Zutritt.

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