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Der Krisenstab der Stadt

Kurz erklärt: der Krisenstab

Im März 2020 mit Beginn der Corona-Pandemie hat die Stadt Leverkusen einen Krisenstab gebildet. Hier finden Sie, kurz erklärt, Info zu Organisation und Aufgaben.

Ein Krisenstab ist eine besondere Organisationsform einer Behörde. Er wird bei einem herausragenden Ereignis gebildet. Das kann zum Beispiel ein Katastrophenfall, ein Großeinsatz oder, wie jetzt, die Corona-Pandemie sein.
Einberufen wird er in Kommunen vom Hauptverwaltungsbeamten. In Leverkusen ist das der Oberbürgermeister.

Aufgaben

Aufgabe des Krisenstabs der Stadt ist es, organisatorische und administrative (verwaltende, behördliche) Maßnahmen vorzubereiten, festzulegen und zu kontrollieren, um die Krise vor Ort zu bewältigen. Außerdem informiert er die Bevölkerung, Einrichtungen und andere Stellen über wesentliche Entscheidungen. Umgesetzt werden diese dann über die jeweils zuständigen Bereiche in der Verwaltung.

Dreifach besetzt

Die Funktionen im Corona-Krisenstab der Stadt sind dreifach besetzt, um, falls notwendig, eine 24-Stunden-Präsenz sicherzustellen. Aktuell wechselt der Krisenstab personell wöchentlich.
Die Mitglieder kommen per Videokonferenz zur Zeit mehrmals in der Woche zusammen. Je nach Lage trifft sich der Stab auch täglich. Mehr als 90 Mal hat das Gremium seit Beginn der Krise bis Mitte Oktober getagt.

Leitung

Die Leitung übernehmen abwechselnd die Beigeordneten Andrea Deppe, Marc Adomat und Markus Märtens. Sie beschließen die erforderlichen Maßnahmen und koordinieren die Arbeit des Stabes. Beispiele sind Entscheidungen von der Einrichtung eines Abstrichzentrums an der Auermühle über die Steuerung von Hygienemaßnahmen in den Schulgebäuden bis hin zur Umsetzung von Vorgaben des Landes.

Lage/Dokumentation

Die Koordinierungsgruppe (abgekürzt: KGS),stellt zum einen die Sitzungen organisatorisch sicher. Zudem wird dort die jeweilige Lage darstellt und alles dokumentiert.

Bürgerinformation und Medienarbeit

Der Information der Bürgerinnen und Bürger sowie die der Medien (abgekürzt BuMa) kommt im Krisenfall eine besondere Bedeutung zu. Die Pressesprecherinnen der Stadt sind für diesen Bereich zuständig. Sie veröffentlichen von der Leitung beschlossene Maßnahmen. Auch das Einrichten des Bürger-Telefons gehört dazu. Aktuell wird wöchentlich ein Pressegespräch via Videokonferenz abgehalten.

Ständige Mitglieder

Zum Krisenstab gehören außerdem sogenannte "ständige Mitglieder". Das sind in jedem Fall der Leiter des Gesundheitsamtes. Ständige Mitglieder sind auch der Sozialdezernent, der Leiter der Feuerwehr, Vertreter des Malteser Hilfsdienstes, der Polizei und des Bereichs Recht und Vergabestelle der Verwaltung. Je nach Ereignis oder Thema kann das Gremium um weitere Bereiche, "ereignisspezifische Mitglieder", ergänzt werden, zum Beispiel um Vertreter der Krankenhäuser.

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