Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Leben in Lev
Frauen & Gleichstellung
Veranstaltungen & Aktionen

Veranstaltungen & Aktionen

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Fabienne Herrmann/Jobcenter Leverkusen und Dr. Dagmar Wirthmann/Agentur für Arbeit organisierten zusammen mit Antje Winterscheidt vom Gleichstellungsbüro eine Veranstaltung zu den Themen Bildungs- u. Teilhabepaket (BuT) und dem Kinderzuschlag (KiZ).

Am 20. September stellten Sarah Michelle Ehlert von der Familienkasse und Stephanie Nica vom Fachbereich Soziales der Stadt Leverkusen diese Förderleistungen vor. Danach gab es noch ausreichend Zeit, um individuelle Fragen zu beantworten.

Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, finden sich hier Hinweise zu den Förderpaketen:

BuT: Informationen zur Bildung und Teilhabe

KiZ: 
Informationen zum Kinderzuschlag: Anspruch, Höhe, Dauer

Infotag zum Beruflichen Wiedereinstieg am 3. Mai 2022

Die Leverkusener Bildungsträger sind fester Bestandteil des Netzwerks und präsentierten ihre Angebote im Agam Saal. Neben Infos zu Weiterbildung und Schulabschlüssen gab es einen Bewerbungsmappen-Check der IHK. Auch zur Teilzeitausbildung oder zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen wurden Hinweise gegeben.
In vier Workshops erhielten die Besucher*innen Impulse zu möglichen Perspektiven jenseits der Familienzeit. Kostenlose professionelle Bewerbungsfotos und eine Typberatung rundeten das Angebot ab. Gefördert wird das Projekt Landesinitiative NetzwerkW(iedereinstieg) vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.

Am Weltfrauentag, den 8. März, diskutierten Leverkusener Politikerinnen und Politiker im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen gestalten ihre Stadt“ über frauenpolitische Themen im Kunstverein Leverkusen des Schloß Morsbroich.

Vor gut gefüllten Reihen ging es inhaltlich vor allem um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der unter Corona-Bedingungen noch verstärkten Überlastungssituation in den Familien, wo Erziehungs- und Sorgearbeit nach wie vor hauptsächlich von Frauen getragen wird – „als wäre in den letzten 35 Jahren nichts passiert, wir führen immer noch die gleichen Diskussionen“, konstatierte eine Besucherin der Veranstaltung.

Den Fragen der Moderatorin und des lebhaften Publikums stellten sich die Landtagskandidat*innen Rupy David (B‘90/Die Grünen), Petra Franke (FDP), Rüdiger Scholz (CDU) sowie die Kommunalpolitikerin Milanie Kreutz (SPD).

Letztlich herrschte Konsens darüber, dass u.a. die Betreuungs-Infrastruktur sowie die Wertigkeit der Erziehungsberufe schlechter ist als woanders in Europa und die Dysfunktionalität der Systeme die Missstände in der Regel in den Verantwortungsbereich der Betroffenen zurückspielt. Entgeltunterschiede zwischen den Geschlechtern, die Anteile von Frauen in un- oder unterbezahlten Arbeit führe leider immer zu oft in eine Fortführung tradierter Rollenbilder, verbunden mit jahrzehntelangen Teilzeitbeschäftigungen der Frauen, die sich letztlich in weiblicher Altersarmut zuspitzt.

Die Anerkennung und Ausgestaltung von Care-Berufen hinke hinter den Bedarfen der Gesellschaft, vor allem der Frauen zurück.

Fazit: Es ist höchste Zeit, hier systemische Änderungen (s. Ehegattensplitting) herbeizuführen! Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir strukturell und gesellschaftlich jedenfalls noch weit entfernt.

Wir möchten euch gerne auf einen Link vom DGB-Projekt „Was verdient die Frau?“ aufmerksam machen. „Die Generalprobe“ ist ein Selbsttest, in dem ihr herausfinden könnt, wie sich welche Entscheidungen, egal ob beruflich oder privat, auf euer persönliches Leben auswirken.

Finde hier heraus, welcher Typ du bist und welche Entscheidungen dich wohin in deinem Leben führen. Spiel in dem Test den Ernst des Lebens nach und erfahre wo du dich über deine Zukunft informieren kannst und wo deine Stärken liegen oder über welche Zukunftsentscheidungen du noch einmal nachdenken solltest.

Neugierig geworden? Dann teste dich und deine Entscheidungen jetzt unter www.die-generalprobe.de

Gerne verweisen wir auf den neuen Online-Kurs der VHS-Leverkusen zum Thema: Finanzplanung für Frauen, der ab dem 02. April 2022 stattfindet. Weitere Informationen finden Sie über diesen Link: Finanzplanung für Frauen

Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen dem VHS-Zweckverband Voreifel und der VHS Leverkusen angeboten.

Krisen-Hotline für Alleinerziehende

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen viele Familien und in besonderem Maße Alleinerziehende stehen, weist das Frauenbüro auf eine Krisen-Hotline des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter hin, die vom NRW-Familienministerium gefördert wird.

Hier sind ab sofort kostenlose Beratungen unter 0201 82 774-799 möglich. Der konfessionslose Verband setzt sich bundesweit für die Belange Alleinerziehender ein: www.vamv.de.

Alleinerziehende Mütter und Väter können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemanden teilen. Sie müssen viele Entscheidungen alleine treffen und gleichzeitig das Familieneinkommen sichern.

In der Beratung werden u.a. weitere Hinweise zu den staatlichen Unterstützungsleistungen in der derzeitigen Situation gegeben. Dazu kann zum Beispiel einen Entschädigungsanspruch für Verdienstausfall wegen der Kita- und Schulschließungen zählen, sofern nicht Kurzarbeiter*innengeld gezahlt wird. Auch ein Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) kann in Frage kommen, wenn das Einkommen nicht reicht. Besteht kein Anspruch, können unter erleichterten Bedingungen möglicherweise Leistungen nach dem SGB II bezogen werden. Selbstständige erhalten zusätzlich Sofort-Hilfen für ihren Betrieb.

Die vorgenannten Unterstützungsleistungen kommen übrigens für alle Familien in Betracht. Mehr Informationen dazu gibt es beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de

Vielen Dank fürs Teilen