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Wir möchten euch gerne auf einen Link vom DGB-Projekt „Was verdient die Frau?“ aufmerksam machen. „Die Generalprobe“ ist ein Selbsttest, in dem ihr herausfinden könnt, wie sich welche Entscheidungen, egal ob beruflich oder privat, auf euer persönliches Leben auswirken.

Finde hier heraus, welcher Typ du bist und welche Entscheidungen dich wohin in deinem Leben führen. Spiel in dem Test den Ernst des Lebens nach und erfahre wo du dich über deine Zukunft informieren kannst und wo deine Stärken liegen oder über welche Zukunftsentscheidungen du noch einmal nachdenken solltest.

Neugierig geworden? Dann teste dich und deine Entscheidungen jetzt unter www.die-generalprobe.de

Am Abend des 26. August diskutierten im Garten von Schloss Morsbroich auf Initiative von vier Frauenverbänden und der Unterstützung des Frauenbüros vier Politiker*innen zu unterschiedlichen Themenfeldern. Die Frauenverbände Inner Wheel, Frauenring, Soroptimisten und Zonta konnten ein interessiertes Publikum für die Veranstaltung mobilisieren. Trotz einsetzendem Regen waren dann auch die Sitzplätze vor der Bühne sehr gut gefüllt:

Die Möglichkeit, sich und ihre Ideale vorzustellen hatten die vier Direktkandidierenden aus dem Wahlbezirk Leverkusen/Köln-Mülheim: Cornelia Besser (FDP), Serap Güler (CDU), Karl Lauterbach (SPD) und Nyke Slawik (Die Grünen). Zuerst erzählten die drei Kandidatinnen sowie der Kandidat von ihrer Motivation und ihren Wegen in die Politik. Während der inhaltlichen Diskussion wurde eine große Bandbreite an Themen abgedeckt: von Autobahnbauplänen über Mieten zu frauenspezifischeren Themen wie die prekäre Situation von alleinerziehenden Müttern.

Beim Thema Umwelt kam es zu einem kurzen Parteienstreit zwischen der Repräsentantin der Grünen und der Kandidatin der CDU. Der Kandidat von der SPD Karl Lauterbach wusste diese Situation routiniert und gekonnt zu lösen und sich und seine Ziele dabei gleichzeitig in Szene zu setzen.

Insgesamt zeigte sowohl die rege Beteiligung an der Diskussionsrunde am Ende, als auch der Umstand, dass bei zunehmend schlechtem Wetter überhaupt so viele Menschen zusammenkamen und geduldig den Worten der Politikerinnen lauschten, das die Veranstaltung ein Erfolg war. Auch aus Sicht der Frauenverbände, die die Veranstaltung als Auftakt für eine weitere Zusammenarbeit als Netzwerk nutzen wollen, wurde Zufriedenheit verzeichnet.

Krisen-Hotline für Alleinerziehende

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen viele Familien und in besonderem Maße Alleinerziehende stehen, weist das Frauenbüro auf eine Krisen-Hotline des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter hin, die vom NRW-Familienministerium gefördert wird.

Hier sind ab sofort kostenlose Beratungen unter 0201 82 774-799 möglich. Der konfessionslose Verband setzt sich bundesweit für die Belange Alleinerziehender ein: www.vamv.de.

Alleinerziehende Mütter und Väter können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemanden teilen. Sie müssen viele Entscheidungen alleine treffen und gleichzeitig das Familieneinkommen sichern.

In der Beratung werden u.a. weitere Hinweise zu den staatlichen Unterstützungsleistungen in der derzeitigen Situation gegeben. Dazu kann zum Beispiel einen Entschädigungsanspruch für Verdienstausfall wegen der Kita- und Schulschließungen zählen, sofern nicht Kurzarbeiter*innengeld gezahlt wird. Auch ein Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) kann in Frage kommen, wenn das Einkommen nicht reicht. Besteht kein Anspruch, können unter erleichterten Bedingungen möglicherweise Leistungen nach dem SGB II bezogen werden. Selbstständige erhalten zusätzlich Sofort-Hilfen für ihren Betrieb.

Die vorgenannten Unterstützungsleistungen kommen übrigens für alle Familien in Betracht. Mehr Informationen dazu gibt es beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de

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