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Leben in Lev
Gesellschaft & Soziales
Projekt in Rheindorf

BIWAQ - RHEINDORFerLEBEN

Bildung-Wirtschaft-Arbeit: Das waren die drei großen Säulen des Projekts. Im Dezember 2018 wurde BIWAQ in Rheindorf-Nord erfolgreich abgeschlossen. Die Verantwortlichen blickten jetzt bei einer Abschlussveranstaltung in der Käthe-Kollwitz-Schule zurück.

Auf einen Blick

  • Bürgermeister Bernhard Marewski
  • Susanne Borngaesser - Quartierslotsin
  • Dina Schmitz – Sozialarbeiterin: Beratungsangebot „Gesundheit und Sucht“
  • Hilko Meyer – Jobcoach Sprachcafé mit Bewerbungstraining
  • Wilhelm Gerst - Quartiershausmeister
  • Torsten Tofahrn – Mitarbeiter "Bewerbungstraining"
  • Petra Wendel – Sozialarbeiterin „Gesundheit und Sucht“
  • Özan Golestani – Managerin: Förderung der lokalen Ökonomie in Rheindorf
  • Alexander Lünenbach, Sozialdezernent der Stadt Leverkusen

(von links nach rechts)

Erfolgreiche Bilanz

Den Anfang machte in den Jahren 2007-2013 das Förderprogramm "Soziale Stadt Rheindorf-Nord".

Daran knüpfte BIWAQ unter der Überschrift „RHEINDORFerLEBEN“ erfolgreich an und setzte dabei Bausteine aus dem "Integrierten Handlungskonzept für Rheindorf-Nord" um. Dieses hatte der Rat Ende 2014 beschlossen. Getragen wurde das Projekt gemeinschaftlich von der Stadt Leverkusen, der Suchthilfe gGmbH Leverkusen, der JOB Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbh (JSL) sowie der Hochschule Niederrhein.

Erfolg mit zielgerichteten Programmen

Das Programm konzentrierte sich auf sozial-integrative Ansätze zur Unterstützung eines friedlichen, gleichberechtigten Zusammenlebens der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils. Diese stammen aus unterschiedlichen Herkunftsländern mit verschiedenen Kulturen, Ethnien, Sprachen und Religionen. Räumlich war das Projekt zunächst im Stadtteilbüro am Königsberger Platz 21 angesiedelt. Umbauarbeiten machten im Mai 2017 einen Umzug in die Masurenstr. 5 notwendig.

Die zentralen Bausteine waren:

  • Quartiershausmeister

Der Quartiershausmeister war für die Bürgerinnen und Bürger direkter Ansprechpartner vor Ort. Bei Fragen des alltäglichen Lebens fand er Antworten, löste Probleme schnell und unkompliziert und war Mittler bei Meinungsverschiedenheiten. Diese Rolle wurde von Wilhelm Gerst derart gut ausgefüllt, dass er von den Medien zum „Gesicht Rheindorfs“ erkoren wurde.

  • Sprachcafé mit Bewerbungstraining

Menschen aus mehr als 30 Ländern kamen dort zusammen, um gemeinsam ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Beim Bewerbungstraining wurde in Einzelberatungen sowie in Gruppenveranstaltungen Hilfestellung rund um das Thema „Bewerbung“ gegeben. 

  • Gesundheit und Sucht

Hier gab es verschiedenste Angebote, wie Gruppenangebote, Beratungen in Einzelgesprächen, Entspannungsangebote sowie Vermittlungsangebote in Rehabilitationen und Therapien.

  • Förderung der lokalen Ökonomie

Die Hochschule Niederrhein führte Befragungen von Unternehmen, Bewohnern und Multiplikatoren durch. Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für z.B. die Gründung einer Werbegemeinschaft, individuelle Beratungen, Akquise und Standortbestimmungen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgte vor Ort durch einen Portfoliomanager. Es entstanden nachhaltige Strukturen zur Verbesserung des Wirtschaftsstandortes. Zielgruppen waren kleine und mittlere Unternehmen und Kleinstunternehmen im Projektgebiet, ansiedlungsinteressierte Unternehmen und Gewerbeimmobilienbesitzer.

  • Veranstaltungen

Neben dem kontinuierlich vorgehaltenen Angebot gab es zwei Veranstaltungsreihen. Zu den Themen gehörten u.a. Achtsamkeits-Training, ein Taschen-Nähkurs, Fitness-Dance, ein Informationsabend der Leverkusener Hospize, Kommunikations-Training, Yoga-Stunden und ein Informationsabend des ortsansässigen Bestatters Bernd-Peter Bertram. Die Teilnahme an den Veranstaltungen war kostenlos und inhaltlich bewusst weit gefächert.

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