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Bei Unglücken

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Premiere: Warntag bundesweit

Minister löste Alarm aus

Am Donnerstag, 10. September, heulten ab 11 Uhr die Sirenen in ganz Deutschland und andere Warnmittel wie die Warn-App "NINA" wurden erprobt. Ziel der ersten bundesweiten Aktion war es, die Bevölkerung zu informieren und zu sensibilisieren, was im Ernstfall zu tun ist.

In Leverkusen war NRW-Innenminister Herbert Reul vor Ort in der neuen Hauptwache an der Edith-Weyde-Straße. Er löste den Sirenenalarm in der Stadt aus. Landesweit gib es die Probealarm-Aktion schon seit zwei Jahren. Wegen der guten Erfahrungen haben nun alle Bundesländer die Aktion aufgegriffen und zur bundesweiten Sache gemacht.         

Die Sirenen starteten mit einem einminütigen Dauerton. Er bedeutet "Entwarnung". Fünf Minuten später ertönte ein Heulton (an- und abschwellender Ton) für eine Minute. Er signalisiert "Warnung bei Gefahren".
Das bedeutet im Ernstfall: Gebäude aufsuchen, Türen und Fenster schließen, Lüftungen abschalten und auf Radiodurchsagen (Radio Leverkusen oder WDR2) achten.
Um 11:12 Uhr ertönte abschließend dann wieder der Entwarnungs-Dauerton.
Die Töne zum Nachhören

Auch das Infotelefon der Feuerwehr, Telefon 406-1212, war auf diesen Probealarm geschaltet, ebenso wie die Warn-App "NINA" und auch die Social Media-Kanäle wurden bespielt. Zudem haben an den neun Sirenen-Standorten im Stadtgebiet "Horchposten" kontrolliert, ob alle Warnsignale einwandfrei funktionieren. Die Sirenen decken überings ein Gebiet von rund zwei Kilometern Tiefe um den Chempark, das Industriegebiet "Fixheide" und Teile von Schlebusch und Quettingen ab.

Info zum Warntag unter: https://warnung-der-bevoelkerung.de/
und #warntag2020

Gefahreninfo je nach Situation

Informationen der Feuerwehr Leverkusen bei besonderen Gefahrensituationen kommen je nach Situation über die lokalen Radiosender oder über den Fernsehsender WDR 3.
Die Feuerwehr selbst kann in den betroffenen Gebieten Informationen per Lautsprecher-Durchsagen verbreiten.
Auch eine Warnung über Sirenen ist möglich. Ein auf- und abschwellender Ton (Heulton) von einminütiger Dauer bedeutet: „Warnung - Rundfunk einschalten“.
Diese Medien weisen auf bestimmte, vorsorgliche Verhaltensregeln im Unglücksfall hin.

  • Radio Leverkusen: Antenne MhZ 107,6 Kabelradio Mhz101,05
  • Radio WDR 2: Antenne Mhz 99,20/100,40
    Kabelradio Mhz 92,05/98,75

Im Einsatzfall
Wichtig im Einsatzfall: Die Notrufleitungen von Feuerwehr und Polizei müssen frei bleiben und sollten nicht durch Rückfragen blockiert werden. Nur im äußersten Notfall sollte daher dann die Notrufe
- 110 Polizei
- 112 Feuerwehr und Rettungsdienst
angewählt werden.

Feuerwehr-Infotelefon
Für Rückfragen und als Informationsquelle ist stattdessen das Feuerwehr-Infotelefon da. Unter +49 (0)214 406-1212 informiert die Feuerwehr über außergewöhnliche Einsätze und Unglückssituationen.

Entwarnung
Ist die Gefahr gebannt, wird das über die genannten Radiosender oder Lautsprecherfahrzeuge mitgeteilt. Per Sirene wird dann ein einmütiger Dauerton eingesetzt, der „Entwarnung“ bedeutet.

Warn-App NINA

Nützlich für alle: Falls notwendig informiert in Gefahrensituationen die Feuerwehr Leverkusen die Bürger auch per App. Diese heißt abgekürzt "NINA", die "Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes". Diese App wird von vielen Städten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland genutzt und kann je nach Bedarf auf Orte, Ereignisse, automatische Warnmeldungen und Anderes mehr eingestellt werden.
Sie kann jederzeit kostenfrei in den Stores für IOS (ab 8.0) und Android (ab 4.0) heruntergeladen werden: Info zur NINA-App  
Für andere Systeme gibt es die für eine mobile Nutzung optimierte Website http://warnung.bund.de/

Chemieunfälle: Hinweise

Sollte es beispielsweise zu einem Chemieunfall kommen, gelten unter anderem folgende Hinweise:
- vom Unfallort fernbleiben
- Gebäude aufsuchen
- Anderen helfen
- Fenster und Türen schließen
- gebenenfalls nasse Tücher vor Mund und Nase halten
- für aktuelle Informationen und Hinweise Radio und Fernsehen einschalten
- auf Lautsprecherdurchsagen über Warnfahrzeuge achten.

Vielen Dank fürs Teilen