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Neue Feuerwache

Feuerwehr zieht ein

Moderne Technik, geräumig auf rund 15 000 Quadratmetern, mit Platz für zunächst 130 Feuerwehrleute: Die Feuerwehr ist in die neue Hauptfeuer- und Rettungswache an die Edith-Weyde-Straße umgezogen.

Umzug perfekt

Seit 8. Juli ist der Umzug in die neue Hauptfeuer- und Rettungswache perfekt. Die beiden letzten Schritte: Die Leitstelle ist in den neuen Räumlichkeiten in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde die bisherige Leitstelle an der Stixchesstraße heruntergefahren. Danach ist der Löschzug Wiesdorf der Freiwilligen Feuerwehr eingezogen. Damit ist die neue Hauptfeuer- und Rettungswache nun vollständig in Betrieb.

Wechsel in Neubau

Ende Mai liefen die ersten Umzugs-Maßnahmen. Zunächst zogen die Mitarbeitenden der Einsatzplanung, die Feuerwehr- und Rettungsdienstschule sowie Teile des Sachgebiets Technik um. Nach und nach folgten die übrigen Abteilungen der Berufsfeuerwehr. Am  24. Juni, wechseln der Leiter der Feuerwehr sowie der Einsatzdienst mit allen Einsatzfahrzeugen den Standort. Sobald alle gut eingespielt sind, folgen zum Schluss die Leitstelle und der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Wiesdorf. 

Moderne Technik

Die neue Feuer- und Rettungswache an der Edith-Weyde-Straße hat eine Bruttogeschossfläche von rund 15 700 Quadratmetern. Rund 11.100 Quadratmeter werden genutzt und bietet Platz für 50 Brandschutzfahrzeuge und Abrollbehälter sowie sieben Fahrzeuge des Rettungsdienstes. In direkter Nähe zur Leitstelle befinden sich die Einrichtungen für Feuerwehreinsatzleitung und Krisenstab. Alles mit moderner Informationstechnik ausgestattet.

Mit Brandübungshaus

Weitere Räumlichkeiten dienen der Aus- und Fortbildung der gesamten Feuerwehr. Dazu gehören etwa ein gasbetriebenes Brandübungshaus, in dem viele Szenarien der Brand- und Rauchentwicklung simuliert werden können, eine eigene Atemschutzübungsstrecke, Werkstätten sowie Einrichtungen zur Desinfektion der Fahrzeuge. Angesichts der Corona-Pandemie war der Rettungsdienst bereits im März dorthin verlegt worden. 

Ganz neu möbliert sind die Ruhe- und Pausenräume sowie eine Küche, notwendig für den 24-7-Einsatz, rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche.

Platz für 130 Feuerwehrleute - und mehr

Etwa 130 Feuerwehrleute finden nun eine zeitgemäße Unterbringung. Ihre Zahl kann im Bedarfsfall noch aufgestockt werden. Fitnessgeräte und Sporthalle bietet die neue Wache ebenfalls. Diese dienen dem Training der körperlichen Leistungsfähigkeit. Bei Feuerwehrleuten ist das Teil der beruflichen Qualifikation und  steht auf dem Dienstplan.

 

Sicherheit geht vor

Ursprünglich war der Umzug in die neue Hauptfeuerwache für den Sommer 2019 geplant und tatsächlich war das Gebäude an der Edith-Weyde-Straße damals bereits in weiten Teilen fertig. Der Umzug musste jedoch verschoben werden, weil vor allem die Technik in der Leitstelle zunächst noch nicht störungsfrei funktionierte. Auch dabei galt: Sicherheit geht vor.

Geprobt weren musste beispielsweise intensiv die Leitstellentechnik. Diese ist mit allen anderen Feuer- und Rettungswachen in der Stadt und mit allen Gebäudeteilen der Hauptwache und ihren technischen Ausrüstungen verknüpft. Deshalb musste sichergestellt werden, dass alles, selbst unter größter Belastung, perfekt ineinandergreift.
Im Probebetrieb wurde alles mehrfach getestet und immer wieder feinjustiert. Viele Einsatz-Szenarien wurden getestet.

Geschichte: Standort an der Stixchesstraße

Die neue Feuerwache ersetzt den alten Standort der Hauptwache an der Stixchesstraße und die Wache des Ortslöschzuges Wiesdorf der Freiwilligen Feuerwehr an der Moskauer Straße. Besonders die im Jahr 1970 bezogene Hauptwache hatte schon lange nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Berufsfeuerwehr entsprochen.

2016 wurde schließlich der Vertrag zum Bau des Neubaus geschlossen.
Mit dem Bau und Betrieb der neuen Feuerwache auf dem Gelände ehemaliger Bayer-Parkplätze wurde die Firma Madora GmbH & Co. KG beauftragt. Die Baukosten liegen bei 49 Millionen Euro.
Verwirklicht wird das Projekt als Lebenszyklus-Modell auf 25 Jahre. Das ist wirtschaftlicher: Der finanzielle Vorteil beträgt von 15 Prozent gegenüber einem konventionellen Eigenbau. Bau und Betrieb werden so durch die Stadt mit jährlich rund 3,9 Millionen Euro finanziert.

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