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Neue Feuerwache

Neue Feuerwache

Erst Probebetrieb, dann Umzug

Die neue Feuerwache an der Edith-Weyde-Straße sieht von außen schon fast fertig gebaut aus. In den kommenden Wochen geht es intensiv in den Probebetrieb. Vor allem die Technik muss gewissermaßen auf Herz und Nieren getestet werden. Das gilt besonders für die Leitstelle mit ihrer komplexen Ausstattung. Neben der Kommunikationsanlage für die Notrufabfrage und den Funk bildet der Einsatzleitrechner den wesentlichen technischen Bestandteil.

Von der Leitstelle werden das gesamte Gebäude und alle anderen Feuer- und Rettungswachen in Leverkusen angesteuert. Dafür muss die Technik dort noch abschließend mit allen Gebäudeteilen und technischen Ausrüstungen verknüpft werden, um komplett betriebsfähig zu sein.

Erst wenn alles reibungslos läuft, geht es zeitlich gestaffelt an den Umzug von der Stixchesstraße in die neue Haupfeuer- und Rettungswache. Das wird voraussichtlich im vierten Quartal 2019 der Fall sein.    

Die Wache hat eine Bruttogeschossfläche von rund 15 700 Quadratmeter. Rund 11.100 Quadratmeter werden genutzt. Rund 130 Feuerwehrleute und 57 Fahrzeuge haben dort Platz.  Das Gebäude gliedert sich in verschiedene Funktionsbereiche. In direkter Nähe zur Leitstelle sind die Einrichtungen für die Führungskräfte wie die Feuerwehr-Einsatzleitung und den Krisenstab.

Weitere Räumlichkeiten sind zur Aus- und Fortbildung der gesamten Feuerwehr vorgesehen. Dazu zählen etwa ein Brandhaus, eine Atemschutzübungsstrecke oder auch eine Sporthalle. Werkstätten sowie Einrichtungen zur Desinfektion der Fahrzeuge und deren Einrichtungen gehören natürlich dazu.
Die Ausstattung der Wache ist modern und zeitgemäß.

Grundstein gelegt

Der Neubau der Hauptfeuer- und Rettungswache nimmt Gestalt an: Am 3. Mai 2017 wurde der Grundstein gelegt. Damit fiel der Startschuss für die Hochbauarbeiten. 

Vertreter der Stadt, der bauausführenden Firma BAM Deutschland, des Architekturbüros Gatermann + Schossig sowie weitere Projektbeteiligte waren beim symbolischen Akt dabei. In einen gemauerten Schacht wurde eine Zeitkapsel mit einer Urkunde, einer aktuellen Tageszeitung sowie einem Münzsatz des Jahres 2017 deponiert. Per Kran wurde schließlich die schwere Deckplatte auf den Schacht gesetzt.

Oberbürgermeister Uwe Richrath würdigte das Bauvorhaben als wichtigen Meilenstein für die Stadt. Es entstehe nicht nur ein neues Gebäude, das den technisch höchsten Anforderungen an eine moderne Feuerwache Rechnung trage. "Es entsteht zudem ein ausgewogener und einfach schöner Bau, der auch optisch zu einer Bereicherung werden wird".

    

Die neue Wache

Der Rat der Stadt Leverkusen hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2016 den Vergabebeschluss zum Neubau einer Hauptfeuer- und Rettungswache gefasst. Einen Tag danach wurden die Verträge unterzeichnet. Die Firma Madora GmbH & Co. KG mit Sitz in Pullach wird die neue Feuerwache bauen. Sie entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Bayer-Parkplätze an der Edith-Weyde-Straße.

Das Unternehmen wurde im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens als bester Bieter mit einem architektonisch ausgewogenen und der Nutzung des Gebäudes angepassten Entwurf gekürt. Das Projekt wird als sogenanntes Lebenszyklus-Modell auf 25 Jahre abgeschlossen. Zur Finanzierung werden jährlich rund 3,9 Millionen Euro für Bau und Betrieb bereitgestellt. Das ist wirtschaftlicher als ein konventioneller Eigenbau. Eigentümerin des Gebäudes ist die Stadt.
 
Der Bau wird die Hauptwache Stixchesstraße und die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Wiesdorf an der Moskauer Straße ersetzen. Vor allem die im Jahr 1970 bezogene Hauptwache ist stark sanierungsbedürftig, zu klein und entspricht nicht mehr den Anforderungen einer Berufsfeuerwehr.

Das neue Gebäude wurde entworfen vom Architekturbüro Gatermann+Schossig Bauplanungsgesellschaft mbH & Co. KG. Es bietet Platz für zunächst rund 50 Fahrzeuge und 130 Mitarbeiter. 

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