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Neue Feuerwache

Neue Feuerwache

Ab Montag (26. März) beginnt der Ausbau der Edith-Weyde-Straße zwischen dem Willy-Brandt-Ring und der Stadtgrenze zu Köln. Grund ist der Neubau der Hauptfeuerwache der Stadt an der Straße.
Der neue Straßenaufbau ist notwendig, um den zusätzlichen Verkehr und den Schwerlastverkehr von und zur Wache aufzunehmen.
Für die Arbeiten muss die Straße voll gesperrt werden. Die Bauzeit dauert voraussichtlich rund vier Monate bis Ende Juli 2018. Die Kosten: rund 700 000 Euro. Umleitungen sind ausgeschildert.

Auf einer Strecke von 650 Meter werden die Technischen Betriebe Leverkusen die Umbauarbeiten in drei Bauabschnitten umsetzen.

  • Der erste Abschnitt, ab 26. März, umfasst den Knotenpunkt Fontanestraße/Edith-Weyde-Straße/Kurtekottenweg. Dort wird auch der Gehweg verbreitert.
    Umleitung: Für diese Zeit werden die Fontanestraße und der Kurtekottenweg als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke für die Fontanestraße geht über den Willy-Brandt-Ring/ Elisabeth-Langgässer-Straße/ Bertha-von-Suttner-Straße und für den Kurtekottenweg über die Willy-Brandt-Ring/Stixchesstraße/Knochenbergsweg. Die Dauer der Bauarbeiten dort: rund vier Wochen.
  • Der zweite Abschnitt erstreckt sich von der Ausfahrt des Audi-Zentrums bis nahe der Feuerwache. Bauzeit: rund sieben Wochen 
  • Der dritte Abschnitt reicht dann bis zur Stadtgrenze. Dabei wird auch der Rad- und Fußweg südlich der Wache erneuert. Bauzeit: rund vier Wochen
    Umleitung für beide Abschnitte: Der Durchgangsverkehr nach beziehungsweise von Köln wird über den Willy-Brandt-Ring/Friedrich-Ebert-Straße/Otto-Bayer-Straße umgeleitet.

 

Ende 2018 wird Neubau fertig sein

Der Neubau der Hauptfeuer- und Rettungswache nimmt Gestalt an: Am 3. Mai 2017 wurde der Grundstein gelegt. Damit fiel der Startschuss für die Hochbauarbeiten. 

Vertreter der Stadt, der bauausführenden Firma BAM Deutschland, des Architekturbüros Gatermann + Schossig sowie weitere Projektbeteiligte waren beim symbolischen Akt dabei. In einen gemauerten Schacht wurde eine Zeitkapsel mit einer Urkunde, einer aktuellen Tageszeitung sowie einem Münzsatz des Jahres 2017 deponiert. Per Kran wurde schließlich die schwere Deckplatte auf den Schacht gesetzt.

Oberbürgermeister Uwe Richrath würdigte das Bauvorhaben als wichtigen Meilenstein für die Stadt. Es entstehe nicht nur ein neues Gebäude, das den technisch höchsten Anforderungen an eine moderne Feuerwache Rechnung trage. "Es entsteht zudem ein ausgewogener und einfach schöner Bau, der auch optisch zu einer Bereicherung werden wird".

    

Der Rat der Stadt Leverkusen hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2016 den Vergabebeschluss zum Neubau einer Hauptfeuer- und Rettungswache gefasst. Einen Tag danach wurden die Verträge unterzeichnet. Die Firma Madora GmbH & Co. KG mit Sitz in Pullach wird die neue Feuerwache bauen. Sie entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Bayer-Parkplätze an der Edith-Weyde-Straße.

Das Unternehmen wurde im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens als bester Bieter mit einem architektonisch ausgewogenen und der Nutzung des Gebäudes angepassten Entwurf gekürt. Das Projekt wird als sogenanntes Lebenszyklus-Modell auf 25 Jahre abgeschlossen. Zur Finanzierung werden jährlich rund 3,9 Millionen Euro für Bau und Betrieb bereitgestellt. Das ist wirtschaftlicher als ein konventioneller Eigenbau. Eigentümerin des Gebäudes ist die Stadt.
 
Der Bau wird die Hauptwache Stixchesstraße und die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Wiesdorf an der Moskauer Straße ersetzen. Vor allem die im Jahr 1970 bezogene Hauptwache ist stark sanierungsbedürftig, zu klein und entspricht nicht mehr den Anforderungen einer Berufsfeuerwehr.

Das neue Gebäude wurde entworfen vom Architekturbüro Gatermann+Schossig Bauplanungsgesellschaft mbH & Co. KG. Es bietet Platz für zunächst rund 50 Fahrzeuge und 130 Mitarbeiter. 
Fertig soll die neue Feuerwache Ende 2018 sein.