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Tipps bei Hitze

Tipps bei Hitze

Richtige Kleidung, guter Sonnenschutz, am besten im Schatten bleiben und viel Wasser trinken - das sind einige "Goldene Regeln", um der Hitze zu trotzen. Ältere und vorerkrankte Menschen sowie Kinder sind besonders gefährdet.

Vorsicht am Rheinufer

Es ist nicht nur heiß, sondern auch extrem trocken. Regen bleibt aus beziehungsweise fällt zu wenig. Das führt dazu, dass die Wasserstände in Bächen und Flüssen sehr niedrig sind. So auch am Rhein.

Aufgrund des aktuellen extremen Niedrigwasser des Rheins werden in den Uferbereichen immer häufiger gefährliche Munitionsreste aus den Weltkriegen freigelegt, wie z.B. Patronen oder in einzelnen Fällen auch Granaten. Funde wie zuletzt in Köln-Poll sind grundsätzlich auch am Leverkusener Rheinufer möglich. 

Wer einen verdächtigen Gegenstand findet, sollte sofort die Telefonnummer der Polizei (110) oder der Feuerwehr (112) wählen. In Zusammenarbeit mit der Stadt werden dann schnell alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Auf keinen Fall sollte der Gegenstand berührt, mitgenommen oder bewegt werden. Es besteht Lebensgefahr. Der Gefahrenbereich sollte umgehend verlassen und weitere Personen, die sich dort aufhalten, gewarnt werden.

Aufgrund der möglichen Gefahren warnt auch die Stadt  grundsätzlich vor dem Betreten der freigelegten Uferbereiche.

   

Tipps bei Hitze

Denn für kleine Kinder und ältere Menschen haben extreme Temperaturen besondere Risiken, etwa die Gefahr, einen Sonnenstich oder einen Kreislaufkollaps zu erleiden.
Der Medizinische Dienst der Stadt verweist auch darauf, wie gefährlich es für die Haut gerade von kleinen Kindern ist, wenn diese ohne Schutz der prallen Sonne ausgesetzt sind. Das Hautkrebsrisiko ist nicht zu unterschätzen. Daher gilt: Auch wenn die Kinder nur kurz am Brunnen plantschen - die Haut sollte immer geschützt sein.

Die besten Mittel zum Vorbeugen:

  • viel trinken: mindestens zwei Liter: Durstlöscher wie Wasser, lauwarme Früchte- oder Kräutertees. Limonaden und Alkohol sind nicht geeignet.
  • leichte kühle Mahlzeiten: Obst, Gemüse, Salate
  • die Sonne meiden
  • Sonnenschutz mit einem hohem UV-Schutzfaktor verwenden und geeignete, luftige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung tragen.

Duschen lauwarm und Siesta halten

  • Für alle, nicht nur Kinder und Senioren, gilt: Eiskalt sollten Getränke eher nicht sein, ebensowenig wie eiskaltes Duschen nicht zu empfehlen ist. Denn der schnellen Abkühlung folgt ein Energieschub des Körpers, die Temperatur auszugleichen. Daher ist lauwarm optimal.

  • Siesta-Verhalten ist eine gute Reaktion auf die Hitze-Strapazen: Die Mittagszeit und pralle Sonne meiden, körperliche Aktivitäten auf die Morgen- und Abendstunden verlegen.

  • Lüften der Wohnräume frühmorgens oder nachts; nicht benutzte Elektrogeräte komplett ausschalten (auch den Standby-Modus)

Tipps der Feuerwehr

Neben der Hitze, stellt auch die Trockenheit ein großes Problem dar. Die Tipps zielen auf beides ab. 

  • Zigarettenkippen nicht achtlos wegwerfen (Brandgefahr).
    Einer der wichtigen Tipps der Feuerwehr: Kinder und Tiere sollten auf keinen Fall im Auto zurückgelassen werden.
    Im Notfall sollte unter Telefon 112 die Feuerwehr alarmiert werden.  
      
  • Das Grillen auf öffentlichen Flächen ist aktuell in der Stadt verboten. Böden und Pflanzen sind sehr trocken. 

  • Wer im heimischen Garten grillt, sollte bei einem mit Gas betriebenem Gerät darauf achten, dass die Gasflasche nicht in der prallen Sonne steht.
  • Im Wald sollte nicht geraucht und kein offenes Feuer entzündet werden. Ein Handy mitzunehmen wäre gut, um die Feuerwehr alarmieren zu können, sollte Rauchentwicklung beobachtet werden.    

Nachhaltig für zukünftige Hitze-Zeiten: Balkone und Häuser begrünen, Gärten klimaangepasst bepflanzen. Das sorgt für Schatten, Abkühlung, eine bessere Luft und bietet außerdem Insekten Nahrung.  

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